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Ich habe ebend noch mal nachgesehen, es ist die Blendenangabe F/6,3 angezeigt worden. Hilft das weiter?
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Hi,
nein, Blende 6.3....hilft für die "Schärfe" nicht weiter!!!( ne richtige Festbrennweite würde das anders zeigen) ich denke du must begreifen das "Schärfe" immer relativ gesehen werden muss! 1) da ist die Bildgröße und der Betrachtungsabstand 2) da ist die "Nähe" zu den Objekten 3) da sind die Lichtverhältnisse dazu noch unendlich mehr Faktoren.... zu 1) deine Personen haben einen Abstand von mehr als 20 Zentimetern... da versagt jeder Autofokus... eingestellt werden müste auf die Augen des Kindes! dazu kommt ein rundes Gesicht hat kaum "Scharfpunkte"...bis auf die Wimpern! zu 2) je näher du mit einer Kamera kommst.... desto "unschärfer" wird ein Bild, denn Objektive sind für "unendlich" gerechnet und haben dort die beste Schärfe( dazu bei der besten gerechneten Blende, also nicht "offen") du kannst da an den Kurven/Abstand sehen auf dem Blendenring... die Maße für "Tiefenschärfe" werden mit mehr "Nähe" immer "länger"... das heißt die Schärfe sinkt deutlich ab... du kannst es nur mit "mehr Ablendung" schärfer bekommen....also irgendwo bei f:11-16 zu3) flaue Lichtverhältnisse tragen nicht zu einem scharfen Bild bei.... bei deinen Bildern ist keine direkte Sonne zu sehen( oder Blitz) demzufolge sinken die Kontrastverhältnisse deutlich.... dazu der Chip allgemein.... wird ja seit langem diskutiert....RGB-Chips sind eigentlich "nicht scharf" sondern eher matschig!....ihre Schärfe bekommen sie in der Kamerasoftware durch "Scharfinterpolation"... oder hinterher in der Bildbearbeitung( ist so gewollt für die Print+Druckvorbereitung) als test würde ich mal ein gleiches Motiv mit Blitz direkt machen.... erfahrungsgemäß zeigen die minoltas dann deutlich mehr "Schärfe".... (was man natürlich dann auch leiden muss:)) ...also was bleibt... mach eine Testreihe wo alle Faktoren ausgeschaltet sind die ein Bild unscharf machen und vergleiche. Mfg gpo |
Was mir als erstes auffiel, als ich Deine Bilder ansah, war der geringe Kontrastumfang. Die Pupillen der Kinderaugen sind nicht schwarz, Schatten im Mundbereich sind ebenfalls verhältnismäßig hell. Wie gpo schon angedeutet hat, lassen gerade geringe Kontraste ein Bild vermeintlich unscharf wirken. Wenn Du den Kontrastumfang Deines Bildes erhöhst, wird der matschige Eindruck, den Du hast, schon etwas relativiert.
Gruß Echidna |
Moin,
bei der angegebenen Belichtungszeit von 1/40 im ersten Foto kann es sich schlicht und einfach um Bewegungsunschärfe oder leichtes verwackeln, auch der AS hat seine Grenzen, handeln. Der geringe Kontrast des Bildes wegen der Lichtverhältnisse tun ein Übriges um das Foto flach und unscharf erscheinen zu lassen. Mit ein bisschen "Arbeit" in Photoshop (oder ähnlichen Programmen) kann man das Ergebnis deutlich verbessern. |
Zitat:
(1) zum Thema Aufnahmedaten / EXIF's: Photoshop - für Web speichern vernichtet die EXIF-Daten. Datei speichern unter lässt sie intakt, sie werden dann in unserer Galerie unter den Bildern angezeigt. (2) Schärfe Ich kenne Deine Objektive nicht, es mag auch daran liegen. Manche Linsen spielen erst bei 1-2 Blenden abgeblendet ihre Stärken aus, bei Offenblende produzieren Sie Matsch. Ich hatte seinerzeit als erstes Objektiv ein 2nd-Hand-Tamron 28-200 erworben. Das war dermassen schottig über den gesamten Bereich, dass es gerade mal 40 Stunden bei mir leben durfte. Du hast ja an anderer Stelle schon lokalen Kontakt gesucht - das macht Sinn. Treffen, fachsimplen, andere Linsen probieren...... Ich wünsche Dir für den Norden viel Erfolg. |
Zitat:
Das verstehe ich nicht. |
Hier standen schon viele Hinweise,
mein Eindruck: 1. Bild: möglicherweise etwas verwackelt (der AS hilft dem wackelnden Fotografen, nicht dem wackelnden Motiv). 2. Bild: Unzureichende Tiefenschärfe, max. Schärfe liegt vor dem Auge der Mutter (?). Beide Bilder sind kleingerechnet und auch am Monitor sieht man nur kleingerechnete Bilder, daher muss nachgeschräft werden. Bei einer 100%-Monitoransicht braucht zwar nicht nahcgeschärft zu werden, man muss dabei aber bedenken, welchem Bildformat das dann entspricht. Abstand von 20 cm bezieht sich wohl auf die Tiefenausdehnung des Motivs und damit die erforderliche Tiefenschärfe. Noch ein Hinweis, beliebig weites Abblenden steigert nicht die Schärfe, es treten Beugungseffekte auf, daher gibt es den Begriff der förderlichen Blende, bei DSLR liegt die vermutlich im Bereich von Blende 11. Grüße, Jan |
@A2Freak.
den Abstand den ich meine... ist der "Vorder und der Hintergrund".... also vorne die Mutter..hinten das Kind...daraus ergeben sich ca 20 Zentimeter. wenn dann auch noch die Kontrastverhältnisse schlecht sind wie gezeigt... eiert der Autofokus rum, bedeutet...man sollte manuell scharf stellen....auf die Augen, wie es sich bei Portraits gehört...:)) ...na ja und die 1/40sek....tun ein übriges Mfg gpo |
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