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Itscha 12.02.2016 12:15

Zitat:

Zitat von Africa_Twin (Beitrag 1790992)
Dia Frage lautet doch, wohin geht die Weiterentwicklung,
und nicht wie sie vor 30 Jahren war :shock:

Um zu wissen wo man hin will, sollte man immer wissen, woher man kommt. ;)

Zitat:

(...)Hoffentlich wird es aber kein komplettes wegfallen der Glaslinsen geben.
Ich liebe es manuell mit alte Objektive zu fotografieren :D
Im Sommer habe ich noch jemanden gesehen, der mit einer riesigen Plattenkamera ernsthaft rumhantiert hat. Keine Sorge. Etwas bleibt immer.

cbv 12.02.2016 12:16

Zitat:

Zitat von Africa_Twin (Beitrag 1790992)
Auslösen und bedienen der Kamera durch Gedankenübertragung (Chip Implantat)....

Sprachsteuerung, funktioniert ja bereits bei Telefon, Tablets und Konsolen.
Zitat:

Zitat von hlenz
Die Frage ist auch: Wen wird das noch interessieren?

Das ist der Knackpunkt. "Richtige" Kameras dürften ein Nischenprodukt werden, da die Mehrzahl keinen Sinn darin sieht, für teuer Geld extra eine Kamera zu kaufen, wenn das Telefon bereits Bilder aufnehmen kann. Über deren Qualität mag man streiten, aber für die breite Masse durchaus ausreichend. Zumal man das Telefon sowieso immer dabei hat. Warum also noch eine schwere Kamera schleppen?

carm 12.02.2016 12:26

Das war aber auch schon vor Smartphone und Co so. Nur hiess es damals Kompaktkamera und ein schwer schleppender mit 2 Kameras und mehreren Objektiven wurde als Exot oder als Verrückter gesehen :lol: Die Spiegelreflexfraktion war schon immer Nischenprodukt.

VG
Carlo

zigzag 12.02.2016 12:37

Zitat:

Zitat von Tafelspitz (Beitrag 1790991)
Technischer Fortschritt ist ja in der Regel eher evolutionär als revolutionär. ....

Das sehe ich etwas anders. Ich denke schon das es immer kleine Revolutionen bzw. komplette Neuentwicklungen sind welche den Fortschritt bringen. Beim Handy zum Smartphone ist es auch keine einfache Evolution des Telefons gewesen, sondern eine komplett neue Erfindung. Telefonieren macht mein Smartphone nebenbei ;-)

Ich denke, dass die Entwicklung der Kameras auch stark von der Art abhängt, wie wir unsere Bilder betrachten. Ausgedruckt als Leinwand an der Wand? Hier bleibt das klassische Prinzip wohl noch etwas erhalten. Für die modernen Medien (www) sehe ich Lichtfeldkameras und wie bereits geschrieben 3D stark im kommen (in den nächsten Jahren/Jahrzehnten). Und das nicht nur für Fotos, sondern gerade auch für Video. Schon heute verkaufen sich die Actioncams besser als DSLRs. Womit wir wieder bei folgendem Punkt angekommen sind:
Zitat:

Zitat von hlenz (Beitrag 1790994)
Die Frage ist auch: Wen wird das noch interessieren?
Man sieht ja an den Kameraverkaufszahlen, dass die technischen Fortschritte immer kleiner werden und dass immer weniger Käufer dafür noch Geld ausgeben wollen.

Demnach entscheidet der Kunde wo es hingeht. Wird etwas neues erfunden und wir kaufen es, dann geht es in diese Richtung. So sind zumindest meine Gedanken...

EDIT: Evtl. spielt in der Zukunft für Bilder augmented reality ja auch eine große Rolle. Es wird spannend :D

cbv 12.02.2016 13:35

Zitat:

Zitat von carm (Beitrag 1791002)
Das war aber auch schon vor Smartphone und Co so. Nur hiess es damals Kompaktkamera und ein schwer schleppender mit 2 Kameras und mehreren Objektiven wurde als Exot oder als Verrückter gesehen :lol: Die Spiegelreflexfraktion war schon immer Nischenprodukt.

Prinzipiell ja, aber es ist dann doch noch einmal ein Unterschied, ob man eine Kompakte extra mitnehmen muss, oder das Telefon zückt. Sehe ich zumindest im Freundes- und Bekanntenkreis. Alle, die früher mit Kompakten unterwegs waren, lassen es und nutzen statt dessen die Kamera am Telefon.

ingoKober 12.02.2016 14:30

Zitat:

Zitat von Tafelspitz (Beitrag 1790991)
Technischer Fortschritt ist ja in der Regel eher evolutionär als revolutionär. Das bedeutet, dass die Verbesserungen (oder zumindest Veränderungen) von einer Generation zur nächsten nicht so gewaltig sind. Erst mit dem nötigen Abstand betrachtet, also über mehrere Generationen hinweg, fallen sie erst richtig auf.
Das ist in der Natürlichen Evolution von Lebewesen ja nicht anderst :cool:

Sehe ich anders. Der technische Fortschritt läuft zwar in der Tat oft lange evolutionär in etwa in Art einer Sättigungskurve. Nahe der Sättigung kommt aber dann meist eine Revolution, ein Sprung und der Ansteig der Sättigungskurve beginnt erneut......
Bekanntes Beispiel: Pferdekutschenoptimierung...Auto...Autooptimierung

So ist es in fast allen Branchen langfristig gesehen über Jahrhunderte gelaufen.
Fotografie ist aktuell recht weit oben in der Sättigungskurve. Zeit für eine Revolution.
Die Digitalisierung war zwar schon eine, aber nur eine kleine.

Viele Grüße

Ingo

carm 12.02.2016 14:32

@Chris,

ja, aber als alle mit der kompakten Knipse unterwegs waren, gab es noch kein fotografierendes Handy.

VG
Carlo

TONI_B 12.02.2016 14:34

Wenn man sich die Vorhersagen der letzten 20-30 Jahre anschaut, kann man auch für die nächsten Jahre keine vernünftigen Vorhersagen treffen!

Ist auch gut so - da bleibt es wenigstens spannend! :top:

Wenn man mitten drinn ist, merkt man oft die technische Entwicklung gar nicht so sehr.

Aber wenn ich mir anschaue, wie sich meine Kameras seit 2007 (A700); 2011 (A77) und 2015 (A7) entwickelt haben, tut sich schon einiges. Geschwige denn von meinen Anfängen 1999 mit einer Oly 3030.

Auch die EBV hat sich entwickelt - zumindest bei mir...;)

Ich freue mich schon oft die zukünftigen Entwicklungen und denke, dass es zwar einige physikalischen Grenzen gibt (Pixelgröße, Rauschen, Beugung usw.), die aber noch lange nicht erreicht sind.

hlenz 12.02.2016 14:53

Zitat:

Zitat von ingoKober (Beitrag 1791044)
Fotografie ist aktuell recht weit oben in der Sättigungskurve. Zeit für eine Revolution.
Die Digitalisierung war zwar schon eine, aber nur eine kleine.

Das ist ja das, worauf alle Firmen hoffen.
Warum war die Digitalisierung nur eine kleine Revolution? Immerhin haben durch sie eigentlich alle wieder ihre (funktionierenden) Kameras gegen neue ausgetauscht - und das in der Folge teilweise mehrfach. Sowas gab es seit Erfindung des Autofokus nicht.

zigzag 12.02.2016 15:19

Weil nur der Film gegen einen digitalen Sensor getauscht wurde. Daher kann man das auch als Optimierung bezeichnen. Das Grundprinzip ist aber gleich geblieben.

Aus Sicht der Firmen ist es natürlich eine Revolution gewesen, sie konnten neu verkaufen. Aber vielleicht trifft ja das
Zitat:

Zitat von TONI_B (Beitrag 1791047)
Wenn man mitten drinn ist, merkt man oft die technische Entwicklung gar nicht so sehr.

gerade bei mir zu ;) (Wobei ich erst mit der a57, welche ich auch noch etwas behalte, eingestiegen bin )


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