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Wir hatten uns tatsächlich zuerst überlegt, nur nach Gotland zu fahren. Und für 2 Wochen (ach, eigentlich auch für 3 oder 4 oder ...) bietet die Insel genug zu sehen. Dann habe ich aber einen Bericht über Öland gelesen und wir beschlossen, die Reise aufzuteilen. Auch Öland hat übrigens locker genug Programm für einen längeren Aufenthalt.
Unser Ferienhaus auf Öland liegt direkt an der Bödabucht (200 Meter zum Strand), aber etwa 2 Kilometer vom großen Zeltplatz in Böda weg. Wir hoffen, dass der Rummel sich in Grenzen hält. Aber klar: im Hochsommer ist da Hauptsaison und viel los. Zum Glück ist der Alkohol in Schweden sehr teuer. Da machen die Jugendgruppen vielleicht etwas weniger Party als auf Mallorca. ;) Auf Gotland sind wir dann an der mittleren Ostküste, weit weg vom berüchtigten Toftastrand, aber trotzdem nur 40 Kilometer bis Visby und genausoweit zum Fårösund. Zitat:
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Empfehlenswert in dem nördlichen Teil Gotlands sind:
Bei all diesen Orten gibt es viel Natur aber eben auch alte Industriegeschichte und damit was zu gucken und zu fotografieren. Und für das leibliche Wohl unbedingt die Rute Stenungsbageri einplanen. :) Stephan |
Genial, Leute! :top:
Für solche Tipps wie mit dem Hinweisschild bin ich immer besonders dankbar ;) Hammer auch, gleich Koordinaten mitzugeben. Das dürfte die Orientierung gleich leichter machen ;) Ich bin auch ein Fan des spontanen Findens. Wir würden es ohnehin so halten, einen groben Zeitplan zu erstellen und nach Lust und Laune dort zu bleiben, wo es gefällt. Ich habe mir jetzt mal aus vielen kleinen Kartenstücken eine große Karte zusammen gebastelt, damit ich alles schön verzeichnen kann :) Folgendes habe ich mal aufgenommen in meine Liste, das interessant sein könnte: - Vittangi älgpark - Tröllsjon (wenn wir bis dahin kommen) - Sarek Nationalpark - Das Volvo-Museum nehme ich eher als optional. Aber wenn auf dem Weg, sicher eine Station Wert! - Fulufjället Nationalpark (Ich LIEBE Wasserfälle :mrgreen:) - Tived Nationalpark - Habo Kyrka (sieht sehr schön aus!) - Stockholm (Dauer abhängig von der übrigen Zeit, aber länger als 3 Tage sicher nicht) - Westküste - Öland (könnte auf der Rückreise auf dem Weg liegen), Jugendgruppen stören mich nicht Die Inseln fallen wohl eher raus aus Zeitgründen. Aber schon wegen der blauen Lagune würde ich rüber fahren, wenn es geht :cool: Ich glaube, 2,5-3 Wochen zu fahren wäre ECHT nicht verkehrt... Die Kamera ist ganz sicher dabei ;) Ist es in Nordschweden bereits so, dass die Sonne in den Sommermonaten gar nicht mehr untergeht? Was Tipps angeht: Ich hätte nicht gedacht, dass es in kurzer Zeit gleich so viele Tipps von euch gibt, ist Schweden nicht unbedingt das Nr.1-Reiseziel für viele. So füllt sich meine Karte ganz schnell. Wenn ihr noch mehr habt: HER DAMIT :cool: Danke euch schon mal! :top: P.S. Wer sich dafür interessiert: Ich kann mit Reisetipps für Australien (West- und Ostküste) sowie Peru (alles südlich von Lima) und Schottland dienen. Natürlich auch dann, wenn ihr keine Tipps für Schweden habt ;) |
Wir waren nur bis Stockholm / Eskilstuna, aber auch dort war die Nacht anfang Juli lediglich eine starke Dämmerung, wenn man möchte könnte man auch von ca 1h "Nacht" sprechen.
Timo |
Je nach Monat, im Juli war in Abisko um 3 Uhr nachts Tag, sozusagen.
Also ich glaube ich muss noch etwas präzisieren, damit niemand enttäuscht ist :D Der Vittangi älgpark eignet sich super für Elchfans. Ich bin ein riesiger Elchfan. Dort kann man Elche streicheln, füttern und Elchprodukte kaufen. Wer keine Elche mag, für den ist das natürlich nichts :lol: Fulufjället: Falls ihr gerne wandert, noch etwas mehr Infos: Dort gibt es den kleinen Weg direkt zum Fuß des Wasserfalls Njupeskär, wo ein Holzsteg in die Nähe führt. Also gerade so bis dahin, wo die Gischt einen nicht sofort durchnässt. Es gibt aber auch längere Wege, die zunächst nach oben führen, auf das Plateau wo der Njupeskär herkommt/gespeist wird. Das sind zwar ein paar Meter mehr zu laufen (auch hoch und runter), aber empfehle ich ungemein sofern ihr nicht fußlahm seid. In Abisko und im Sarek kann man den Kungsleden ein Stück langlaufen. Wir sind ihn von Kvikkjokk einen halbes Tagesmarsch hoch und in Abisko ebenso runter gelaufen. Gerade in Abisko muss man damit rechnen, dass da in der Nähe des Kungsleden so viele Menschen sind wie sonst in ganz Restnorrbotten, also nichts falls ihr Abgeschiedenheit sucht. Der Weg ist aber ganz schön und gut ausgebaut und dort habt ihr die Chance, Lemminge zu sehen. |
Besten Dank :D
Wie sieht es denn mit der Zugänglichkeit zu diesen Parks aus? Kommt man mit dem Auto dorthin oder muss man eine geführte Tour machen? Und wie kommt man generell voran in Schweden? Schnell und problemlos? Oder lieber mehr Zeit einplanen? |
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Auf schwedischen Autobahnen ist normalerweise 110 Km/h erlaubt (und allzuviele Autobahnen gibt es nicht ...) und auf Landstraßen meistens 70. Nur auf wenigen, wirklich gut ausgebauten Straßen darf man 90 fahren. Geschwindigkeitskontrollen gibt es regelmäßig, und viele Schweden fahren mit ihren dicken Turbo-Volvos brav die vorgegebene Geschwindigkeit, gern auch mal 10 Km/h langsamer. Dafür reist man ganz entspannt und kann in aller Ruhe die Landschaft genießen. :) |
Zitat:
Tempolimits beachten! Kann sehr teuer werden. Manche Strecken sind schon mit grotesk vielen Blitzanlagen bestückt. Noch eine Info vielleicht: In Stockholm und Göteborg gibt es Einfahrtsgebühren in die Innenstädte. Die werden mit Kameras erfasst und über die schwedische Zulassungsbehörde über das Kennzeichen erfasst. Es werden gerade auch für ausländische Fahrzeuge Abrechnungssysteme etabliert (seit 1.1.2015). Das ist aktuell alles etwas unklar, ob die das dann bei 1-2 Einfahrten in die Innenstadt wirklich eintreiben werden oder nicht. Wenn man aber nicht bezahlt und das Geld dann eingetrieben wird, dann gibt es noch einmal saftige Strafgebühren. Hier sind einige Infos auf Deutsch: http://www.transportstyrelsen.se/en/...-und-Goteborg/ Da es auch kaum bezahlbare Parkplätze in den Innenstädten gibt, am besten P&R machen. Stephan |
Breche auch noch eine Lanze für den Norden - Quirrlicht hat ja bereits für den Kungsleden geworben.
Wenn ihr Naturliebhaber seid, schnuppert beim Eingangstor in Abisko ein Stück hinein - bis zur Schlucht ist es ganz nahe - und dann denkt euch die nächsten 100km fast ohne Menschen - und dann wollt ihr vielleicht ein anderes Mal nur mit Rucksack dorthin. Schöne Reise! Karl |
Auf Landstraßen sind es gemütliche 70km/h, im Urlaub und bei der Landschaft ist das absolut angenehm - da kann man die Landschaft auch als Fahrer genießen. Man sieht ab un an sehr schöne Plätze, Orte etc. die man schneller vielleicht übersehen würde.
Es gibt zwar Autobahnen wo man (selten) bis zu 130km/h schnell fahren darf, dafür bekommt man kaum was von der Landschaft mit. Lediglich auf dem Heimweg haben wir Autobahnen genutzt. Timo |
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