SonyUserforum

SonyUserforum (https://www.sonyuserforum.de/forum/index.php)
-   Café d`Image (https://www.sonyuserforum.de/forum/forumdisplay.php?f=94)
-   -   Der Bär ist tot! (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=29249)

rubberbalu 26.06.2006 11:13

@ opti
ich hab´s in vielerlei hinsicht "weit" zu ihm!
ich kann und will gar nicht "zu ihm hin".
und gedanklich bin ich welten von ihm entfernt!
nicht jeder der hier lebt, identifiziert sich mit politik vom schlage "bayrisch kongo"!
es gibt überall solche und solche.
jürgen

PeterHadTrapp 26.06.2006 11:26

Ich denke mal, wir vergessen hier einen entscheidenden Aspekt.
Der Bär hat ein eindeutig gestörtes Verhalten gezeigt, indem der Beutetiere nur getötet hatte, ohne sie zu fressen, also Tötet nicht um an Nahrung zu kommen, sondern einfach so. Erschwerend kommt noch hinzu, dass er offensichtlich dabei nicht die Nähe von Menschen bzw. deren Besiedlungen meidet.
Beides zusammen hat wohl zu der Einschätzung geführt, einen solcherart gestörten Bären in den Wäldern nicht frei herumlaufen lassen zu wollen, was ich unter diesen Aspekten verstehen kann.

Stellt Euch nur mal vor, der hätte tatsächlich Kinder oder Menschen überhaupt angefallen, was dann los wäre.

Gruß
PETER

Basti 26.06.2006 11:27

Also jetzt mal langsam bevors hier politisch wird. Dann häng ich ein Schloss davor!

- je weiter die Leute weg sind desto leichter redet es sich, das ist ganz normal.
- Auch Österreicher haben versucht diesen Bär zu fangen, genauso wie Norweger. Keiner hats geschafft.
- schade das er abgeschossen wurde
- er war nicht vergleichbar mit den Bären in Tschechien, Österreich und Ungarn. Dort suchen Bären nämlich nicht die Nähe von Menschen, dieser hier tat das sehr wohl.

Basti

Sebastian W. 26.06.2006 11:32

Gilt die Abschussgenehmigung in Bayern nicht erst ab morgen?

PauloG 26.06.2006 11:43

Zitat:

Zitat von pucki72
Zitat:

Zitat von PauloG
Ich misch mich mal als Nichtdeutscher ein: das hat nichts mit "wir Deutschen" zu tun. Das findet man überall. Ich würde eher sagen, das hat was mit eingefahrenen Denken zu tun, was man in vielen Verbänden, Kulturkreisen, Religionen, etc. findet, nicht in der lage über den Horizont zu schauen und zu denken.

Gruß
Paulo

Hallo Paulo,

in den Nachbarländern scheint es aber besser zu funktionieren!

Zitat:

Dagegen pflegte man in Österreich bisher einen entspannten und geregelten Umgang mit wilden Bären. "Wir haben hier ein Bären-Ansiedlungsprogramm, mit dessen Hilfe ganze Bärenfamilien heimisch gemacht werden", so Österreichs Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Die Tiere richteten ab und zu Schäden an. "Da wird auch mal ein Schaf gerissen. Aber das wird dann erstattet, und niemand regt sich auf", sagte Schüssel. So genannte Bärenanwälte klären die Bevölkerung über das Zusammenleben mit Bären und nötige Schutzmaßnahmen auf.
Zitat:

In unserem Nachbarland Österreich leben rund 25 Braunbären. Einen Angriff auf Menschen "hat es seit der Wiederbesiedelung der Bären in Österreich im Jahr 1972 kein einziges Mal gegeben", erklärt Walter Wagner, WWF-Experte und "Bärenanwalt".
MfG

Philipp

Ich meinte es grundsätzlich, Ausnahmen gibt es natürlich. Aber schau mal, was sich beim Walfang abzeichnet und Robben werden auch wieder geschlachtet. Wer bestimmt eigentlich nach welchem Maßstab, wie viele einer Art auf der Erde leben dürfen? Das selbstregulierende System oder irgendwelche Geschäftsinteressen?

Ursus 26.06.2006 11:50

Das ist schon richtig was Peter schreibt.

Nur ist es doch irgenwie seltsam, dass in den vergangenen Tagen von den sogenannten "Spezialisten" kaum eine Spur gefunden wurde bzw. sofort wieder verloren wurde und kaum ist die Abschussgenehmigung erteilt, knallts und der Bär ist tot.

Ich hätte meinem Namensvetter doch ein längeres Leben in Freiheit gegönnt.

Bruno (Ursus)

rubberbalu 26.06.2006 11:57

auch so kann man folgekosten sparen!
jürgen

PeterHadTrapp 26.06.2006 12:23

@bruno: so verwunderlich finde ich das nicht. Die Polizisten haben den gesichtet und sind eben diejenigen die sofort bewaffnet vor Ort sind um direkt zu handeln. Bei der bayer. Polizei gehört eine Maschinenpistole zur Standardausstattung eines Streifenwagens. In der Vergangenheit war es ja immer so, dass die Zeit, die von der Sichtung bis zum Eintreffen der Spezialkräfte verging einfach zu lange war.

Jens N. 26.06.2006 12:52

Zitat:

Zitat von PeterHadTrapp
Stellt Euch nur mal vor, der hätte tatsächlich Kinder oder Menschen überhaupt angefallen, was dann los wäre.

Dann hätte es geheissen "typisch, immer muß erst ein Unglück geschehen, bevor gehandelt wird" ;)

Ob der Abschuss nun gut oder richtig war, wage ich mal nicht weiter zu beurteilen, aber schade finde ich's auch.

neo2006 26.06.2006 12:58

Hmm, Polizei und Jagdkundig? :?
Zitat aus dem Berticht: "Der Bär sei "von jagdkundigen Personen" erlegt worden, hieß es von Seiten des bayerischen Umweltministeriums."
Da kann es einem ja angst werden Bären jagt mit ´ner Maschinenpistole. :shock:

Und was mögen das für Polizisten sein die "Jagdkundig" sind.......


Hoffe nur die betrachten uns Bürger nicht als Freiwild, bei den Steuern tun die Politiker es schon.
Aber das gehört nicht hierher.

Neo


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 14:44 Uhr.