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Ich find es klasse das sich Menschen für diese Tiere einsetzen. Auch wenn damit im Ursprungsland das Problem als solches nicht beseitigt wird.
Grüßle Jürgen |
soligarus' Antwort finde ich auch ziemlich gefühllos und zu kurz gefasst.
Die Ansichten von DerKruemel und chefboss teile ich in Grundsatz dennoch. Nichtsdestotrotz finde ich das Engagement von Ernst und Inge sowie dem Hamburger erstmal gut. Noch besser fände ich es, wenn herrenlose Haustiere vor Ort vermittelt würden. Als ich vor ein paar Jahren in der Türkei war, wollte die halbe Reisegruppe am liebsten einen der vielen herumstreunenden Hunde mit nach Deutschland nehmen. Die Hunde waren wohl tierärztlich behandelt (z.B. sterilisiert), liefen aber frei herum. Bei uns sieht man sie halt nicht auf der Straße, da sie sofort im Tierheim landen. Da finde ich den Hinweis auf unsere Tierheime mehr als angebracht. Die Hunde in der Türkei waren übrigens oft in kleinen Rudeln unterwegs. Ob die unglücklicher waren als so mancher Heimhund hierzulande, der die meiste Zeit im Zwinger verbringt, wage ich nicht zu beurteilen. |
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Ich wollte so oder so ein Tier aus einem Tierheim. Allerdings gestaltete das sich bei dem Tierheim in unserer Nähe derart schwierig, dass ich davon absah. Zunächst wollte uns man die alten Tiere vermitteln. Das habe ich abgelehnt, denn meine Tochter war damals gerade sechs Jahre alt. Wenn ich mir vorstelle, dem Kind zwei Jahre später sagen zu müssen, dass sein Hund gestorben ist, so ein Drama brauche ich nicht. Dann sollte man mind. drei mal mit dem Hund Gassi gehen um dann ein ganzen Wust von Auflagen, bis hin zur Wohnungsbesichtigung über sich ergehen zu lassen. Sorry, ich habe den dritten Hund. Zwar innerhalb von fast 40 Jahren, aber etwas Erfahrung hat man da schon. Im Übrigen finde ich es viel schlimmer ein Hund beim Züchter, der meist (nicht immer) nur auf Profit aus ist zu kaufen, als ihn aus einem Asyl im Ausland zu erlösen. Gruß Wolfgang |
Darf man hier nur noch etwas schreiben, wenn man es befürwortet? Wo sind wir denn?
Dem Thema stehe ich ebenfalls sehr skeptisch gegenüber und das sage ich auch, weil es erlaubt ist das zu sagen! |
Das Problem ist, dass der Mensch seine Bedürfnisse auf das Tier überträgt und meist nicht mehr differenziert, was wirklich dem Wohl des Tieres dient.
Ein streunender Hund ist höchstwahrscheinlich glücklicher und "artgrechter" als ein Zwingerhund oder so ein armes Viech in einer 2-Zimmerwohnung bei uns. Grundsätzlich bin ich aber auch der Meinung, dass wir viel zu viele Hunde haben.....und leider oft bei Menschen, die überhaupt nicht damit umgehen können und das Tier, wie oben schon angemerkt, vermenschlichen. Das sind die wirklich armen Tiere......und die rettet keiner. Trotzdem meinen Respekt für das Engagement, denn es geschieht ja in bester Absicht. Ob der besagte Hund aber wirklich nach Deutschland wollte und nicht nur mal ein Leckerli auf die Schnelle, bevor der nächste Touri angeschmachtet wird um gleiches zu erreichen, das wage ich stark zu bezweifeln. Auch diese Streuner haben ein "soziales Umfeld", eine Gruppe, ein Rudel, oft auch einheimische Menschen, die ihnen hin und wieder mal was hinwerfen. Das ist auch für einen Hund so etwas wie Heimat. Und da werden sie einfach herausgerissen.....ohne zu fragen. Da sollte man vielleicht auch mal drüber nachdenken. |
Das Thema hat sicher viele Seiten, denke aber es ist sinnvoller einem Streuner, egal woher, ein Zuhause zu geben als beispielsweise dubiose "Züchter" zu füttern. Gerade bei uns in Ostalpenland sind "Kofferraumverkäufer" aus der Slowakei und anderswoher eine echte Plage und für einiges an Tierleid verantwortlich.
Ich finde man kann das in keiner Richtung verallgemeinern aber auf keinen Fall sollte man aus der Ferne die Leute abkanzeln die sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Drum finde ich auch Kommentare die gleich kategorisch mal mit dem Daumen nach unten zeigen wenig angebracht. LG Georg |
der weich gewordene Urlauber war/ ist jetzt auch sein Herrchen ?
soweit so gut , ich kann nur hoffen er ist Hundeerfahren bzw. weiss was es heisst einen Hund zu halten bzw wie man das gewissenhaft macht und das auch grad noch über mehrere jahre hinweg ? bzw. wenn einzig: ach wie süss , wie herzergreiffend , du armer kerl....die Grundmotivation war dazu habe ich echt ein Problem; gerade ein Hund ist jederzeit ein Familienmitglied und kein Gebrauchsgegenstand um nach belieben Lust und Laune (wieder) "weg zu legen" .....eine ( Tier)- Hundeanschaffung muss wohl überlegt sein ! Wenn man noch nie Hundehalter war und dann so hals über kopf... ja eben , allenfalls verurteile ich absolut solche Importe. Es reicht vollkommen, wenn so manchesmal einheimisches schon nicht richtig gehalten wird....z.b. wie oft drückt euch die Blase innerhalb 5 geschweige mehr Stunden...... und aus all den bereits im Thread genannten Gründen bevorzuge ich allenfalls auch etwas einheimisches |
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Ernst-Dieter |
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