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gelöscht.
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@khd46
Worauf bezieht sich deine Antwort? |
Zitat:
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Meine RAW-Dateien sind im DNG-Format und sehr wohl mit LR und ACR bearbeitbar, da sie keine XMP-Dateien brauchen. Ist für TO nicht relevant.
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Zitat:
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Möchte ich gar nicht. Dann erklär mal dem TO, wie er von einem Speicheralgorithmus durch Algorithmuskonvertierung in den anderen Speicheralgorithmus kommt. Warum nennst du es EBV und nicht ESV?
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Ich denke, von der eigentlichen Frage des TO
Zitat:
Wichtig für TO ist meiner Meinung nach: - RAW sind die Rohdaten vom Bildsensor. Diese Daten werden erst dadurch zu einem für uns sichtbaren Bild (z. B. auf dem Monitor), wenn man sie interpretiert (also umwandelt). Heraus kommt dann eine Datei in einem anderen Format, z. B.JPG oder TIFF oder PSD usw. - für die Interpretation der RAW-Daten benötigt man (immer) eine entsprechende Software. Diese kann mehr oder weniger unbemerkt ohne eigene Eingriffsmöglichkeiten im Hintergrund laufen (z. B. die Software in der Kamera, das Betriebssystem des PCs oder Macs, manche einfache Bildbearbeitungsprogramme) oder man kann (teilweise sehr umfangreiche) eigene Vorgaben für die Interpretation der RAW-Datei machen. Letzteres schließt nicht aus, dass es so eine Art voreingestelltes Standardrezept im RAW-Converter gibt, welches sich auf Wunsch durch Anpassen diverser Parameter individuell anpassen/ändern lässt. - Wenn man das fertige Bild mit einem Kuchen vergleichen würde, dann ist die JPG-Datei der fertige Kuchen, die RAW-Datei enthält nur die bereits abgemessenen Zutaten und einen Rezeptvorschlag für den Kuchen, der RAW-Konverter ist der Koch. Du bist beim RAW-Converter der Gast, der dem Koch vorgibt, welche Geschmacksrichtung der Kuchen haben soll. - Regelmäßig legen Kamerahersteller ihren Kameras, die eine Speicherung der Bilder als RAW-Datei erlauben, entsprechende Software bei. Wenn einem das nicht reicht, kann man auch andere Software dafür einsetzen - die gibt es als Freeware oder Kauf-/Mietversionen. Marktbeherrschend sind die Programme von Adobe (Photoshop, Photoshop Elements, Lightroom), die alle auf ACR (Adobe-Camera-RAW = der RAW-Converter von Adobe) basieren oder DXO. Ich arbeite mit Adobe-Programmen und bin damit zufrieden - kostenlos gibt es die allerdings auf Dauer nicht. - Probiere die (kostenlose) Software vom Kamerahersteller mal aus. Wenn du damit klar kommst: prima. Soweit ich weiss (kenne diese Sofware nicht genau), ist darüber aber keine Batchverarbeitung möglich = du musst jedes Bild einzeln aufrufen, entwickeln (auch wenn man die voreingestellten Parameter nicht ändert) und speichern. Bei mehreren 100 Bildern kann das ganz schön lästig werden. - Wenn es nur um die RAW-Entwicklung ohne aufwendige Bildbearbeitung geht, würde ich dir empfehlen, dir eine 30 Tage gültige kostenlose Testversion von Adobe Lightroom (LR) herunter zu laden und damit einmal zu experimentieren. Bitte nicht vergessen, die Bilder nach deren Entwicklung auch z. B. als JPG-Datei zu Exportieren (speichern), damit du nach Ablauf der Testversion noch die von dir entwickelten Bildergebnisse sehen kannst, ohne dass du dir das Programm dann kaufen oder mieten musst. Adobe-LR gibt es für rd. 100 EUR zu kaufen oder für rd. 12 EUR pro Monat zu mieten. Bei der Mietversion ist auch noch das sehr umfangreiche Bildbearbeitungsprogramm Photoshop (PS) dabei, welches es nicht mehr als Kaufversion gibt (letzter Preis der Vorversion war rd. 1.000 EUR). - Wenn man erstmal in die Welt von RAW und Bildbearbeitung hineinschnuppern möchte (ohne gleich 150 EUR jährlich Miete zahlen zu müssen) kannst du dir alternativ oder zusätzlich zu LR auch Photoshop-Elements (PSE)ansehen. Das ist eine etwas abgespeckte Version von Photoshop (PS), es gibt sie nur als Kaufversion und man erhält sie ab rd. 50 EUR aufwärts. PSE enthält wie übrigens auch PS bereits selber einen RAW-Converter, der allerdings in PSE etwas weniger Verstellmöglichkeiten wie der RAW-Converter in LR oder PS bietet. Man benötigt also LR nicht unbedingt zu PSE hinzu, möchte LR aber dann doch nicht mehr missen, wenn man es hat. Zu den Adobe-Produkten gibt es im Netz so viele Tutorials und Videos, dass man die in einem Menschenleben vermutlich nicht alle sehen könnte. - Für die Aufgabe RAW-Entwicklung gibt es auch kostenlose Programme (Freeware). Damit kenne ich mich allerdings nicht aus, kann also auch nichts empfehlen oder etwas zur Handhabung der Programme sagen. - für Umwandlung von RAW in JPG lohnt es sich, etwas Zeit zu investieren. Wenn es einem auf möglichst schnelle Ergebnisse ankommt, sollte man direkt in JPG fotografieren, wenn man sich die nachträglich Bearbeitung vorbehalten möchte in RAW+JPG. Ich fotografiere in RAW+JPG obwohl ich die JPG-Dateien eher selten benutze/benötige. Fotografieren in RAW+JPG hat den weiteren Vorteil, dass man sich ansehen kann, wie das Bild nach der RAW-Bearbeitung aussehen könnte. Anfangs werden die selbst entwickelten RAW-Dateien häufig weniger ansehnlich aussehen, wie die fertigen JPGs aus der Kamera. Und das spornt den eigenen Ehrgeiz an - oder man macht auf '"faul" und fotografiert nur noch in JPG. Meine Empfehlung; sieh dir die Software vom Kamerahersteller an. Wenn du damit klar kommst, reicht das ja schon. Wenn nicht, lade dir mal die Testversion von PSE runter, damit du damit etwas spielen kannst. Wenn es dir gefällt, kauf es, wenn nicht probiere mal LR oder DXO (da sollte es auch Testversionen von geben) aus. vlG Manfred |
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