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Irmi 25.02.2017 15:32

Hhm, gekauft am 19.02.2017 Sonntag, heute ist der 25.02.17 Samstag, 1 Woche also.

Klar scheint das lange zu sein, aber es ist durchaus möglich, dass jemand mal plötzlich verhindert ist, auch 1 Woche lang. Polizei würde ich bei dem Betrag nicht einsetzen, ich würde abwarten, und evtl. leider abhaken.

Ich hatte eulich auch ein Verkaufsangebot drin, schon längere Zeit. Ausgerechnet als ich im KH war, wurde es gekauft. -glücklicher Weise war ich in der Lage, auf die Mail per Handy zu antworten und der Käufer hat gewartet, bis ich wieder zuhause war.

Sofort ist nicht immer möglich.

tempus fugit 25.02.2017 15:36

Wenn der Staat damit nichts zu tun haben sollte:
Dann hat er sicher nichts dagegen, wenn ich mit 5 Wutbürgern, die wie Gorillas aussehen, zum Betrüger hingehen sollte, und mir die Freiheit nehme, mir das zu nehmen, was mir zusteht.

netfuzzy 25.02.2017 15:36

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1896650)
Es ist per Überweisung bezahlt worden. Gut: Das hat der Verkäufer so angeboten und der Käufer ist darauf eingegangen. Vorteil der Überweisung: Für alle schön einfach, geringe Kosten. Nachteil: Kein Schutz des Käufers - eine Überweisung kann so gut wie gar nicht storniert werden.

Trotzdem hat der Käufer sich für diesen Weg entschieden. Womöglich ist das jetzt schief gegangen. Aber das gleich dem Staat anzuhängen bzw. bei diesem geringfügigem Betrag erwarten, dass ein Staatsapparat hinter dem Betrüger herrennt, halte ich für etwas überzogen.

Ich wurde über die "Bucht" Plattform bereits 2x betrogen. Für so eine Aussage wie oben habe ich -Null- Verständnis.
Wenn jemand kassiert ohne zu liefern ist das Betrug. Oder darf Jemand so lange mit Kleinbeträgen weiterbetrügen bis irgendwann doch mal jemand der Meinung ist der Betrag ist zu hoch...
Leider ist von der Plattform die vom Verkauf Provision bekommt wenig Hilfe zu erwarten. Selbst wenn man Betrügereien melden will muss man sich durch einen Dschungel von Fragen durchhangeln. Nur unverschämt daher meide ich den Einkauf über die Bucht...

tempus fugit 25.02.2017 15:37

Zitat:

Zitat von Irmi (Beitrag 1896658)
Sofort ist nicht immer möglich.

Naja, wenn er zwischenzeitlich neue Angebote reinstellt und verkauft hat ... :/

wiseguy 25.02.2017 15:39

Zitat:

Zitat von tempus fugit (Beitrag 1896662)
Naja, wenn er zwischenzeitlich neue Angebote reinstellt und verkauft hat ... :/

Gut, das ist natürlich verdächtig. Vielleicht ist das einfach die Masche. Geringfügige Summen ergaunern in der Hoffnung, dass die Beschissenen das als Bagatellschaden einfach abhaken. Ich kann deinen Ärger nachvollziehen. Eine Anzeige, wenn die Ware nicht innerhalb der nächsten Tage eintrudelt und irgendeine Rückmeldung des Verkäufers kommt, wäre das Mindeste.

XG1 25.02.2017 15:41

Zitat:

Zitat von tempus fugit (Beitrag 1896660)
Wenn der Staat damit nichts zu tun haben sollte:
Dann hat er sicher nichts dagegen, wenn ich mit 5 Wutbürgern, die wie Gorillas aussehen, zum Betrüger hingehen sollte, und mir die Freiheit nehme, mir das zu nehmen, was mir zusteht.

Nein, das hat er tatsächlich nicht, denn weder das Aussehen wie ein Gorilla noch das Wutbürgertum sind strafbar. Und auch das Aufsuchen von Schuldnern ist nicht ungesetzlich.

reuro 25.02.2017 15:42

Hallo,

es ist doch erst 6 Tage her.
ich habe mittlerweile des öfteren erleben müssen, dass selbst bei Lieferungen
von großen Firmen die Post verhältnismäßig lange braucht.
Die letzte Bestellung dauerte 5 Tage, obwohl es sonst nur 1 Tag war.
Er kann sich ja noch melden.
Bei den vielen positiven Bewertungen wäre ich nach 6 Tagen vorsichtig mit Betrugsvorwürfen.
Drücke dir die Daumen, dass es sich als harmlosen Verzögerungsgrund herausstellt.

LG Rolf

tempus fugit 25.02.2017 15:47

Gut, ich warte.

XG1 25.02.2017 15:52

Zitat:

Zitat von wiseguy (Beitrag 1896664)
Gut, das ist natürlich verdächtig. Vielleicht ist das einfach die Masche. Geringfügige Summen ergaunern in der Hoffnung, dass die Beschissenen das als Bagatellschaden einfach abhaken. Ich kann deinen Ärger nachvollziehen. Eine Anzeige, wenn die Ware nicht innerhalb der nächsten Tage eintrudelt und irgendeine Rückmeldung des Verkäufers kommt, wäre das Mindeste.

Die Anzeige verhilft nicht zu Geld. Ich rate zu mehr Gelassenheit. Erst Schuldner in Verzug setzen, dann Mahnbescheid, dann vollstreckbarer Titel. Und für jeden Schritt gibt es Fristen, die einzuhalten sind. Auch vor der Eskalation auf den nächsten Schritt. Ob sich das für die Summe alles lohnt, muss jeder selbst entscheiden.

Ellersiek 25.02.2017 15:56

Zitat:

Zitat von netfuzzy (Beitrag 1896661)
...Wenn jemand kassiert ohne zu liefern ist das Betrug. Oder darf Jemand so lange mit Kleinbeträgen weiterbetrügen bis irgendwann doch mal jemand der Meinung ist der Betrag ist zu hoch...

Natürlich bleibt Betrug Betrug - egal in welcher Größenordnung.
Nicht im Ansatz habe ich mich Betrügern solidarisiert.
Jeden Betrug verurteile ich!

Wenn man allerdings auf Schutzmaßnahmen freiwillig verzichtet, hat man dem Betrüger die Tür zum Betrug selbst zunächst ein Stück weit geöffnet. Und noch einmal: Ich glaube hier nicht an einen Betrug. Im Ernstfall wäre eine Recherche über ein deutsches Bankkonto für den Betrüger doch zu risikoreich. Zu mindestens bei einem Ebay-Verkäufer dieser Größenordnung.

Gruß
Ralf


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