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Dank euch für die rege Teilnahme an meinem Problem.
Aber ist das nicht umständlich, wenn ich jedes Mal den Dioptrienausgleich verstellen muß wenn ich von Makro wieder zu normalen Fotos wechsel? Ich kann an meiner a65 auch keine Markierungen erkennen, an denen man sich die Verstellung leichter merken kann. Gruß Doly |
Warum willst du dein Brillentrageverhalten bei Makros ändern?
Ich trage Brille seit dem sechten Lebensjahr und fotografiere immer mit Brille, egal ob Makro oder andere Objekte, da der eingebaute Dioptrienausgleich für meine Sehschwäche nicht reicht. Ich nutze bei Makros an meiner A77 immer die Vergrösserung für die manuelle Scharfstellung und gut ist's. |
Zitat:
Scharfstellen am Monitor: MIT Brille! Scharfstellen im Sucher: OHNE Brille, aber mit Dioptrienausgleich! Solltest du MIT Brille den ganzen Sucher überblicken können, brauchst du auch keinen Diotrienausgleich. Alles klar? :cool: |
Ich habe jetzt noch mal über deine Theorie mit der Fehlfokussierung, die deine Sehschwäche ausgleicht nachgedacht:
das funktioniert nicht bei Fotokameras, aber bei Ferngläsern, da dort das Bild ja nicht auf eine Mattscheibe oder einen Sensor projiziert wird, sondern direkt in dein Auge und damit kannst du deinen Sehfehler über eine, für den normalsichtigen Menschen Fehlfokussierung ausgleichen. |
Zitat:
Du stellst einmal die fuer dich noetige Korrektur am Sucher ein, egal ob das jetzt Makro, Tele oder was weiss ich Aufnahmen sind. Benutzt jemand anderer mit abweichender Sehstaerke die Kamera, wird ihm das Bild im Sucher unscharf erscheinen, obwohl perfekt fokussiert. |
Zitat:
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Wie kompliziert man das Thema doch machen kann?
Benutze ich ein Fernglas, dann setze ich die Brille ab. Ein Fernglas muss immer stark fokussiert werden (Mittendrehrad). Eine Kamera benutze ich aber von je her mit Brille (Gleitsichtbrille). Der Sony-Sucher zeigt mir dabei den vollen Ausschnitt an (ist wichtig), das Schulter-Display und das Rück-Display erfordert immer meine Brille. ... ebenso das Objekt, was ich beobachten und fotografieren will. |
Zitat:
Natürlich kann man ein Fernglas auch mit Brille benutzen. Dazu gibt es umstülpbare Okulargummis. Das Mitteldregrad ist zum scharfstellen, unabhängig ob mit oder ohne Brille. Ich setze als Brillenträger die Brille (keine Gleitsichtgläser) immer ab (bzw. schaue drunter durch), weil ich kurzsichtig bin. Zitat:
Mein Eschenbach hat dazu ein einstellbares Eintrittsokular rechts. |
Zitat:
Du musst - einmal richtig eingestellt - danach nichts mehr verstellen. Die Korrektur deiner Fehlsichtigkeit ist für jede fotografische Situation dieselbe. Egal ob Makro, Weitwinkel oder Tele. Du schaust auf ein "projiziertes Bild", welches immer den selben Abstand hat. Egal, ob das fotografische Objekt ein paar Millimeter oder Kilometer entfernt ist. Das ist wie bei einer Dia-Schau auf einer Leinwand mit (angenommer) fester Betrachterposition. Du schaust immer nur auf die Leinwand. Das Bild auf der Leinwand muss vom Projektor fokussiert werden. Wenn das gesehene Bild wegen fehlender Brille (= Dioptrienausgelich) schon nicht scharf ist, hilft keine noch so gute Projektion, es so scharf zu sehen wie es tatsächlich ist. Allerdings kannst du trotzdem tendenziell erkennen wenn das Bild den besten Schärfeeindruck macht. Dabei ist es völlig egal, ob der Projektor einen halben Meter oder 2 Kilometer entfernt von der Leinwand steht. |
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