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Matthias, das Minolta 3,5/50 mm soll erstklassig sein.
Gibt's bei eBay so zwischen 70 und 120 Euro. Laut Fotomagazin schneidet es sogar besser ab als das lichstärkere Nachfolgermodell mit Blende 2,8. |
Re: Welches Makroobjektiv?
Zitat:
Dann probiere aus, welches Dir besser liegt. Das andere schickst Du wieder zurück. evtl brauchst Du ja auch ein 180er ? |
@Jerichos,
dann stehst Du vor dem Kauf eines excellenten Objektivs, allerdings sollte dann die Entscheidung zugunsten des 150/2.8 Makro ausfallen. Ich habe es selbst u. bin restlos begeistert! Im Gegensatz zum 180er ist das 150er die neuere Entwicklung, glänzt mit kompakter Bauweise, einem sauschnellen u. nicht hörbarem USM (den man durchaus nutzen kann, also nicht immer manueller Fokus!), überdies ist die Lichtstärke mit 2.8 besser als die 3.5 beim 180er. Die jederzeit mögliche manuelle Korrektur im AF-Modus gibt's beim 180er wohl auch nicht... Schon sehr beeindruckend, wieviel Arbeitsabstand selbst bei 1:1 gegeben ist. Habe taufrisch einen Satz Kenko-Zwischenringe, die den Abbildungsmaßstab nochmal deutlich vergrößern (je nach Ring bzw. Kombination) u. selbst damit bleibt noch genug "Luft" zu Objekten. Habe in der Galerie unter meinem Usernamen ein paar Fotos eingestellt, die mit dem Sigma 150/2.8 Makro gemacht wurden (noch ohne Zwischenringe) - auch wenn durch die Verkleinerung vieles auf der Strecke bleibt, die Leistungsfähigkeit des Objektivs läßt sich erahnen. Gruß marlin |
Zitat:
Dazu kommt dann noch die geringere Schärfentiefe. Und die notwendige kürzere Belichtungszeit. Es gibt kein Universal-Makro. Für meine Zwecke wäre ein 150er zu lang. |
Klar gibt's kein Universal-Makro - hat ja auch niemand behauptet...
Nachdem ich früher schon an 'ner Mamya-Mittelformat ein 80er u. an anderen Kameras 50er Makro-Objektive hatte, weiß ich um die Vor- allerdings auch Nachteile solcher Brennweiten. Ich hatte anfänglich auch das 50er Sigma für die DSLR (entspr. dann 75mm Brennweite), allerdings wird es schon sehr schwer, dann im größeren Maßstab eine brauchbare Ausleuchtung vorzunehmen. Und - Blüten usw. mögen darüber hinaus bei kurzen Brennweiten keine großen Schwierigkeiten bedeuten, aber bei Insekten geht's los - da ist ein größerer Arbeitsabstand schon zwingend erforderlich, wenn man keine Weinkrämpfe mag... Das Argument kürzerer Belichtungszeiten kann ich nicht nachvollziehen! Gruß marlin |
Zitat:
viele grüße aus dem bergischen michael |
Zitat:
Ich meinte damit Aufnahmen frei Hand. |
Hallo Matthias,
ich verwende zur D7D das Tamron Di Aspherical 28-75mm Macro (2,8 ) und benutze zur Fotografie von Blüten und Blumen eine Nahlinse. LG Sabine |
...wer ernsthaft glaubt, mit einem 150er Makro-Objektiv noch aus der freien Hand zu foten, hat einen Schwiegervater mit 'ner Valium-Fabrik oder zählt zu den Top-Optimisten. Ich für meinen Teil muß zugestehen, daß ich da ohne Stativ aufgeschmissen bin (ganz vereinzelte Ausnahmen bestätigen die Regel).
Gruß marlin |
Also bin ich Optimist, denn ich habe digital noch kein Makro mit Stativ gemacht,
wie denn auch bei Insekten. Das Objektiv muss natürlich an der Vorderkante irgendwie mit dem Finger abgestützt werden. Ich empfehle auch ein 100er oder 150er. Bei meinem Tamron DI 90 ist zwar der Abstand mit 30 cm angegeben, der wirkliche Abstand ist aber nur ca 10 cm, weil die Entfernung bis zur Filmebene gerechnet wird! Die Lichtstärke 2,8 wird übrigens nur für die Fokussierung gebraucht, denn die Aufnahmen entstehen meistens mit f 8 bis f22. Gruß carum |
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