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Chris |
Das Ofenrohr zeigt schon deutliche CAs. Ich muss es wissen, ich hatte drei Stück ;)
Würde das Ofenröhrchen mehr CAs zeigen als das Ofenrohr, wäre es für mich gestorben. |
Beim 70-210mm/3.5-4.5 scheiden sich Geister. Rein von den technischen Daten sollte es besser sein als das Ofenrohr. Die optische Konstruktion des ersteren ist etwas komplexer und vernünftiger (Blendenbereich 3.5-4.5 statt 4 durchgehend) als das Ofenrohr. Um Blende 4 bei 210 mm zu schaffen, muß die Frontlinse mindestens 52.5 mm groß sein und das wird bei einem 55mm Filtergewinde sauknapp. Das Ofenrohr ist bei 210mm und Blende 4 wirklich an den theoretischen Grenzen und das zeigt sich auch in den Bildern. Das Nachfolgemodell mit Blende 4.5 bei 210mm hat da schön Platz innerhalb des 55 mm Filtergewindes. Dasselbe gilt für das Ofenröhrchen mit Blende 4.5 bei 200mm und einem 49mm Gewinde.
Auf der anderen Seite stammt das 70-210mm/3.5-4.5 aus der Billigserie von 1988, die allerdings noch dieselben teueren Gelis wie die Ofenrohrserie hat. Mit Ausnahme eben jenes 70-210 Objektives sind alle Objektive dieser Baureihe simpler gestrickt und offensichtlich optisch minderwertiger als ihre Vorgänger aus der Ofenrohr-Serie, die für Minolta offenbar ziemlich unrentabel war. Die Bilder, die ich bislang gesehen habe, deuten daraufhin, daß das 70-210mm zwar nicht simpler gestrickt aber doch optisch schlechter als das Ofenrohr ist. Von einem einzigen Objektiv aus der Ofenrohr-Serie gab es in den 90er Jahren eine Neuauflage. Es war das 28-85mm/3.5-4.5. Die Minolta-Ingeneure scheinen wohl auf diese Linse besonders stolz gewesen zu sein. Optisch ist das Ding ziemlich perfekt. Es ist an beiden Enden voll offenblendtauglich und hat die ungewöhnliche Eigenart, daß es beim verkürzen der Brennweite länger wird. Die maximale Länge erreicht dieses Objektiv bei 28mm. |
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Viele Gruesse, Torsten. |
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Zu CAs neigen Beide, beim Ofenrohr kommt noch eine ausgeprägte Flare-Neigung hinzu. Da bei meinen Tests (Außenaufnahmen, Objektabstand 8-10m, Offenblende) keinerlei Unterschiede in der Bildqualität zu sehen waren, wanderte das Ofenrohr in die Bucht, das 70-210/3.5-4.5 durfte bleiben. Interessant war noch der durchaus sichtbare Qualitätsunterschied zum Sigma 70-200EX, das hinsichtlich Schärfe/Kontrast bei Blende 4 doch deutlich besser war. (Natürlich etwas unfair, denn das Sigma ist da schon 1x abgeblendet) |
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Viele Gruesse, Torsten. |
"teuer" bezieht sich natürlich nur auf den Preis und da ist so eine Klemm-Geli wohl mehr als 10 mal so teuer. Eine Bajonett Geli besteht aus einem simplen Formstück, welches ein relativ einfacher Automat in verschiedenen Formen auf Knopfdruck herstellt. Die Klemm-Geli besteht aus Plastik- und Metall-Teilen, wo zumindestens eine Qualitätskontrolle duch den Menschen notwendig ist. Eine Klemm-Geli hat den Vorteil, daß man sie sehr schnell rauf und runter ziehen kann. Das ist bequem, wenn man den Originaldeckel hat, der leider bei der Ofenrohr-Serie noch keinen Innengriff hat. Leider sitzt so eine Klemm-Geli auch etwas locker und fällt deswegen leicht herunter. Deswegen bevorzuge auch ich die billigen Bajonett-Gelis. Bei Tulpenform ist sowieso nur das Bajonett-Design sinnvoll.
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200/2.8 HS-APO G oder 300/2.8 HS-APO G oder 600/4 HS-APO G 1988'er Billigserie? ;) Richtig übel waren 1988 doch eigentlich nur das 35-80/4-5.6 und das 80-200/4.5-5.6.. die beiden mit 46mm Filterdurchmesser und dem eingebauten Frontverschluß. |
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