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superburschi 28.02.2014 09:14

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 1554329)
Besonders dann, wenn man fast kein Licht mehr hat. ;)

Gruß Wolfgang

Dann entweder für Licht sorgen oder ein anderes Objektiv nehmen, es ist ja nicht so das ich keine 2.8er hätte aber ich nehm gern die alter Dinger :top:

About Schmidt 28.02.2014 09:20

Zitat:

Zitat von superburschi (Beitrag 1554340)
Dann entweder für Licht sorgen oder ein anderes Objektiv nehmen, es ist ja nicht so das ich keine 2.8er hätte aber ich nehm gern die alter Dinger :top:

Das kann ich gut verstehen. Ich mochte auch immer die warmen Farben der Minolta Objektive. Ihnen trauere ich eigentlich noch mehr hinterher, als den Kameras.

Gruß Wolfgang

28.02.2014 10:44

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 1554343)
Das kann ich gut verstehen. Ich mochte auch immer die warmen Farben der Minolta Objektive. Ihnen trauere ich eigentlich noch mehr hinterher, als den Kameras.

Gruß Wolfgang

...warum hinterhertrauern Wolfgang.......es gibt doch noch mehr als genug von den Dingern........
...musst halt nur ´ne richtige Kamera dahinterschrauben;-)

lg peter

fotomartin 28.02.2014 10:56

... oder den Weisabgleich bissl anpassen ;)

aidualk 28.02.2014 10:59

Zitat:

Zitat von fotomartin (Beitrag 1554371)
... oder den Weisabgleich bissl anpassen ;)

nee, das ist keine Frage des WB, sondern dürfte mit einer leicht unterschiedlichen spektralen Durchlässigkeit zusammen hängen. Sowas ist mit einem einfachen Reglerschieben nicht zu machen.... aber das hatten wir in der Vergangenheit schon mehrfach. ;)

fotomartin 28.02.2014 13:03

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 1554373)
nee, das ist keine Frage des WB, sondern dürfte mit einer leicht unterschiedlichen spektralen Durchlässigkeit zusammen hängen.

Oder mit einer gewissen Portion Mythos? :D

Okay sicher wäre die digitale Reproduktion etwas aufwändiger, als den Weißabgleich zu verändern.
Dabei ein Gedanke - Würde man durch Verwendung einer digitalen Kamera, spätestens aber durch eine Kamera-Kalibrierung (mit einem "Minolta-Colors"-Objektiv) denn nicht die Minolta-Colors verlieren? Könnte man dann nicht mit einem hypothetischen "falschen" Kalibrierungs-target den Effekt auch künstlich erzeugen?

Ist das Problem denn nicht eher, dass bei der digitalen Reproduktion der "Minolta Colors" der Hauch des Besonderen verloren ginge?

viele Grüße,
Martin

TONI_B 28.02.2014 15:17

Zitat:

Zitat von Kopernikus1966 (Beitrag 1554334)
Und wenn ich mich an meine Physik erinnere, es spricht doch nichts dafür, dass kleinere Öffnungen per se ein Bild schärfer machen!

Doch! Es spricht die Beugung dagegen. Je kleiner die Öffnung, desto stärker die Beugung. Beugung tritt immer auf - nur bei den großen Öffnungen überwiegen die Bildfehler. Bei f/8 ist bei den meisten Objektiven ein Optimum an Auflösung und Schärfe erreicht. Bei sehr guten Objektiven schon früher - also f/4 oder f/5,6.

Klar kann man Objektive auch so rechnen, dass sie schon bei f/2,8 beugungsbeschränkt sind. Aber das kostet!

Zudem muss man unterscheiden, ob es in der Bildmitte oder am Bildrand perfekt sein soll. In der Bildmitte erreicht man das Optimum sehr bald, am Bildrand wird man bei sehr vielen Objektiven den "turn-around", wo die Beugung stärker als die Bildfehler werden erst bei f/8 finden.

Tikal 28.02.2014 16:08

Ihr kommt vom Thema ab...

Meine Tests und Erfahrungen haben auch gezeigt, abgeblendet bis zu f/8.0-11.0 gibt es kaum noch große Unterschiede. Verglichen bei Offenblende. Vorausgesetzt man führt den Test sorgftig durch.

Aber so eine Festbrennweite hat noch andere Eigenschaften. Es geht nicht nur um die Lichtstärke. Es gibt weitere Faktoren, die den Preis bestimmen.

Kopernikus1966 28.02.2014 16:11

Zitat:

Zitat von TONI_B (Beitrag 1554483)
Doch! Es spricht die Beugung dagegen.

Ich habe das Gefühl, dass wir dasselbe meinen. Das Problem dürfte im unterschiedlichen Gebrauch von "abblenden" liegen.

Ich konkretisiere also:
Zitat "und je mehr man abblendet, desto besser wird die Schärfe (natürlich nur bis die Beugung wirksam wird)." bedeutet für mich "je kleiner die Blendenöffnung wird, desto besser wird die Schärfe". *Das* betrachte ich als gewagte Aussage.

RRibitsch 28.02.2014 17:21

Zitat:

Zitat von Kopernikus1966 (Beitrag 1554324)
Darf ich fragen wie du auf diese gewagte Aussage kommst?

Na, nachdem hier scheinbar nicht alles von mir verstanden wird, sind wohl Grundlagen erforderlich:D

LG
Robert


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