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Bevor ich meine, wegen Erkrankung leider stornierte, Südafrika Reise geplant habe, hatte ich Namibia Botawana u. Zambia ins Auge gefasst.
Wichtige Informationen kann man im Namibia Forum bekommen, auch wenn es da meistens um Selbstfahren im Mietwagen geht. Meiner Meinung nach gibt es aber dort nicht die Pirschmöglichkeiten, wie sie in Kenia oder Tansania angeboten werden. Da sollte der TO mal nach Namibia + Safari suchen. Meist werden Safaris über mehrere Tage mit einem Guide angeboten. Ich glaube auch, dass man nur auf ausgeschilderten Wegen fahren darf, so wie das in SA nur möglich ist, wenn man Selbstfahrer ist. Deshalb halte ich ein Zoom mit möglichst großer Brennweite für unverzichtbar. Eine Tierbeobachtung aus der Dachluke scheint auch nicht immer möglich, sonden der Blick aus dem, hoffentlich zu öffnenden Fenster. Deshalb ist ein Bohnensack oder Fensterstativ sehr sinnvoll. Eine Alternative wäre eine Rohrisolierung aus dem Baumarkt, die man auf die Scheibe klemmt.Ich habe mir einen Wind-Bag Pro zugelegt. Damit ist die Auflagemöglichkeit auf einer Fensterscheibe wesentlich verbessert. Ich habe mir auch noch überlegt, zusätzlich ein Fotogewinde in den Kunstsoff einzusetzen, damit auch ein Kugelkopf oder Videoneiger montierbar ist. Auch den Sack aus Leder sollte man wie den Bohnensack vor dem Herausfallen sichern, auch wenn das Klettband eigentlich gut hält. |
Zitat:
Ich sehe es auch so, ein 70200G sollte gut sein, optimalerweise ein 70400. Ich persönlich würde sogar auch eines unter 70mm mitnehmen. :-) Man kann ja auch auf Benny Rebels Homepage unter der Rubrik Equipment stöbern. Ist auch ein guter Hinweis. |
Pölking, und nicht nur er , haben ganz deutlich gemacht, dass 400mm zu wenig sind. Du solltest die Seite mal ganz lesen.
Nach meinem Verständnis von Tierfotografie sind Objektive < 200 obsolet. s. Signatur. Aber das Thema ist schon vor langer Zeit mit Ex Canon User erschöpfend behandelt worden. Wie willst du im Krüger Nationalpark Tiere mit einem 70-200 fotografieren? Aussteigen ist streng verboten, ebenso ein Verlassen der Strassen. Ich würde mich hüten, einen Löwen an meiner Frontlinse kratzen zu lassen. Leider ist mir die Erfahrung nicht vergönnt gewesen. |
Hallo
Im Fotomagazin Nr.11 2014, ist gerade ein Spezial zu lesen, zum Thema Fotosafari. Darin wird auf mehreren Seiten einiges zu der Objektivwahl für diverse Situationen erklärt. Unter anderem weisen die Autoren auf das flimmern der Luft hin und deren Auswirkung auf lange Teles. Ich selber Besitze das Minolta 500 auch. Es hat mir zum Beispiel auf Island beim Schneehuhn fotografieren geholfen oder aber hier in der Schweiz beim fotografieren von Eisvögel. Wegen den Bewegungen die im Fahrzeug während des fotografierens zu erwarten sind, sehe ich auch das Hauptproblem mit dem Fokus, es wird schwer werden diesen auf das Motiv gerichtet zu halten. Gruss aus der Schweiz Stephan |
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Vielen Dank für Eure Anregungen und Hinweise.
Ich war 2013 in Namibia und habe das Tamron SP AF 70-300 F/4-5.6 Di USD viel bei Tierfotos mit 300 mm eingesetzt. Das geht auch wieder mit auf die Reise. 2013 hätte ich mir aber auch mal 500 mm gewünscht um auch Detailaufnahmen machen zu können. (Mir ist klar: Oft hat man gerade das falsche Objektiv an der Kamera...). |
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Früher, als ich noch Dias machte, "musste" ich auch mit einem 80-200/2.8 auskommen. Mein erstes Tele, das Minolta Ofenrohr 75-300/4.5-5.6, stellte sich in vielen Situationen als nicht lichtstark genug heraus um mit den damals gebräuchlichen 64 oder 100 ISO Filmen zu fotografieren. Deshalb musste dann schon bald das 80-200/2.8 her. Aber die Brennweite hat mir nie wirklich gereicht, selbst mit dem 1,4-fach Telekonverter den ich mir dann noch dazu kaufte. Inzwischen fotografiere ich auch mit dem 70-400G an der A77, was ja effektiv 600mm entspricht. Aber selbst wenn ich da noch den 1,4-fach TC drunter schnalle reicht mir die Brennweite manchmal immer noch nicht. Mir geht es dabei seltener um die Überbrückung riesiger Distanzen. Wie schon beschrieben macht einem das Luftflimmern da schnell einen Strich durch die Rechnung. Aber um Insekten, Vögel und ähnliches kleines Getier einigermaßen groß (wie z.B. hier) abzubilden braucht man auch möglichst große Brennweite. Deswegen würde ich sagen, wenn Du kein 70-400G hast oder vorher noch auftreiben kannst, nimm das Mirror mit. Ich würde allerdings das Zoom schon bevorzugen, manchmal war ich auch schon froh drum bis runter auf 70mm rauszoomen zu können ohne das Objektiv wechseln zu müssen. Und ein paar mehr AF-Felder als nur das eine zentrale sind in vielen Situationen auch sehr hilfreich, genauso wie die größere Lichtstärke. Leider ist das 70-400G nicht gerade billig und auch schon ein ziemlich schwerer Klopper, aber Qualität hat halt ihren Preis, nicht nur beim Preis :roll: Sollte es nicht mehr klappen mit dem 70-400G dann könntest Du natürlich auch mit Deinem 70-300 Tami und dem Mirror auf Safari gehen. Allerdings würde ich dann dringend einen weiteren Body empfehlen, sonst wirst Du wahrscheinlich sehr oft Objektiv wechseln müssen. Einen 2. Body sollte man sowieso dabei haben wenn man schon so eine weite Reise macht. Stell Dir mal vor Du kommst in Namibia an und dann fällt auf Deiner ersten Safari Deine A55 aus! |
Im südlichen Afrika, ich glaube auch in Namibia, darf man nur mit lokalen Rangern die Wege verlassen. Da sind auch größere Brennweiten sinnvoll, wenn man als Selbstfahrer oder in größeren Gruppen unterwegs ist. Im Krüger Nationalpark dar man das Fahrzeug auch nur an bestimmten Punkten verlassen. Die besten Zeiten für Fotos sind morgens und gegen Abend. Da ist das Flimmern zu vernachlässigen.
Ich halte eine Festbrennweite für wenig nützlich. |
HAllo Zusammen
Es geht auch mit ausgeschaltetem AF, wie diese Aufnahme zeigt (Krop). Aufgenommen mit Serienbild, das Emu lief auf mich zu. Dieses Bild entstand allerdings im Tiergarten. ![]() → Bild in der Galerie Gruss Patrick |
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