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Ich kann mich an Zeiten erinnern da kostete ein Ortsgespräch 23 Pfennig. Dafür konnte man solange telefonieren wie man wollte. Später wurde die Taktzeit dann auf acht Minuten begrenzt.
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Es gab auch eine Zeit, wo uns die Post gnadenlos dabei abgezockt hat: es waren glaube ich 5 verschiedene Entfernungen und ebenso viele Zeitzonen am Tag und das für ein Gespräch in D! Hatte damals so eine Art Eieruhr mit einer Art Rechenschieber der dann die tickenden Gebühren anzeigte. Und Schnurlos-Telefone waren bei Strafe verboten, genau so wie kleine leichte Apparate, die's beim Türken um die Ecke gab, weil nicht vom FTZ geprüft und gestempelt! Die Zerschlagung des Postmonopols war also in diesem Punkt ein Segen, heute telefoniere ich kostenlos in ein 10.000 km entferntes Land... Eine Microwelle - ich hatte damals eine der ersten und will mich gar nicht an den Preis erinnern - hatte eine Zulassung der Post dabei, mit der Verpflichtung, Technikern von denen (für Messungen) jederzeit Zugang zu dem Gerät zu ermöglichen (!)... |
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scheiße was bin ich alt :roll:
wir hatten sogar so ein Ding das Fest an der Wand hing. Weiter vorne laß ich etwas von Schallplatten. Meine Tochter bekam einen Plattenspieler von uns zu Weihnachten. Sie war begeistert voll retro und so. Nach der Freude kam die Frage : wie bediene ich so ein Ding ? mittlerweile klappt es :crazy: |
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bellerophon |
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Toller Thread: "Amtsleitung", "Nebenstellenanlage", "Pfennig", ... Damals wurden die Zählerstände im Amt am Monatsende abfotografiert. Die Technik der Ortsvermittlungsstellen füllten ganze Säle, ... Im HNF (Heinz-Nixdorf-Forum) in Paderborn kann man den Verbindungsaufbau der damaligen Technik (in glaube sogar mit Hebdrehwählern) noch live beobachten. Das Video hätte ich vor zwei Jahren auch drehen können, als wir mit einer Kinderschar dorthin einen Ausflug gemacht haben. Gruß Ralf |
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Ich kann mich noch gut erinnern als wir noch gar kein Telefon hatten. Wenn mein Vater seine Mutter anrufen wollt verschwand er mit einem Sack voller Schillingmünzen Richtung Telefonzelle. Dann rief er bei der Nachbarin seiner Mutter an, die holte dann seine Mutter (aus dem Nebenhaus). Dauerte natürlich seine Zeit. Etwa 3-5 Minuten später rief er dann erneut an. Voila; schon hatte er seine Mutter am Apparat. Da war ich öfters mit von der Partie, Münzen nachwerfen...
Erst später bekamen wir ein eigenes Telefon. Ich durfte damals die Farbe des Geräts auswählen, moosgrün… Das war dann ein „Viertel-Anschluss“, wenn einer der anderen drei Teilnehmern telefonierte konnte man nicht erreicht werden oder selber anrufen. Heute sicher unvorstellbar. Entweder bin ich schon so alt, oder wir waren damals so arm. :roll: LG Gerhard |
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Und heute nehmen sich die Leute fast das Leben wenn Whats App ein paar Stunden ausfällt! BG Gregor |
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