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Derzeit habe ich ein 28-80, das ist ziemlich klasse. :-) Tobi |
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Nein, es folgen keine weiteren Vergleichsfotos, weil das Sigma schon wieder in der Originalverpackung schlummert und am Montag die Rückreise zum Lieferanten antritt. Aber zu Deiner Kombination der beiden KoMi-Objektive. Gib diese Kombination nie auf! Ich hatte das 28-75 und das war eine wirklich gute Linse. Ich habe sie nur verkauft, weil ich mir wegen des größeren Weitwinkelbereiches das 24-70/f2.8 Sigma gekauft habe, übrigens auch ein Klasse Objektiv. Vom 17-35er KoMi, das ich für 200 Euro erstanden habe, bin ich auch sehr angetan. |
Das 17-70 ist ein DC-Objektiv, die vignettieren nunmal üblicherweise etwas stärker (und der kurze Aufnahmeabstand trägt hier sicher auch seinen Teil dazu bei), auch im Photozone-Review ist das ersichtlich (wenn auch für f5,6 nicht so dramatisch, aber der Sensor der Canon ist ja nochmal minimal kleiner und der Motivabstand dürfte größer gewesen sein).
Vignettierungen lassen sich sehr einfach und effektiv mit Ptlens entfernen, daher würde ich das nicht so dramatisch sehen. Das gleiche gilt für Verzeichnungen und CA, aber die Summe dieser Abbildungsfehler macht's natürlich. Deshalb werde ich auch nicht müde zu betonen, daß Schärfe nicht alles ist. Nur mangelnde Schärfe lässt sich halt schlechter nachträglich korrigieren. Auch wenn die Vignettierungen stören, würde ich nicht soweit gehen, das Objektiv deswegen als schlecht zu bezeichnen oder diese unsägliche Preisdiskussion erneut anzufachen. Wenn du mit dem Objektiv unzufrieden bist und es daher umtauschst, ist das natürlich deine Sache, aber ich hoffe, du hast auch ein paar richtige Bilder unter Praxisbedingungen gemacht und nimmst diesen kleinen Test nicht als einzigen Anlass? |
Hallo Jens.
Du hast mit Deinen sachlich vorgetragenen Argumenten natürlich schon recht, und ich habe ja auch weiter oben bereits eingeräumt, dass der kurze Aufnahmeabstand wohl zu dem schlechten Ergebnis beigetragen hat. Nun bin ich aber im Besitz eines Sigma f2.8/24-70 EX DG, von dem ich nach wie vor sehr angetan bin. Wenn ich mit dem bei gleichem Aufnahmeabstand, f2.8 und max. Weitwinkel, also 24mm (bzw. inkl. Crop 36mm), dieses Testfoto mache, ist die Vignettierung im Vergleich zum 17-70er Sigma um Welten geringer. Auch beim KoMi f2.8-4/17-35, mit dem ich ja direkt verglichen habe, ist die Vignettierung deutlich geringer. Da ich von diesen Objektiven halt auch etwas verwöhnt bin, schmerzt es schon, beim 17-70er Sigma mit so starken Vignettierungen leben zu müssen, auch wenn im realen Einsatz WW-Aufnahmen bei f2.8 und homogenem Hintergrund selten gemacht werden, und sich die Vignettierungen per EBV entfernen lassen. Ich schlaf jetzt erst mal ein oder zwei Nächte drüber - ich hoffe, es werden sich morgen und am Sonntag auch noch einige User hier zu Wort melden - dann entscheide ich in Ruhe, was ich tun werde. Danke für Deinen sachlichen Vortrag - und gute Nacht! |
Ich frage mich ein bisschen, warum das Objektiv hier sonst so in den Himmel gelobt wird und diese Problematik sonst noch niemandem aufgestoßen ist. Die Bilder sind ja schon ziemlich eindeutig, auch wenn ich mir einige zusätzliche Aufnahmen aus einem reellen Einsatzgebiet zur Meinungsbildung wünschen würde. Denn eigentlich wollte ich auf lange Sicht mein Kit-Objektiv auch irgendwann durch das 17-70 ersetzen.
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Hallo.
Nunja, zum einen scheinst Du möglicherweise eine leichte Gurke erwischt zu haben, denn bei meinem 17-70 habe ich nicht derart starke Vignettierungen, wenngleich sie unter solchen Bedingungen auch sichtbar sind. Zum anderen (und das erachte ich für wesentlich(!) wichtiger) wirst Du in der Praxis aber keine wirklich störenden Vignettierungen erkennen, es sei denn Du suchst ganz gezielt danach und machst speziell Aufnahmen, in denen sie auftreten könnten. Denn mal im Ernst: Was hast Du mit dem Objektiv vor? Wie oft wirst Du bei Offenblende im extremen Weitwinkel eine helle und homogene Fläche fotogragfieren? Was denkst Du, wie oft das tatsächlich vorkommen wird? Etwa alle 3.000 Aufnahmen? Damit könnte man doch gut leben, wenn man die Vielseitigkeit und die vorhandenen Vorteile des Objektivs gegenrechnet. Ich würde mich an Deiner Stelle mal mehr mit dem Objektiv beschäftigen und versuchen die Vorteile darin zu sehen und mir nicht gezielt die Schwächen herauspicken. Nutze es doch einfach mal in der Praxis, geh vor die Tür und mach wie gewohnt Deine Aufnahmen und hör damit auf, weisse Wände bei Offenblende zu fotografieren, denn solche Motive wirst Du ja wohl nicht in ein Album packen oder Dir an die Wand hängen wollen, oder? Ich persönlich gebe einen Dreck auf Testberichte, wenn mich die tatsächlichen Ergebnisse im entsprechenden Einsatzgebiet überzeugen. Und dieses Objektiv ist gerade durch die Vielseitigkeit und die überdurchschnittliche Schärfe bei mir sehr beliebt. |
Für mich persönlich wäre diese Vignettierung absolut inakzeptabel, und das nicht nur, weil ich überwiegend Landschaften mache und die daher bei so gut wie jedem Bild korrigiert werde müsste.
PTLens hin oder her, gerade bei DC Optiken sollte man heute erwarten können, dass diese entsprechend korrigiert sind. Klar muss man den Preis in die Betrachtung einbeziehen, aber solche grundlegenden Merkmale wie Vignettenfreiheit muss einfach drin sein, auch bei günstigen Optiken, da hilft alles Schönreden nix ;). Gruss Uwe |
Vignettierung bei Offenblende wäre mir persönlich nicht so wichtig. Die Verzerrung finde ich auffällig aber auch hier greift Software gut, und zwar vollautomatisch ohne irgendwelche Einstellungen. Für einen reinen Landschaftsfotografen wären die Prioritäten anders gesetzt, aber der fotografiert sicherlich nicht mit einem kompromissvollen Immerdrauf wie diesem Sigma, das auf Flexibilität ausgelegt ist, Landschaften und erwartet hohe Qualität an der unteren Brennweitengrenze.
Zudem wird bei meinen Objektiven (kein Sigma 17-70 dabei) die Vignettierung stärker, je näher ich der Nahstellgrenze komme. Anfangsblende 2.8 scheint mir ohnehin eher ein Marketing-Gag zu sein. Um das Objektiv als Scherbe abzustempeln, reichen mir diese Testbilder nicht. Wichtiger finde ich Schärfe und Farbsäume, und zwar leicht abgeblendet, weil ich mit solchen Objektiven ohnehin nicht im Traum daran denke, ganz offen zu fotografieren. Hier sehe ich schon eher Schwächen, die abgeblendet in den Griff zu kriegen sind. |
Dann wart mal bis Sony einen Kleinbildformatsensor rausbring, dann wird das Minolta mindestens genauso Vignettierieren ;)
Als highend Objektiv für Landschaftsaufnahmen ist es sicher nicht geeignet. Dafür sollte man sich sicher auf kein DC Objektiv kaufen. Beim Altagseinsatz ist mit das aber noch nicht sonderlich störend aufgefallen. Ich bin mit dem Objektiv auf jeden Fall sehr zufrieden. Gruß Alex |
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selbst bei Offenblende für inakzeptabel. Selbst einem Minolta Kit Objektiv für 100 Euro wurde das hier nicht verziehen. Und jedes dritte Bild mit Ptlens bearbeiten zu müssen, kann da nicht wirklich eine Alternative sein. |
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