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Das Hauptproblem bei Canon dürfte m.E. darin bestehen, dass für DSLM derzeit kaum Objektive da sind. Wer kauft schon eine "alte" DSLR von Canon, wenn er weiß, dass auch bei Canon die Zukunft DSLM heißt. Canon hat zwar das größte Angebot an Objetiven (und damit wird auch das Geld verdient) für das EOS-System, aber beim neuen System sieht es noch sehr mau aus. Wenn der Umsatz zurück geht, ist auch weniger Geld für Entwicklug da - das Problem haben alle. Die Objektivhersteller wie Sigma, Tamron und Tokina könnten ja den Absatz von Canon DSLM durch das Anbieten von Objektiven fördern, aber gerade Sigma wird sich einen Dummen tun, sind sie doch gerade in die L-Allianz eingestiegen, während Tamron zumindest zum Teil in Sony-Eigentum ist...
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Außer dass das ein ordentlicher Haufen Kohle ist, sagt das ja nun überhaupt nichts aus, wenn man die ursprüngliche Vorhersage nicht kennt. Wenns vorher 4,2 Milliarden waren, wird das kaum jemanden besonders stark interessieren. So gesehen ist das eine Aussage ohne Aussage.
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Der Ergänzung halber hier noch die aktuellen Daten von Nikon, die heute ihre Quartalsergebnisse veröffentlicht haben. Da ging der Umsatz im Imaging-Bereich um 14,9% zurück, der Gewinn ist um 72% eingebrochen und es wurden 450.000 Systemkameras (DSLR + DSLM) sowie 270.000 Kompaktkameras verkauft. Das ist bezüglich der Stückzahlen weniger als bei Sony und nicht einmal die Hälfte von Canon. Nikon ist der große Verlierer der letzten Jahre und Canon der unangefochtene Marktführer. Canon verkauft mehr Kameras als die Nr 2 Sony und Nr 3 Nikon zusammen.
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Jetzt durch Canon, Nikon sprudeln der Gewinn bei Sony auch nicht mehr so extrem. |
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