![]() |
Gut, gut, gut, vielen Dank für die vielen Tipps, ich werde mich gleich mal danach umsehen (irgendwann wollte ich es mir sowieso holen, man liest hier ja so viel drüber, aber ursprünglich nicht sofort).
Den Vorteil, nicht unabsichtlich die falsche Brennweite zu erwischen, sehe ich halt leider nur mit viel Phantasie. Wenn man um die Wirkung der Brennweite bei Portraits weiß, ist es doch nicht soo mühsam, immer die maximale Brennweite, die Raum & Lichtstärke des Objektivs erlauben, zu wählen. Aber naja, wenigstens eine Sache weniger, an die ich denken muss ;-) Für reine Portraitaufnahmen ist es ja sicher ganz nett aber ich wechsle oft schnell zwischen Portrait/Ganzkörper/dann wieder Portrait... usw. hin und her (da wird nicht jedes Foto einzeln exakt komponiert, es müssen bei dem was ich damit vorhabe leider mittelmäßige Resultate in möglichst kurzer Zeit ausreichen :( ). Aber ich werde ja sehen, wie weit ich damit komme (in dem mir zur Verfügung stehenden, begrenzten Raum). Viele Dank noch mal für die Antworten! |
Zitat:
|
Gerade für schnelle Aufnahmen ist doch ein 1,7/50er ideal.
Du brauchst Dir keine Gedanken zu Einstellungen zu machen, brauchst nur ein paar Schritte hin und her zu gehen und wenn Du die Shootings dann etwas umorganisierst, kannst Du evtl. zuerst Portrait und dann den Rest machen. Die etwas kostenintensivere Alternative: Zwei Gehäuse, eins mit 50er eins mit 85er. Evtl. hat ja jemand aus Deinem Bekanntenkreis ein zweites Gehäuse, das Du dir entsprechend leihen kannst. Es muß ja nicht vom gleichen Hersteller sein, wenn derjenige ne Canon mit 50er hat, kaufst du Dir eben ein 85er oddersoo |
Hallo, bei mir kam gerade die Frage auf, ob eine 50mm Brennweite an 1,6 Crop nicht immer noch 50mm sind und auf Grund dessen eigentlich zu kurz für Portraits ist. Aber, die Perspektive hat nur was mit dem Abstand zum Motiv zu tun, wie ich in diesem Fotokurs gelesen habe.
|
hm... ich glaube, letztlich habe ich hier im Forum gerade erst wieder gelesen, dass 50mm auch 50mm bleiben, durch den Crop-Faktor wird lediglich der Ausschnit ein anderer. Oder liege ich da falsch?
Der Link funktioniert bei mir nicht. Aber wenn das 50 1,7 klassischerweise sofort als Portraitobjektiv empfohlen wird, muss ja auch was dran sein.. |
Das stimmt schon, 50mm bleiben 50mm, lediglich der Blickwinkel ändert sich durch den Crop der Cam, also so als ob du ständig einen 1,5 fachen Digitalen Zoom hättest, nur ohne Qualitätsverlust......
Man kann also auch sagen das der Bildauschnitt den des 50*crop entspricht. Die Teifenunschärfe also das DOF ( depth of field ) bleibt dem des 50er gleich, wobei der kleinere Sensor da auch noch etwas ( minimal ) verändert .... |
Ich habe leider keinen Scanner, sonst würde ich mal mein 50er und mein 85er an der analogen SLR und der D-SLR gegenüberstellen.
Interessant ist das schon - wobei das mit der veränderten Perspektive bei ww und dem Stauchen bei Tele bekannt ist. Da sich der effekt aber mit extremeren Brennweitenwerten verstärkt, kann ein 50er mit dann ca 75-80mm, der klassischen Portraitbrennweite, nicht so falsch liegen. |
Ja, das passt schon. Nimmt man von einem bestimmten Standpunkt aus ein und dasselbe Motiv einmal mit 20 und einmal mit 200mm Brennweite auf, macht anschließend einen Bildausschnitt aus dem 20mm Foto, der dem 200mm Foto entspricht, so sind beide Fotos (von technischen Problemen wie Schärfe, und Rauschen mal abgesehen) identisch. Und genau das wird bei einer Crop - DSLR ja gemacht. Man nimmt ein 50mm und macht einen Ausschnitt der einem 75mm entspricht (=Crop 1,5) Und an einer Analogen nimmt man direkt ein 75mm Objektiv. Die Perspektive ist bei beiden Fotos gleich. Nicht aber die Tiefenschärfe (Schärfentiefe). Die hängt nähmlich von dem Abbildungsmaßstab (und natürlich der verwendeten Blende) ab, Und mit einem 75mm auf 24x36 habe ich einen größeren Maßstab als mit einem 50mm auf APS, Desewegen hat das analoge Foto dabei weniger Tiefenschärfe trotz gleicher Perspektive. Also sind die Fotos aus der analogen mit 75mm und der digitalen mit 50mm nicht wirklich identisch, nur die Perspektive ist gleich. Anders bei dem ersten Beispiel,da sich dort der Abbildungsmaßstab (auf dem Sensor!) nicht ändert, sondern nur eine stärkere "Nachvergrößerung" erfolgt.
|
Hallo Peter,
bzgl. Perspektive - Aufnahmeabstand - Ausschnitt stimme ich ganz mit Dir überein. Deine Überlegung zur Tiefenschärfe kann ich aber nicht nachvollziehen. Zwar ist das 50'er-APS-Bild auf CCD kleiner als das 75'er-KB-Bild auf Film, wenn ich aber jetzt auf Papier vergrößere habe ich doch den gleichen Abbildungsmaßstab Original / Abzug und damit auch Näherungsweise die gleiche Tiefenschärfe. Die Aussage, dass die Tiefenschärfe nur vom Abbildungsmaßstab abhängt (sich also Brennweite und Enfernung sozusagen herauskürzen), gilt nur näherungsweise für Nahmaufnahmen. Zudem habe ich hier gelernt (möglicherweise sogar von Dir - allerdings selbst nicht nachvollzogen), dass auch bei gleicher Tiefenschärfe der Schärfenverlauf von der Brennweite abhäng und außerhalb des Tiefenschärfebereichs die Schärfe bei Verwendung längerer Brennweiten und großem Aufnahmeabstand schneller abnimmt als bei Verwendung kürzerer Brennweiten und kurzem Aufnahmeabstand. Grüße, Jan |
Auch wenn ich jetzt mit meinem Gedanken vll flasch liege, egal .....
Bei 50mm@2.8 und einem Objekt in 2m hätte ich bei: - 35mm Film von 1.88 m bis 2.14 m scharf, also 0.27 m - Canon 10d ( 80mm ) von 1.97 m bis 2.03 m scharf, also 0.06 m bzw mit 50 gerechnet von 1.92 m bis 2.09 m scharf , also 0.17 m - Minolta d7d ( 75mm ) von 1.96 m bis 2.04 m scharf, also 0.08 m bzw mit 50 gerechnet genauso wie bei der Canon Ausgerechnet mit dem DOF master, nur find ich das irgendwie unlogisch, bei 35mm sollte die Teifenschärfe doch noch geringer sein :?: :?: :?: |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 01:28 Uhr. |