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nex69 03.06.2020 07:56

1 Blendenstufe bei gleicher Sensorgeneration. Und die Freistellung ist bei Vollformat deutlich grösser.
Ich kenne den Unterschied sehr genau, da ich beides parallel benutze.

aidualk 03.06.2020 07:56

Zitat:

Zitat von mpspnpmpcp (Beitrag 2141307)
Der Unterschied zwischen APS-C und Vollformat ist auch nicht groß.

Ist nur rund 2,3x so viel Fläche. ;)

weris 03.06.2020 08:05

Zitat:

Zitat von nex69 (Beitrag 2141277)
Ist so.

Was ich nicht ganz verstehe. Warum steigt man von mFT auf Sony APS-C und nicht auf Sony Vollformat um? Der Unterschied bei der Bildqualität dürfte ja nicht sehr gross sein zwischen mFT und APS-C.

Für mich ist APS-C eigentlich das ideale Format!

nex69 03.06.2020 09:14

Warum?

ha_ru 03.06.2020 09:17

Hallo,

das Format des Sensor ist mir völlig egal, ich betrachte meine Bilder nie im Sensorformat :P Was zählt ist was daraus folgt.

Durch den Wegfall des Spiegels sind die Gehäuse heute egal ob mFT, APS-C oder KB in etwas gleich groß, solange man ergonomisch günstige Formen möchte.

Wenn die gleiche Freistellungsfähigkeit verlangt wird sind auch die Objektiv annähernd gleich groß, de Frage ist, ob es sie gibt und was sie kosten.

Eine Panasonic G9 mit dem Panasonic 100-400 liefert z.B. im Wildlife sehr gut Ergebnisse, der AF scheint auch ganz gut zu sein. Der von den Sonys ist aber wohl die aktuelle Benchmark. Als Vergleich zu eine A6x00 mit 70-350 bietet sich eher das Panasonic 100-300 an. An einer A7 xxxx dann das FE70-300.
https://j.mp/3cx3GCC

Wie man sieht, unterscheiden sich die 3 Formate aufgrund des Objektivangebots in der verfügbaren Brennweite und Lichtstärke. Jeder kann sich überlegen, wo für ihn das Optimum liegt.

Wenn ein Allroundzoom gesucht wird, ist es ähnlich.
https://j.mp/2U5YuPN

Ich würde bei den Objektiven anfangen und meine Wunschkombo in jedem System zusammenstellen und dann den passenden Body dazu kaufen. Der ist am Ende weder bei Gewicht, noch Größe noch Preis das bestimmende Element. Wenn man bestimmte Features die da sind oder nicht haben will , dann sieht es anders aus, geht aber hier nicht hervor.

Hans

weris 03.06.2020 10:08

Zitat:

Zitat von nex69 (Beitrag 2141324)
Warum?

Eigentlich: Der ideale Kompromiss -zwischen Größe, Gewicht, Preis, aber auch Freistellung/Schärfentiefe.
Natürlich, wer Vollformat braucht soll es kaufen, aber der To. liegt für seine Bereiche Freizeit- und Tierfotografie mit A6400/6600 schon richtig. Wobei ich bei einem völligen Neueinstieg klar zur 6600 raten würde. Das bessere Gehäuse, der größere Akku, die bessere Ausstattung sprechen für sie.

perser 03.06.2020 10:44

Zitat:

Zitat von ha_ru (Beitrag 2141326)
Ich würde bei den Objektiven anfangen und meine Wunschkombo in jedem System zusammenstellen und dann den passenden Body dazu kaufen. Der ist am Ende weder bei Gewicht, noch Größe noch Preis das bestimmende Element. Wenn man bestimmte Features die da sind oder nicht haben will , dann sieht es anders aus, geht aber hier nicht hervor.

Gefällt mir, diese Sicht. Sehe ich ganz genauso.

Man kann unerschöpflich lange über die Vor- und Nachteile der einzelnen Sensorgrößen theoretisieren. Immer wieder findet sich irgendwo ein neues Pro oder Contra.

Entscheidend ist letztlich der konkrete Einsatzzweck, also die Praxis.

Ich war letzten Herbst nah dran, mir eine Vollformatkamera zu holen, war nur noch nicht sicher, ob A9 oder A7RIV. Doch dann wurde es die A6600, also APS-C. Und den entscheidenden Ausschlag gab das neu vorgestellte SEL70350 G. Das ist eine geniale Linse – klein, leicht, superscharf.

Mein FE 100-400 GM ist nur unwesentlich besser, aber viel größer, schwerer, letztlich halt unhandlicher für Urlaubstouren – wie etwa meine Mexiko-Reise unlängst im März (https://www.sonyuserforum.de/forum/s...d.php?t=195016). Man hat es eben nicht immer dabei und versäumt damit auch Bilder, die man mit einer kompakteren Immer-dabei-Linse machen würde.

Es gibt freilich auch Alternativen. Im Jahr zuvor war ich auf Madagaskar. Neben der A6500 mit dem FE 100-400 GM (für Aufnahmen im Lemuren-Dschungel) hatte ich für "Normalsituationen" die RX10IV dabei. Sie ist toll und mit ihrem 24-600-Brennweitenbereich (analog KB) für sehr viele Sachen optimal. Aber der 1-Zoll-Sensor limitiert sie eben auch in der Bildqualität.

Zudem braucht man dann eben immer zwei Kameras. Mit der A6600 plus SEL70350 G war das praktisch unnötig. Bei Bedarf schraubt man eben ein Normalbrennweitenzoom dran…

bilki 03.06.2020 10:56

Zitat:

Zitat von perser (Beitrag 2141346)
Gefällt mir, diese Sicht. Sehe ich ganz genauso.

Man kann unerschöpflich lange über die Vor- und Nachteile der einzelnen Sensorgrößen theoretisieren. Immer wieder findet sich irgendwo ein neues Pro oder Contra.

Entscheidend ist letztlich der konkrete Einsatzzweck, also die Praxis.

Ich war letzten Herbst nah dran, mir eine Vollformatkamera zu holen, war nur noch nicht sicher, ob A9 oder A7RIV. Doch dann wurde es die A6600, also APS-C. Und den entscheidenden Ausschlag gab das neu vorgestellte SEL70350 G. Das ist eine geniale Linse – klein, leicht, superscharf.

Mein FE 100-400 GM ist nur unwesentlich besser, aber viel größer, schwerer, letztlich halt unhandlicher für Urlaubstouren – wie etwa meine Mexiko-Reise unlängst im März (https://www.sonyuserforum.de/forum/s...d.php?t=195016). Man hat es eben nicht immer dabei und versäumt damit auch Bilder, die man mit einer kompakteren Immer-dabei-Linse machen würde.

Es gibt freilich auch Alternativen. Im Jahr zuvor war ich auf Madagaskar. Neben der A6500 mit dem FE 100-400 GM (für Aufnahmen im Lemuren-Dschungel) hatte ich für "Normalsituationen" die RX10IV dabei. Sie ist toll und mit ihrem 24-600-Brennweitenbereich (analog KB) für sehr viele Sachen optimal. Aber der 1-Zoll-Sensor limitiert sie eben auch in der Bildqualität.

Zudem braucht man dann eben immer zwei Kameras. Mit der A6600 plus SEL70350 G war das praktisch unnötig. Bei Bedarf schraubt man eben ein Normalbrennweitenzoom dran…


Genau das sind auch u. a. meine Beweggründe.
Ich kam von APS_C zu MfT, und MfT hat für mich nicht die gleiche Bildqualität.
Manche mögen es hinbekommen, ich nicht aber ich fotografiere auch nur aus Hobby und im Urlaub.

Eine Sensordiskussion wollte ich hier nicht lostreten, aber ist auch völlig unnötig, weil das gar nicht die Frage war die ich gestellt hatte :roll:

Und da die 6600 mittlerweile im Preis gefallen ist, kommt sie für mich nun in die engere Wahl der APS-C Kameras.
1200€ mit IBIS und gutem Akku und mit guter Objektivauswahl? Welche Alternativen gibt es da noch? Im Bundle teils dann noch günstiger.

Danke für die Beiträge.

Werner

weris 03.06.2020 12:44

Ja, die 6600 mit 18-135 im Bundle, das schon erwähnte 75-300 und dazu ein gebrauchtes 16-50 Kitobjektiv, wenn die 18mm nicht reichen. Das bekommt man schon unter 100.-, ist gar nicht schlecht und hat immer in der Tasche Platz. So bist du für deine Anforderungen schon ganz gut aufgestellt.

ha_ru 03.06.2020 13:25

Zitat:

Zitat von weris (Beitrag 2141384)
Ja, die 6600 mit 18-135 im Bundle, das schon erwähnte 75-300 und dazu ein gebrauchtes 16-50 Kitobjektiv, wenn die 18mm nicht reichen. Das bekommt man schon unter 100.-, ist gar nicht schlecht und hat immer in der Tasche Platz. So bist du für deine Anforderungen schon ganz gut aufgestellt.

Ich hatte ja eine A6000, das 10-18 würde ich als Urlaubslinse nicht missen wollen. Wenn das 70-350 gesetzt ist allenfalls durch eine Kombi mit dem 16-70 und einer UWW Festbrennweite. 18mm sind mir als Standardrauf eben zu lang

Hans


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