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Nun, es ist die Presse. Und die gesamte Serie ist schon dazu geeignet, der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten - finde ich.
Den Hype um das einzelne Foto kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen; der zeigt eher wie abgestumpft wir heute sind... |
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Wer das Bild nicht gut findet, muss es auch nicht ansehen. |
Der Fotograf war fuer eine Zeitung unterwegs. Die Freiheit der Presseberichterstattung ist eines unserer Grundrechte. Das sollten wir hochhalten. Oder wollen wir polnisch ungarische Verhaeltnisse. Die Dokumentation solcher Auswuechse unserer Gesellschaft aufzuzeigen ist die Aufgabe von Pressefotografen. Was daraus dann bei Twitter wurde kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber auch Satire ist unter dem Kunstbegriff schuetzenswert und eines unserer Grundrechte. Auf der einen Seite regen wir uns alle wegen Einschraenkungen der Panoramafreiheit auf, aber moechten klassische Street und Reportagefotografie eingeschraenkt wissen ?
@Wolfgang/Toni Wer sich in solche Siuationen begiebt hat - und da habe ich durchaus Defizite - hat nicht mein Mitleid, wenn man ( nicht ich) solch ein Bild macht und auch veroeffentlicht |
Bei all den - z.T. sehr weit her geholten Argumenten - bezüglich der Freiheit der Kunst(?) oder des Journalismus, frage ich mich schon wo die Ethik und die Moral bleibt?
D.h. ihr hättet nichts dagegen, wenn man euch in solch einer Situation fotografiert und es dann veröffentlicht - nur damit die Freiheit der anderen gewahrt bleibt? |
Bei mir würde das unter "Dokumentation des Zeitgeschehens" laufen.
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Und schon wieder ein Pluspunkt für den Fotografen und die von ihm ausgelöste Diskussion! Nebenbei: ich empfehle mal den Besuch der Notaufnahme einer deutschen Klinik am frühen Sonntagmorgen oder ein paar Gespräche mit Ärzten und dem Personal des Rettungsdienstes! |
Dass das die Realität ist, ist mir schon klar. Es stellt sich mir aber die Frage, ob man das dokumentieren muss und was daran Kunst ist?
Und, ob man damit mit nicht Grundrechte anderer verletzt unter den Deckmantel der Kunst. |
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Ich sehe da noch viel Potential zwischen diesem Bild und Donald Trump. :)
Also ehrlich, mit der political correctness kann man es auch echt übertreiben. Wer sich mit einer Flasche Bier in einer Stadt mitten auf die Strasse legt, muss damit rechnen, dass man fotografiert wird. Und wenn der Fotograf bei einer Zeitung arbeitet, ist man in der Zeitung. Klingt komisch - ist aber in GB so. Das Bild finde ich gut. Sehr gut sogar. Das Paparazzi-Unwesen finde ich viel schlimmer. Aber niemand käme auf die Idee, die eigene Oma zu mobben, nur weil sie "Das Goldene Blatt", "Gala" oder die Kronenzeitung liest, oder? |
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