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@ screwdriver:
jo des macht gleich viel mehr her, danke :top::top::top: sieht gar nicht mehr so trostlos aus wie vorher. Für die anderen Tips danke ich Dir auch ganz herzlich, wenn ich das nächste Mal nochmal am Kreisverkehr vorbei komme, werde ich versuchen, es umzusetzen... Zitat:
@ BeHo: danke, habs gefunden :ebv: Zitat:
Aber dort ist es bestimmt wunderschön... Zitat:
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Aber es ist ja gut wenn es solche Möglichkeiten gibt. @teefit: danke für die Links Viele Grüße Sandra |
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Ich hatte das mit der Uhrzeit des Hochladens verweshcelt. Klar, die Bearbeitung ist nur "herumpfuschen" an den Symptomen. Aber so ähnlich und in viel besserer Qualität sollte dein Ergebnis direkt aussehen können. Lege den Fokus für die Entfernungseinstellung etwas mehr in die Bildmitte. Der scheint mir hier sehr weit vorne (unten im Bild) zu liegen. |
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hast du auch was Konstruktives beizutragen anstatt nur substanzlos im "heissen Brei" zu rühren? :crazy: Wie es GLEICH besser geht, habe ich doch im Vorfeld hoffentlich halbwegs Anfängerkompatibel erläutert. Ausserdem handelt es sich hier nicht um "zeigenswerte" Motive, sondern um grundsätzliche Hilfestellung und die Erörterung von Möglichkeiten um ein vom TO erklärtermassen misslungenes Bild zu retten. Du magst evt. die Rubrik beachten, wo wir hier sind. :roll: |
Wenn Du ein Foto machst und Dir bei der Belichtung nicht sicher bist, solltest Du Dir das Histogramm (sofern deine Kamera ein Histogramm anzeigt), anschauen. Du kannst im Normalfall anhand des Histogrammes schon erkennen, ob Dein Bild richtig belichtet ist.
Das Histogramm zeigt Dir die Verteilung der Helligkeit an. Ganz links ist reinschwarz, ganz rechts reinweiß, dazwischen die unterschiedlichen Grautöne. Ein gut ausgeleuchtetes Bild mit einem guten Kontrast hat den „Berg“ in der Mitte, der jeweils rechts und links bis an das Ende der Skala reicht. Ist das Bild überbelichtet, dann ist der Berg an der rechten Seite des Diagrammes und angeschnitten, bei einer Unterbelichtung ist der Berg links und „angeschnitten“. Das äußert sich einmal in weißen Flecken auf dem Bild in der keine Zeichnung mehr ist oder aber in schwarzen Flächen, in den keine Zeichnung mehr vorhanden ist. Ein Bild ist dann kontrastarm, wenn die Helligkeitsveteilung in der Mitte angesiedelt ist und nicht bis an die Reinweiss- und Reinschwarzgrenzen reicht. Diese Bilder sehen dann aus, als ob sie von einem Grauschleier überzogen wären |
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Ich bin zwar nur Anfänger aber das ist doch nur Theorie, denn das Histogramm kann immer nur ein Anhaltspunkt seien, da hier von einem Optimum, einer Gleichverteilung von Hell und Dunkel und Farben, ausgegangen wird. Aber das wird man in der Realität selten finden. Wenn ich mich immer an diese Angaben halten würde, wären viele meiner Bilder falsch belichtet und die Situation würde deutlich Heller wiedergeben als sie in wirklichkeit war. |
Das Motiv ist nicht so auf dem Bild, wie Du es wahrgenommen hast. Das ist ein Problem, das in der Fotografie ziemlich oft vorkommt. Das Bild kann nur genau das transportieren, was Du dort reinsteckst. Du hast eine schöne Verkehrsinsel gesehen. Das ist ein Ort, an dem eine Bepflanzung einen besonderen Reiz hat. Auf Deinem Bild ist aber von der Lage nichts zu sehen, und auch nicht zu ahnen. Das könnte auch irgendwo in einm Park entstanden sein, wo solche Farben zur Tagesordnung gehören, also für den Betrachter nichts Aufregendes.
Das nächste Problem sind die Farben und die Belichtung. Alles sehr brav und zurückhaltend, und insgesamt etwas zu hell. Das wirkt alles nicht so, wie örtlich empfunden. Dazu kommt die Perspektive. Schräg von oben entspricht dem normalen Blickwinkel beim Vorbeigehen, also auch nichts besonders Kreatives. Beim Verkleinern geht technisch bedingt immer etwas Schärfe verloren, so dass man Bilder in Internetgröße immer etwas nachschärfen sollte. Einige der genannten Punkte lassen sich nur bei der Aufnahme (oder lange davor) lösen. Mach das Bild zu einer interessanten Tageszeit, bei einer schönen Lichtstimmung, bei geeignetem Wetter. Morgentau, Goldene Stunde, nach einem Gewitterregen, im Nebel oder zu anderen Gelegenheiten sieht die Szene völlig anders aus. Vielleicht kannst Du eine Perspektive zeigen, die erkennen lässt, dass es eine besondere Verkehrsinsel ist. Mit einem Weitwinkel lässt sich sehr kreativ gestalten, allerdings ist es dafür notwendig, ganz nah ran zu gehen. Die Bearbeitung kann ein belangloses Motiv zwar nicht retten, aber ein bisschen aufhübschen geht immer. Belichtung, Farbtemperatur, Kontrast, Sättigung, Nachschärfen, vielleicht auch ein bisschen künstliche Vignette, und schon sieht das etwas peppiger aus. Wenn man das Internetbild als Grundlage nimmt, ist das natürlich eine schlechte Voraussetzung, und dessen Größe aufzublasen geht schon gar nicht, das wird nur verwaschen und unscharf. Aber aus dem Original lässt sich ganz sicher mehr holen, als hier gezeigt wurde. Hier ist mein Bearbeitungsvorschlag. Mir bleibt nur noch die Frage, ob meine Bearbeitung Deinem gesehenen Eindruck näher kommt als Dein zuerst eingestelltes Bild? Dann solltest Du ein bisschen Bildbearbeitung üben. |
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danke für Deine Tips, dein erster Abschnitt spricht mir quasi aus der Seele:D In Natura sieht dieser Lavendel so toll aus, richtiges knalliges lila, gepaart mit den grauen Steinen, einfach toll... und raus kam ein Bild, das nicht schlechter hätte werden können:flop: (wobei ich dieses hier noch als das "schönste" empfinde, von den ca. 20 Stück die ich geschossen habe). Ich hatte auch versucht, mehr von der Insel erkennen zu lassen, aber da waren dann immer irgendwelche störenden Schilder etc. im Hintergrund, das hat mir dann auch nicht gefallen. Aber Deine Bildbearbeitung ist super, die Farben gehen da schon in die richtige Richtung, danke. Ja ich denke, wenn man in das Hobby Fotografieren so richtig tief einsteigen möchte, kommt man um EBV net drumrum;) Aber ich glaube, Zwergfrucht hat recht, es ist wahrscheinlich auch einfach kein Motiv für nen Anfänger zum üben... Gruß Sandra |
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Später habe ich dazulernen müssen, weil ein paar spezielle Aufgaben das von mir verlangten. Mit der Zeit habe ich das Fotografieren so gesehen, dass ich mit der Kamera hauptsächlich "Rohmaterial" einsammle, und jedes Bild mehr oder weniger perfekt bearbeitet wird. Erstaunlich, was man alles rausholen kann, und das Ende der Fahnenstange ist bei mir noch lange nicht in Sicht. Ich weiß, dass noch viel mehr geht, aber meine Methoden und mein Wissen sind noch zu sehr begrenzt. Andrerseits merke ich, dass ich inzwischen länger an der Nacharbeit sitze, als dass ich zum Fotografieren rausgehe. Die Perfektion dauert einfach zu lange. Wenn ich immer der Letzte bin, der nach einer Tour seine Bilder zeigt, dann macht das nicht viel Spaß, und manchmal werde ich von der nächsten Tour überholt. Aber warte mal, irgendwann bin ich auch Rentner, und dann.... Zur Zeit fotografiere ich parallel in Raw und jpg. Ob ich das so beibehalte, oder komplett auf Raw umsteige, steht noch nicht fest. Jedenfalls merke ich, dass ich nicht mehr alle Bilder so intensiv bearbeiten möchte, weil mir die Zeit davonläuft. Aber wo ziehe ich die Grenze? Ich bin noch auf der Suche nach dem richtigen Maß und der richtigen Reihenfolge. Bisher lief eigentlich alles chronologisch. Die Bilder, die ich zuerst aufgenommen habe, werden bearbeitet, die anderen müssen warten. Das ist aber nur bedingt sinnvoll. Vielleicht sollte ich die Leckerbissen aussuchen, und diese zuerst bearbeiten und zeigen, und danach die Bilder, die es auch noch verdient haben, und der Rest bleibt auf der Strecke. Es fällt mir nur ziemlich schwer, mich vom Rest zu trennen. Wenn nur mehr Zeit wäre... |
Gottlieb, ich erkenne mich 1:1 wieder... :top:
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