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Zitat:
Auch Open Access ist ein Thema, wobei dafür natürlich auch jemand bezahlen muss. ;) |
ob Meta oder Metall
die Brennglas Technik ist ja schon was älter und darf gerne mal erneuert werden. vG Steve |
Ob nun Silikon, Silizium oder Silentium,
irgendwann kommen die Linsen aus dem 3-D-Drucker :crazy: |
Aua, der Artikel tut richtig weh beim Lesen. Das kommt dabei heraus, wenn man Naturwissenschaften im Kindergarten abwählt.
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MetaLinsen-Technik und Canon
Es scheint voranzugehen mit der MetaLinsen-Technik.
Wenn ein so großer Player im Markt für optische Systeme wie Canon auch an solchen Systemen arbeitet, könnten vielleicht tatsächlich in ein paar Jahren Metalinsen-Systeme für bestimmte Anwendungen (z.B. in Smartfons?) auf den Markt kommen. |
Schade...der CHIP Artikel ist vom Netz genommen. Ich hätte mich gerne amüsiert.
Den Metalens Artikel habe ich daheim als PDF. Als Anwendung ist weniger Fotografie als "... devices for use in optical lithography, laser-based microscopy, and spectroscopy.." angedacht, zumal die Linsen unter heftigen chromatischen Aberrationen leiden und die Herausforderung, damit das ganze sichtbare Spektrum lückenlos genug für ein farbechtes Foto abzudecken, meines Wissens noch nicht gelöst ist. Auch ist die Produktion aufwändig und die Lebensdauer u.U nicht beliebig. Aber wer weiss, was noch kommt. Never say never! Hier noch zwei interessante barrierfreie Links zum Thema: https://blogs.synopsys.com/optical-s...lat%20metalens. https://spectrum.ieee.org/metalens-2660294513 |
Zitat:
https://web.archive.org/web/20160607..._94951276.html |
Kann eine Metalinse nicht auch nur das Licht durchlassen, welches auf sie fällt?
Will man mit einer 2 mm- Linse einen Vollformatsensor ausleuchten, ergibt das doch eine Lichtstärke wie bei einer Lochkamera. Oder hab ich da einen Denkfehler? |
Genau das Problem sehe ich auch. Wenn ich das anhand der Fotos aus dem Canon-Artikel richtig abschätze, können sie aktuell wohl Linsen mit einem nutzbaren Durchmesser von etwa einem halben Zentimeter herstellen. Das entspräche bei 50mm Normalbrennweite einer Lichtstärke von f/10. In der Form ist das also nur für sehr kleine Sensoren zu gebrauchen, bei denen man mit kurzen Brennweiten auskommt.
In dem Zusammenhang ist ein Satz aus dem Chip-Artikel auch wieder sehr putzig: "Klein bedeutet dabei gerade mal 2 Millimeter Durchmesser. Doch theoretisch ließen sich sogar noch kleinere Durchmesser erzielen." Miniaturisierung ist hier ja eigentlich nicht die Herausforderung, sondern im Gegenteil die Herstellung der Strukturen in ausreichender Größe bei gleichbleibender Präzision. |
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