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Ja, ich weiss, was du meinst. Funkfernsteuerung ist keine ganz aktuelle Errungenschaft der Technik. Allerdings hat sich auch hier in den letzten 20 Jahren vieles getan: so hat beispielsweise die Digitaltechnik Einzug gehalten mit all ihren Vorteilen wie Störunanfälligkeit (ist das ein richtiges Wort?), umfangreichen Mischerfunktionen, Rückkanal, Touchscreen etc. Das Handbuch des Fernsteuerungssenders hat in etwa den Umfang des New Yorker Telefonbuchs. Allerdings sind sehr viele der möglichen Funktionen für Helikopter- und Drohnenmodelle, die massiv komplexere Steuerfunktionen benötigen als ein Schiff. Obwohl ich auch hier bei diesem Modell froh war um einige nützliche Tricks. Dazu vielleicht später mehr. |
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Ja, Ruhe und Nerven braucht es schon. Habe ich beides zur Genüge :D Allerdings ist es ab und an auch mal etwas frustrierend, wenn etwas nicht so gelingt, wie man es sich vorgestellt hat. Oder schlicht und ergreifend misslingt. Aber man kann dabei auch immer sehr viel lernen. Heute möchte ich euch einen Teil der Besatzung vorstellen. Es sind Preiser-Figuren im Masstab 1:32. Und eigentlich sind es Modellbahn-Figuren, aber... psssst! Das bleibt unser Geheimnis ;) Einer der Matrosen schwang unrsprünglich eine Spitzhacke. Da dies auf einem Schiff eher ungünstig ist, entfernte ich die Hacke mikrochirurgisch und ersetzte sie durch einen selber gebauten Wischmop. So ist wenigstens das Deck immer sauber. Die Seile in der Kiste wurden mittels einer Mini-Reeperbahn gedreht und danach optisch etwas verwittert. Der Matrose am Heck mit dem Schlauch kann dank eingebauter Wasserpumpe die Zuschauer an Land nasspritzen. .....aber selbstverständlich würde ich sowas niemals tun. Neinenein, niemals nicht :mrgreen: Weitere Sonderfunktionen sind Beleuchtung, Soundmodul und eine Peristaltikpumpe zur Simulation von austretendem Kühlwasser. Die Austrittsöffnungen sind im zweitletzten Bild zwischen den beiden Fender-Reifen und zwischen Wasserlinie und Deckskante zu sehen. Das letzte Bild zeigt die Platte mit der Technik im Rohbau. Im Uhrzeigersinn, startend bei 12 Uhr: -Ruderservo -DC/DC-Konverter (Eingangsspannung 12V, Ausgangsspannung 6V und 3V) - Peristaltikpumpe (Kühlwassersimulation) - 2 Servos für die Dampfmaschinen - Wasserpumpe (spritzender Matrose am Heck) - Soundmodul Die schwarze Box in der Mitte war für das Empfängermodul der Fernsteuerung vorgesehen. War dann aber zu klein und wurde weggelassen :) Daneben der Hauptschalter für die Stromversorgung.
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Aber hallo! Da steckt viel Detail und wohl auch viel Liebe zum Selbigem drin.
Bewundernswerte Arbeit, das! |
Ein beeindruckend schönes Modell mit vielen sorgfältig ausgearbeiteten Details! Wunderschön! Die Bauzeit ist da ja wirklich kurz, um so ein Resultat zu erzielen.
Gruß Jan |
Danke euch beiden!
Ja, ich habe recht oft abends mal eine oder zwei Stunden drangesessen, oder mal am Wochenende auch mal etwas länger. Kommt schon einiges an Bauzeit zusammen. Das Modell ist ein Bausatz von CalderCraft (hierzulande vertrieben von Krick), beim Bau habe ich mir allerdings die eine oder andere Freiheit genommen. Ich würde es nicht gerade als Anfängermodell bezeichnen, da der Bau recht komplex ist und die Anleitung eher rudimentär, in Teilen sogar falsch oder zumindest leicht irreführend. Die Pläne sind nicht masstabsgetreu, man kann also auch keine Maße direkt von den Plänen nehmen. Es wird vorausgesetzt, dass man gut mitdenkt und vieles auch selber konstruiert, ohne dass einen die Anleitung dabei an die Hand nimmt. Zu Anfang ist man mit einem riesigen Karton mit hunderten von Einzelteilen konfrontiert (es sind gemäss Prospekt über 1400), die zuerst sortiert, zugeordnet, danach saubergefeilt, geschliffen, zusammengebaut und bemalt werden wollen. Nach etwa einem Drittel in den Bau habe ich mir ein Airbrush-Set zugelegt und mir da rudimentäre Technik angeeignet, um sauberere Flächen lackieren zu können. Schwierig ist, das richtige Mass an geschmackvollem "Weathering", also dem künstlichen Altern von Teilen (Rost, Dreck etc) zu finden, damit das Schiff etwas gebraucht aussieht aber nicht gleich zum Seelenverkäufer verkommt ;) Sehr schnell hat man es damit übertrieben und es sieht nicht mehr glaubwürdig aus.
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Zusammen- und Einbau der Dampfmaschine.
Ein Gasreduzierventil (Bild Nr. 5) drosselt automatisch die Gaszufuhr, wenn der Druck im Kessel zu hoch wird. Die Maschinen klackern bei der Fahrt recht munter, das macht Freude :D Dass mir der Einbau nicht ganz symmetrisch gelungen ist, merkt man zum Glück von aussen und bei der Fahrt nicht :oops:
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Toptoptop, :top: da zucken die Zahntechniker-Bastelfingerchen sofort wieder.
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Wunderschön, dieses Modellschiff! Und die Details, perfekt . . .
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Eine halbe Stunde reicht das Wasser im Kessel. Diese Limite habe ich ermittelt und sie beinhaltert auch noch genügend Reserve, um nicht mitten auf dem Weiher in Seenot zu geraten. Auf dem Fernbedienungs-Sender habe ich mir dazu einen Timer eingerichtet. Man hat leider kein direktes Feedback vom Schiff, wie der Wasserstand oder der Gasdruck ist. Wäre technisch sicher alles irgendwie machbar, aber aufwändig. Ist die halbe Stunde um, muss das Schiff an Land. Wasser nachfüllen während der Fahrt geht nicht. Der Kessel muss dann erst genügend abgekühlt sein, um den Füllstutzen öffnen zu können. Ausserdem muss auch Heissdampföl nachgefüllt werden (ein paar Tropfen), welches die Kolben schmiert. Das Öl wird übrigens in zwei Kondensatoren abgeschieden, damit es nicht in die Umwelt gelangt und den See versaut. Zitat:
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