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peter2tria 09.08.2021 08:37

Zitat:

Zitat von eye-BORG (Beitrag 2211917)
Wow, das ist ja nun mal interessant. Was genau war denn mit den Karten seinerzeit geschehen? Konntest Du sie wieder herstellen? Waren sie physisch defekt oder ließen sie sich wieder formatieren?
....

Was genau da abläuft weiß ich nicht und ich habe auch nicht danach geforscht.
Aber es hat einen Grund, warum ein Kontakt später geschlossen wird (er ist etwas zurückversetzt) - meine logische Schlussfolgerung ist eben: undefinierte Zustände zu vermeiden. Einmal war es ein Smartphone und einmal ein Smart-TV.

Mit easeUS konnte ich alle Bilder wieder bekommen - alle FreeTools konnten das nicht. Da war das Filesystem völlig kaputt.
Die Karten sind formatiert und gehen seither ganz normal - gerade von der SanDisk (Extreme Pro 128) habe ich 7 Stück - da weiß ich garnicht mehr welche es war.

eye-BORG 09.08.2021 09:38

Zitat:

Zitat von HaPeKa (Beitrag 2211919)
Das handhabe und empfehle ich auch so. Ich will bei diesen Dingern die mechanische Beanspruchung auf dem Minimum halten. Hatte vor Jahren mal eine Karte, die den Geist aufgegeben hat und nicht mehr lesbar war. Zum Glück damals ohne Datenverlust ...

Deine Karte wird vom PC 'modifiziert' worden sein. Da ist wirklich was schief gelaufen, wenn du eine neue Partition drauf hast und sie nicht mehr als SD-Karte erkannt wird. Normalerweise braucht man dazu jedoch spezielle Tools.

Was hast du für einen Kartenleser am PC? Welches Betriebssystem setzt du ein?

Es handelt sich um einen i9 mit Windows 10. Ich bin mir zu 99% sicher, dass ich -wie immer- den Schreibschutz verwendet habe beim Einstecken.

Ich frage mich gerade: Wenn man eine Karte OHNE Schreibschutz einlegt, würde dann der PC "eigenmächtig" Partitionen anlegen?

Auf alle Fälle werde ich schauen, dass ich dann auch mal easyUS verwende.

HaPeKa 09.08.2021 09:58

So einen Datenzerstörungsmodus gibt es bei Windows natürlich nicht.
Egal, ob du den Schreibschutz hast oder nicht, Windows wird der Karte nichts Böses antun. Aber in deinem Fall ist nun mal was passiert. Und da du die Karte nur in der Kamera und im Kartenleser des PCs hattest, gehe ich eher davon aus, dass auf PC Seite was schief gelaufen ist.

By the way, genauso, wie ich es vermeide, die Karte ständig hin und her zu wechseln, genauso würde ich die Finger vom Schreibschutz lassen. Der Schalter ist mit Abstand das mechanisch anfälligste Teil der Karte.

Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und hoffe, du kannst mit easyUS deine Daten noch retten.

wus 09.08.2021 09:59

Zitat:

Zitat von usch (Beitrag 2211902)
Ich nehm meine Speicherkarten normalerweise nie aus der Kamera. USB-Kabel dran und fertig.

Zitat:

Zitat von HaPeKa (Beitrag 2211919)
Das handhabe und empfehle ich auch so. Ich will bei diesen Dingern die mechanische Beanspruchung auf dem Minimum halten.

Es fragt sich allerdings was haltbarer ist, der Cardreader oder die USB-Buchse.

Ich hatte schon mehrere Geräte bei denen sich die USB-Buchse von der Platine gelöst hat oder einen Wackelkontakt gekriegt hat. Aus dem Grund lade ich auch die RX Akkus in der Regel mit einem externen Ladegerät.

Bei der RX ist mir die USB-Buchse sehr wichtig - denn über die wird die Kamera gesteuert (und auch geladen) wenn sie auf dem Gimbal filmt. Auch die A77II steuere ich gelegentlich mit dem Pixel TW-283 über die USB-Buchse, um zum Beispiel drahtlos auszulösen oder Fotos für Timelapses zu machen.

Ich halte die Gefahr, dass (in) dem Cardreader etwas passiert für geringer.

HaPeKa 09.08.2021 10:05

Mechanik ist störungsanfällig. Ob die USB Buchse, der Card Reader oder der RJ-45 Anschluss das schwächste Glied in der Kette ist, kann ich nicht sagen. Fakt ist, die Anschlüsse werden in der Entwicklung auf Tausende von Operationen getestet und sollten (theoretisch) ein Geräteleben lang halten. Aber leider gibt es immer wieder Ausnahmen ...

eye-BORG 09.08.2021 10:22

Hi. Das scheint auch ein wenig Glaubenssache zu sein :D

Wie eben hier auch geschrieben: Mir war und ist die USB-Buchse an meiner Sony RX100 VI "heilig", weswegen ich sie so wenig wie möglich verwendet habe.

Generell gehe ich beim Anschließen von Kabeln, aber auch beim Einlegen von SD-Karten in den Reader sehr behutsam vor. Ich denke, an meinem vormals Geschriebenen erkennt man, dass ich kein Rowdy bin :)

Dennoch stehe ich ein wenig unter Schock, denn nun geht es um echt wertvolle Bilder, aber ebenso schlimm: Um die gedrehten 4k-Videos.

Ich habe gestern 59 EUR für das Programm Recover-it gelöhnt, aber das Ding kann ich nicht empfehlen. Das Resultat ist nicht überzeugend.

guenter_w 09.08.2021 11:25

Zitat:

Zitat von usch (Beitrag 2211902)
Ich nehm meine Speicherkarten normalerweise nie aus der Kamera. USB-Kabel dran und fertig. Gerade die RX muss ja zum Aufladen eh angedockt werden, da ist das ein Aufwasch, vorher eben noch die Bilder rüberzukopieren.

Seit über 20 Jahren fotografiere ich - teilweise auch professionell - digital, mittlerweile sind bestimmt mehr als ein Dutzend Kameras mit bis zu ca. 20.000 Auslösungen pro Jahr und dutzende Speicherkarten durch meine Hände. Speicherkarten werden nach dem Fotografieren der Kamera entnommen, die Bilder auf die Festplatte übertragen, anschließend (falls ich es nicht mal vergesse) werden die Speicherkarten in der Kamera formatiert. Die Akkus werden selbstverständlich im externen Ladegerät geladen - wozu braucht man gelegentlich den Reserve-Akku?

Speicherkartendefekte: 1 CF-Karte (war Fehlkauf), eine SD-Karte, bei der mein Sohn den Schreibschutzschieber crashte. Rettung verlorener Bilder auf Karte: bislang nur, wenn ich versehentlich vor dem Übertragen die Karte löschte, was mir bislang zweimal passierte.

Defekte in dieser Zeit: Displaytausch bei A 77 I wegen gebrochener Kontakte, Displaytausch bei RX 100 wegen sich ablösender Beschichtung (Garantie), 1 blockiertes Objektiv (Kulanz), 1 durch ein Kind bei einem Gig unreparierbar zu Boden gefallenes 70-200/2.8.

eye-BORG 09.08.2021 11:38

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2211951)
Seit über 20 Jahren fotografiere ich - teilweise auch professionell - digital, mittlerweile sind bestimmt mehr als ein Dutzend Kameras mit bis zu ca. 20.000 Auslösungen pro Jahr und dutzende Speicherkarten durch meine Hände. Speicherkarten werden nach dem Fotografieren der Kamera entnommen, die Bilder auf die Festplatte übertragen, anschließend (falls ich es nicht mal vergesse) werden die Speicherkarten in der Kamera formatiert. Die Akkus werden selbstverständlich im externen Ladegerät geladen - wozu braucht man gelegentlich den Reserve-Akku?

Speicherkartendefekte: 1 CF-Karte (war Fehlkauf), eine SD-Karte, bei der mein Sohn den Schreibschutzschieber crashte. Rettung verlorener Bilder auf Karte: bislang nur, wenn ich versehentlich vor dem Übertragen die Karte löschte, was mir bislang zweimal passierte.

Defekte in dieser Zeit: Displaytausch bei A 77 I wegen gebrochener Kontakte, Displaytausch bei RX 100 wegen sich ablösender Beschichtung (Garantie), 1 blockiertes Objektiv (Kulanz), 1 durch ein Kind bei einem Gig unreparierbar zu Boden gefallenes 70-200/2.8.

Das hört sich nach einer guten Bilanz an. Und meine dürfte ähnlich ausfallen. Bevor ich im Sony-Lager war, kaufte ich stets Canon Powershot-Kameras, aber viele davon fielen tatsächlich während der Garantiezeit aus (Sensor defekt etc.). Zuverlässig waren die Dinger in der Tat nicht...

In Bezug auf Speicherkarten hatte ich noch nie Probleme.

Was mich wirklich verwundert, ist die Tatsache, dass die Recovery-Tools streckenweise von definitiv ungelöschten Fotos nur Fragmente finden.

An CHKDISK habe ich mich noch nicht getraut... ich habe Angst, dass das dann alles eher verschlimmbessert.

Porty 09.08.2021 11:43

Wenn ich die riesigen vergoldeten Kontaktflächen der SD- Karten mit den winzigen Kontakten eines USB-C Steckers vergleiche, hab ich schon mehr Vertrauen zu den Kontakten der SD- Karten. Dazu kommt, dass man die Karten hin und wieder mal ein- und ausstecken sollte, da sich auf den Kontaktflächen sonst Fremdschichten ablagern können. So werden sie abgeschabt.....
Akkus werden nur im Notfall in der Kamera geladen. Ist ein Akku leer, kommt ein frisch geladener rein. Die Kontakte werden abgeklebt und der Akku kommt zu Hause ins Ladegerät. Frisch geladene Akkus landen in einer Folientüte, das hält den Dreck von den Kontakten fern und verhindert Verwechslungen.

eye-BORG 09.08.2021 12:00

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2211953)
Wenn ich die riesigen vergoldeten Kontaktflächen der SD- Karten mit den winzigen Kontakten eines USB-C Steckers vergleiche, hab ich schon mehr Vertrauen zu den Kontakten der SD- Karten. Dazu kommt, dass man die Karten hin und wieder mal ein- und ausstecken sollte, da sich auf den Kontaktflächen sonst Fremdschichten ablagern können. So werden sie abgeschabt.....
Akkus werden nur im Notfall in der Kamera geladen. Ist ein Akku leer, kommt ein frisch geladener rein. Die Kontakte werden abgeklebt und der Akku kommt zu Hause ins Ladegerät. Frisch geladene Akkus landen in einer Folientüte, das hält den Dreck von den Kontakten fern und verhindert Verwechslungen.


Wir sind auf einer Wellenlänge! Ich habe all meine NP-BX-1 in den kleinen Plastik-Cases und lasse sie nie lose herumfliegen.

Ach Leute... ich hoffe und bange, dass ich wieder an die Fotos komme. :oops:

Es mag jeden Tag 1000x vorkommen, dass Speicherkarten in der Welt hinübergehen, aber jedes Mal steckt ein Einzelschicksal dahinter.

Auf alle Fälle werde ich Euch auf dem Laufenden halten. Für mich einfach nur enttäuschend, dass die hochgepriesenen Recovery-Tools nur Mist bauen.

Hat jemand Erfahrungen mit CHKDISK bei einer Speicherkarte?


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