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Ich geh aber mal davon aus, dass das nicht mein letzter Besuch im Zirkus war :D Ich werde meine Fotos auf jeden Fall noch mal genauer "auswerten". Ein paar minimale Bewegungsunschärfen sind ja auch bei den letzten Bildern noch dabei gewesen, und vielleicht probiere ich beim nächsten Mal eine konkrete "min VS" aus :D Zitat:
Zum Fotografieren könnte höher aber nicht uninteressant sein - wenn man ein lichtstarkes Telezoom dabei hat. Das neue 50-150/f2 könnte da ziemlich genial sein. Aber das muss man sich auch erstmal leisten können :oops: |
Hier mein vorletztes Set - diesmal mit 11 Bildern. Ich wollte die beiden letzten aus dieser Serie nicht verteilen.
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Eine letzte Serie von sechs Bildern habe ich noch von meinem Zirkusbesuch:
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Überlegungen zur Belichtungszeit
Ich bin mir tatsächlich noch nicht so ganz sicher, wie ich beim nächsten Mal die Einstellungen wähle für die "richtige" Belichtungszeit. Ich würde gerne dafür noch mal einige Bilder herausgreifen wollen, an denen man vielleicht gut etwas sehen kann:
Ich werde beim nächsten Mal eine etwas andere Einstellung versuchen, und zwar werd ich die ISO Auto-Mindestverschlusszeit auf 1/1.000 Sek. setzen, den ISO-Wert aber relativ knapp bei ISO 1.600 halten. Mal sehen, was dabei herauskommt. |
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Wie ich schon schrieb, du hattest dir viele Gedanken zu deinem Sitzplatz gemacht. Deine Überlegungen (Zitat) zur Belichtungszeit lassen mich etwas ratlos zurück. Was willst du denn fotografisch umsetzen? Die richtige Belichtungszeit hängt von deinem Ziel ab (so lange die Technik mitspielt). Ich bin kein Fan von Akrobatik und war zuletzt als Kind im Zirkus. Wäre ich ein Fan von Akrobatik und wollte ich da Bewegungsunschärfe darstellen, würde ich die gleichen Vorführungen mit unterschiedlichen Zeiteinstellungen testen und nicht der Kamera das Ergebnis überlassen. Beispiele aus der Konzertfotografie: - eine passende Akkordeonistin herauspicken, die den Kopf ruhig genug hält damit ich die Bewegungsunschärfe der Finger an den Tasten einfangen kann - auf einen passenden Dirigenten treffen, der im Vergleich zu seinen ausholenden Armbewegungen relativ ruhig den Kopf hält - Bildbeispiel für ein Perkussionisten hatte ich bereits gepostet - oben Geschriebenes gilt entsprechend für eine Schlagzeugerin, Cellisten usw. - ... Für Zirkus und Akrobatik fallen mir neben den Artisten, die irgendwelche Gegenstände bewegen bzw. durch die Luft werfen, auch noch die Tänzer ein, wenn sie stehen und nur die Arme bewegen oder Mitzieher wenn sie sich im Raum bewegen ... Daher noch einmal meine Verständnisfrage, was soll dein Ergebnis sein bzw. was ist dein Ziel?, denn davon hängt m.E. die richtige Zeiteinstellung ab ;) |
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Ich würde auch verschiedene Zeiten durchspielen. Und Zusammenhänge schaffen. D.h. warum steht der Mann kopfüber in der Luft? Der Zusammenhang für den Betrachter fehlt. Du weisst es warum das so ist, aber ich nicht - zumindest nicht ohne Erklärung. Das Sofabild ist da viel besser, es ist die Umgebung mit drauf. Publikum, Lichter usw.... |
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Dein Hinweis in dem anderen Beitrag, dass das Bild "einen scharfen Bereich und Bewegung zugleich darstellen" sollte, war ja für mich durchaus eine "Aha-Erkenntnis". Ich begleite ja auch ein (studentisches) Sinfonieorchester fotografisch, und da ist es in der Tat leichter, Schärfe und Unschärfe gleichzeitig abzubilden, weil sich "weniger" Körperteile bewegen, die aber teilweise recht schnell. Aber gerade bei diesen beiden Bildern, die ich da noch mal exemplarisch ausgewählt habe, "zündet" die Bewegungsunschärfe für mich irgendwie nicht so richtig. Es ist irgendwie "nicht Fisch, nicht Fleisch". Aber ich glaube nicht, dass eine (auch nur etwas) längere Belichtungszeit helfen würde. Die "Geschwindigkeitsunterschiede" zwischen den "langsamen Körperteilen" (z.B. die Köpfe) und den "schnellen Körperteilen" ist - so mein Eindruch - einfach nicht groß genug, um Schärfe (Kopf) und Unschärfe (Füße) wirklich deutlich festzuhalten. Wenn ich die Schärfe auf den Köpfen behalten will, kann ich kaum eine längere Belichtgungszeit nehmen. Und noch eine Sache wird mir umso klarer, je länger ich darüber nachdenke: Bei diesen beiden Bildern kommen für mich die Hauptwirkung ja eigentlich nicht durch die Bewegung, sondern allein dadurch, dass die beiden Akrobaten "in der Luft" sind - und das sehe ich auch ohne Bewegungsunschärfe. Im Gegenteil: wenn ich gar keine Bewegungsunschärfe hätte, dann würden sie quasi in der "kleben" Luft - was ja an sich widersinnig ist, aber vielleicht gerade deswegen bildlich spannend. Und ich könnte mir vorstellen, dass genau das die fotografische Idee des "den Moment festhalten" noch stärker wirken lässt. |
Vielleicht hilft das Video von Mark Galer ein wenig:
https://www.markgaler.com/camera-custom-settings Settings for shooting action - A7 III ab Minute 10. |
Zitat:
Er hat die obere ISO-Grenze deutlich höher angesetzt (ISO Auto Max 12800), arbeitet aber auch mit einer deutlich geschlosseneren Blende (bis f/5.6). Der größte Vorteil ist sicher die größere Schärfentiefe, aber mir persönlich wäre dieser ISO an meiner a6600 doch zu hoch. Ansonsten ist sein Tipp tatsächlich auch, primär mit "ISO AUTO ShutterSpeed" auf "Faster" zu arbeiten und ansonsten nur bei "noch schnelleren" Objekten auf "mind. 1/1.000" zu wechseln. Und ebenso wie er habe ich diesen Menüpunkt auch in meinem Funktionsmenü. Insofern lag ich da ja gar nicht so verkehrt. Mit "Faster" hab ich es ja jetzt ausprobiert, also wird es beim nächsten Mal "min. 1.000" :D |
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