![]() |
Mit elektrostatischer Auf bzw. Entladung an einem elektronischen Bauteil
wäre ich sehr,sehr vorsichtig. Nicht umsonst sind elektronische Bauteile wie Prozessor o.ä. in einer speziellen antistatischen Verpackung eingetütet. und jeder oder fast jeder der am Rechner schraubt weiss dass er sich vor dem Eingriff am Rechner erstmal erden sollte Aber wie so oft im Leben-die richtige Dosis und viel Glück-dann funktionierts meistens-zumindest eine gewisse Zeit. |
Zur Reinigung des Chips mit irgendwelchen Pinseln oder Bürsten wurden hier schon Opern geschrieben ;)
Nur kurz: Es geht nicht alleine darum, dass der Pinsel weich ist, sondern er muß klinisch rein sein, sonst hast Du schneller Schlieren auf dem Chip als es Dir lieb ist. Die Druckluft aus Dosen ist ebenfalls umstritten, da sie durch das Aussprühen kondensiert und man Tröpfchen auf den Chip kriegen kann. Aber auch gegen den Blasebalg, bei dem man das Tröpfchenproblem nicht hat, gibt es Argumente, weil man mit ihm Staub aus der Umgebungsluft ansaugt und diesenr wieder auf dem Chip landen kann. Generell gibt es gegen das Ausblasen auch das nicht von der Hand zu weisende Argument, dass man den Staub nur aufwirbelt und nicht gezielt entfernt. Allerdings ist das Ausblasen schonender als eine Nassreinigung, weil es eine berührungsfreie Reinigungsmethode ist. Bemüh mal die Suchfunktion, Du wirst zum Thema Chipreinigung ausreichend Lektüre für mehrere Nächte finden. Und zuletzt kommt immer der Link zu meiner Lieblingsseite über Chipreinigung, leider nur in Englisch: Chipreinigung |
Zitat:
Bis zum Sicherheitsdatenblatt vorklicken, da steht es beschrieben. Gruß: Hansevogel |
Ist aber immer noch bessser als mit dem Mund reinblasen, oder :?: ;)
|
Hallo zusammen,
gibt es keine Taucher unter Euch?? Der Grund die Tauchflaschen sind mit sehr gut gereinigter Luft (A-Kohlefilter) und zudem ist die Luft auch noch getroknet, damit der Automat nicht vereist! Also Druckminderer drauf und mit Pressluft aus der Taucherflasche gereinigt. Außerdem würde der Inhalt der Tauchflasche auch ewig reichen, es sei denn man geht tauchen? :top: |
Zitat:
Gruß: Hansevogel |
Alles viel zu kompliziert! Ich werd einfach eine mit dem Fuß bedienbare Fahrradpumpe verwenden.
|
Zitat:
|
Zitat:
|
Schock!!! Gerade habe ich einige Vergleichsfotos mit D50/Sigma18-200 und 5D/Minolta28-100 gemacht (auch im Hinblick auf die hier im Forum geäusserte Vermutung, dass das Sigma18-200 gar keine 200mm Brennweite hat: Quatsch) - und im blauen Himmel der D50 Bilder sieht man einen richtig grossen Fleck. So gross, dass man ihn schon am Kamerabildschirm ohne Vergrösserung sieht: weia!!! Nach genauer Betrachtung des Sensors habe ich dann die Verunreinigung entdeckt: ein Fussel, so klein, dass ich die Brille aufsetzen musste, um ihn zu sehen. Dabei habe ich niemals das Objektiv gewechselt...? Na gut, Druckluft aus der Dose, schön gerade halten und erst mal in eine andere Richtung blasen, damit auch wirklich nur "Gas" vorne rauskommt, dann schön vorsichtig (nicht zu nahe) in die Kamera geblasen, Objektiv wieder drauf und mit viel Herzklopfen ein Himmelbild mit Blende 22 gemacht: SAUBER. Das war meine Entjungferung in Sachen Sensorreinigung - hat gar nicht weh getan...
Ich denke, entgegen aller Vorbehalte gegen Druckuft aus Sprühdosen: wenn man sie richtig benutzt, leisten sie bestimmt gute Dienste. Was da vorne rauskommt ist trocken und staubfrei. Bei mir hat es jedenfalls ganz prima funktioniert, die ganze Sache hat 2 Minuten gedauert, und die Kamera macht wieder saubere Bilder. |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 21:17 Uhr. |