Zitat:
Zitat von screwdriver
(Beitrag 1920075)
Andersrum hat der Profi und ambitionierte Amateur sehr oft mehr als nur einen Body und wechselt die Objektive auch eher nur sporadisch. ;)
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Kommt wohl darauf an, mit welcher Art von Bildern er seine Brötchen verdient.
Den Bedarf dafür sehe ich eher bei der A9-Kundschaft bzw. bei deren Anwendungen. Amateure, die in diesen Sparten unterwegs sind, müssten schon relativ gut betucht sein, wenn sie sich eben mal 3 A9 mit unterschiedlichen Objektiven umhängen wollen.
Wer mit einer A7xyz zu Fuß unterwegs ist, z.B. um Landschaften zu fotografieren, wird das wohl kaum so machen. Da ist dann höchstenfalls ein Zweitgehäuse als Backup irgendwo in Reichweite, und bei der Zuverlässigkeit der heutigen Kameras kann das auch ein kleines APS-C Gehäuse sein, oder man kann meist sogar ganz darauf verzichten. Bei Fotoreportagen kommt es auch ein wenig lächerlich, wenn man übermäßig mit Equipment behängt ist. Das ist dann so ein bisschen wie die Rolex und der dicke Diamantring nebst Goldkettchen.
Außerdem ist es ja nun auch ein wenig der Sinn eines Kamerasystem mit Wechselobjektiven, Objektive zu wechseln. Sonst kann man sich für jede Brennweite eine Kamera mit fest angebautem Objektiv kaufen. Oder eine Superzoomkompakte, falls man das mag.
Zitat:
Zitat von screwdriver
(Beitrag 1920075)
Das Aufeinandertreffen von scharfkantigem Metall (oder auch Sand) auf Kunststoff ist sicher problematisch.
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Sand hat auf den Auflageflächen eines Objektivbajonetts eigentlich nichts verloren. Wenn man in einer sandigen Umgebung fotografiert, sollte man das entsprechend planen und vorsichtig sein. Oder sich eben ggf. für ein Objektiv entscheiden und eventuelle Objektivwechsel in sicherem Abstand vornehmen.
Das erinnert mich an einen Vorfall Anfang der 2000er Jahre, als ich in Frankreich mit der Nikon F801s (jawohl, mit Diafilm) bei windigem Wetter am Meer fotografiert habe. Das Gehäuse dieser Kamera hat keine Abdichtung, aber wo der Sand überall eingedrungen war, hat mich dann doch überrascht. Es war praktisch überall feiner Sand, in der Filmkammer, im Spiegelkasten, unter der oberen Gehäuseabdeckung etc. Das Gehäuse habe ich später zu Hause teilweise auseinandergebaut und gründlich gereinigt. Falls auch ein paar dieser Sandkörner auf dem Bajonett waren, war das noch das kleinste Problem. Aber ok, natürlich hatte diese Kamera ein Stahlbajonett.