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Peanuts 08.02.2006 19:10

Zitat:

Zitat von Bastilo
Was mich auf dauer bestimmt nervt ist der schraubbare Achromat und das das Makro an meiner D5d doch gewaltig zu Überbelichtung neigt. Ich muss ca. -0,7 bis -1 EV korrigieren.

Ein typisches Beispiel für Fremdobjektive. Die Blendenschritte werden nicht präzise eingehalten oder im Objektiv-ROM stehen falsche Werte. Ok, bei einer digitalen kein grosser Act, weil man sofort kontrollieren und korrigieren kann, aber bei Film wäre das ziemlich lästig.

Jornada 08.02.2006 19:13

Mädels, jetzt macht Ihn doch nicht so runter, wo er so viel Freude an seinem Soligor-Objektiv hat ;) ;) ;)
Drei Dinge, die ich zu sagen habe.
Auch ich finde das Bild mit dem Komi-Objektiv brillianter und schärfer.
Das Bild mit dem Soligor-Objektiv bei Offenblende ist aber ebenfalls sehr gut.
Auf jeden Fall ist das Preis-Leistungsverhältnis beim Soligor besser, wenngleich man sich den 1:1 Abbildungsmassstab mit einer Vorsatzlinse erkaufen muss.

Also, eggett, wenn Du mit der Qualität des Soligor-Objektiv's zufrieden bist, hab einfach Freude daran und viel Spass beim Fotografieren.

eggett 08.02.2006 20:50

Hallo,

1. es geht mir um die Schärfe. Ob ich eine Linse vorschrauben muss, ist mir egal, die ist sowieso meist drauf. Bequemlichkeit ist für mich persönlich kein Kaufargument.

2. Die Fotos sind mit f 5.6 gemacht.

3. Die Brillianz lässt sich natürlich nicht vergleichen, klar, weil unterschiedliche Lichtverhältnisse vorgeherrscht haben können.

4. Das Soligor habe ich mit meiner gebrauchten 500si vor Jahren dabeibekommen, also nicht eigens gekauft.

5. Klar, "wenn ich zufrieden bin, sollte ich es behalten". Ich bin auch zufrieden. Es nagt allerdings etwas, ob ich mit einem der als sehr gut bewerteten Objektive deutlich mehr aus den Fotos herausholen könnte ...

6. Ich möchte überwiegend Objekte in Hahaufnahme/Macrobereich aufnehmen und auf dem TFT wiedergeben. Nicht ausdrucken. Fliegenaugen oder ähnliches strebe ich nicht an.

7. Der Hinweis auf den schief ausgerichteten Akku bedeutete nur, dass ich den einfach irgendwo hingestellt habe, ohne den jetzt wunderschön ausrichten zu wollen. Ging ja um die Schärfe, mehr nicht.

Nochmal extra gesagt: Ich bin zufrieden mit dem Soligor, würde mich aber gewaltig ärgern, wenn ich 350.- ausgeben (wenn schon, denn schon) und ich nur einem marginalen Unterschied feststellen kann ...

Foto kleiner Details fólgt nachher, um mal zu zeigen, was man rausholen kann ...

Photopeter 08.02.2006 21:05

Alle "echten" Makros, also auch dein Soligor sind optisch herausragend gute Objektive, die eigentlich immer mehr leisten, als man mit Chip oder Film überhaupt ausreizen kann.

Wenn du mit der mäßigen Fassung und der Schrauberei kein Problem hast, kannst du die anderen Makro- Objektive komplett vergessen.

Solltest du trotzdem mal extra Geld für ein Makro Objektiv ausgeben wollen, solltest du es unbedingt machen!

Aber nicht für ein anderes 100er sondern für ein 50/60 und/oder 150/180er ;) Das würde viel mehr Sinn machen, als das Soligor gegen ein Sigma, Tamron oder KoMi Objektiv zu tauschen. Makro Objektive sind nun mal die Creme de la Creme der Objektive. Es macht einfach Spass, mit so scharfen Linsen zu fotografieren. Ich hab sogar ein 90 und ein 105er Makro, und nutze beide mehr oder weniger regelmäßig.

eggett 08.02.2006 21:15

@ Photopeter

Das ist doch mal eine Aussage. Wenn Du mehrere Objektive hast und das so vergleichen kannst, dann werde ich wohl erstmal mit dem Objektiv versuchen, die D7D auszureizen.

Was sagt Ihr dazu:

http://www.d7userforum.de/phpBB2/4im..._999_x_999.jpg

Beachten: Modell unter Glas.

Jens N. 08.02.2006 22:11

Re: Noch provokanter ;-)
 
Zitat:

Zitat von Peter Heckert
Lohnt sich eine DSLR überhaupt?

http://forums.dpreview.com/forums/re...ssage=17062398

Es sind beides 1:1 Crops.
Beide Bilder wurden mit gleicher Belichtungszeit gemacht.
Eines mit 9,7mm, Blende 2, ISO 200 und eines mit 24mm, Blende 5, ISO 800.

Der Bildwinkel und Entfernung waren gleich, und die Blenden habe ich so berechnet, dass sie die gleiche Lichtdurchlassfläche haben.

D.h. beide Bilder bestehen aus der gleichem Menge an Photonen haben die gleiche Perspektive und gleichen Raumwinkel, haben also also exakt dasselbe "Volumen" in Zeit und Raum und man sieht kaum einen Unterschied ;-) Auch das Rauschen ist ähnlich.

Das hätte ich auch so ähnlich erwartet. Wenn eine hohe Schärfentiefe Priorität hat, gleicht sich der Größenvorteil des DSLR-Sensors über die Blende wieder aus, ist doch auch irgendwo logisch, oder? Deshalb und auch wegen praktischer Schwenkdisplays sind Kompakte für Makros immer noch eine gute Wahl. ABER: du kannst bei der (D)SLR die schärfe besser beurteilen, du kannst besser freistellen (man macht ja nicht nur Makros), du kannst bei Bedarf ein lichtstärkeres Objektiv einsetzen, du hast den schnelleren AF usw.

roland 44 11.02.2006 18:53

Ich hatte zuerst auch das Soligor (oder Cosina oder Vogtländer) Makro. Mit der Bildqualität war ich eigentlich zufrieden. Ich habe es dennoch gegen ein Tamron getauscht, weil die Haptik doch etwas "einfach" ist. An meiner Canon selig klang der AF auch sehr nach Kettensäge :)

Gruß
Roland

eggett 11.02.2006 19:00

Zitat:

Zitat von roland 44
Ich hatte zuerst auch das Soligor (oder Cosina oder Vogtländer) Makro. Mit der Bildqualität war ich eigentlich zufrieden. Ich habe es dennoch gegen ein Tamron getauscht, weil die Haptik doch etwas "einfach" ist. An meiner Canon selig klang der AF auch sehr nach Kettensäge :)

Gruß
Roland

Ich vergleiche das eher mit einem japanischen Auto. Ob das klappert und der Kunststoff nicht so hochwertig ist, ist mir egal.

Hauptsache, es erfüllt den Zweck, ist nicht großartig schlechter als teurere Marken und die Qualität insgesamt stimmt.

Vielleicht kann man es so ausdrücken ...

Alfredo 11.02.2006 19:06

Re: Noch provokanter ;-)
 
Zitat:

Zitat von Jens N.
Zitat:

Zitat von Peter Heckert
Lohnt sich eine DSLR überhaupt?

http://forums.dpreview.com/forums/re...ssage=17062398

Es sind beides 1:1 Crops.
Beide Bilder wurden mit gleicher Belichtungszeit gemacht.
Eines mit 9,7mm, Blende 2, ISO 200 und eines mit 24mm, Blende 5, ISO 800.

Der Bildwinkel und Entfernung waren gleich, und die Blenden habe ich so berechnet, dass sie die gleiche Lichtdurchlassfläche haben.

D.h. beide Bilder bestehen aus der gleichem Menge an Photonen haben die gleiche Perspektive und gleichen Raumwinkel, haben also also exakt dasselbe "Volumen" in Zeit und Raum und man sieht kaum einen Unterschied ;-) Auch das Rauschen ist ähnlich.

Das hätte ich auch so ähnlich erwartet. Wenn eine hohe Schärfentiefe Priorität hat, gleicht sich der Größenvorteil des DSLR-Sensors über die Blende wieder aus, ist doch auch irgendwo logisch, oder? Deshalb und auch wegen praktischer Schwenkdisplays sind Kompakte für Makros immer noch eine gute Wahl. ABER: du kannst bei der (D)SLR die schärfe besser beurteilen, du kannst besser freistellen (man macht ja nicht nur Makros), du kannst bei Bedarf ein lichtstärkeres Objektiv einsetzen, du hast den schnelleren AF usw.

Das heisst dann ja, das ich für meine wenigen Makroaufnahmen auch meine noch vorhandene A1 nehemen kann.
Alternativ habe ich natürlich noch meine Sigma 70-300/4-5.6 zu meiner D7D.
Andreas

korfri 11.02.2006 19:24

Bitte bemerken zu dürfen, daß nur wenige Dinge der menschlichen Sphäre so feine Strukturen aufweisen, daß man die Auflösungsgrenzen eines guten Makros ausschöpfen kann. Vielleicht gehts mit Computerchips, CD's und DVD's, aber eben nix, wo man Hand anlegt.

Wer aber Pflanzen oder Insekten fotografiert, der kommt aus dem Staunen nicht mehr raus, was es da alles zu sehen gibt.

Insoweit finde ich die Schrauben und Batterien völlig ungeeignet. Egal von wem sie aufgenommen wurden. Kann bei Beiden nicht erkennen, wo die Schärfe wirklich liegt.


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