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Jahresprogramm 08.09.2013 11:08

Zitat:

Zitat von konzertpix.de (Beitrag 1486614)
Beim 50/1.7 ist Offenblende noch weiter offen, d.h. die Schärfentiefe ist noch mehr begrenzt als beim Tamron (der Begriff und die Abhängigkeit von der Blendenöffnung ist dir doch bekannt?).

Ja, der Begriff Schärfentiefe in Abhängigkeit mit der Blende (der Entfernung zu dem fokusierten Gegenstand und Sensorgröße) ist mir bekannt. Ich würde eh die beiden bei gleicher Blende vergleichen.

Zitat:

Zitat von konzertpix.de (Beitrag 1486614)
Außer Tamron ist vorsichtiger und lässt dem AF-System etwas mehr Puffer bis zum Anschlag

Ohne zu testen, würde ich aktuell: "Extrem viel Puffer bis zum Anschlag" sagen ;)

Grüße
Alex

minfox 08.09.2013 11:41

Auf der Tami-Entfernungsskala ist kurz vorm Unendlichkeitszeichen ein rechter Winkel, dessen kurzes Ende die Unendlichkeitsposition bei 50 mm exakt markiert. Bei 17 mm liegt die Unendlichposition ganz knapp davor. Dreht man das Tami bis zum Ende, also bis zum Unendlichzeichen, wird es unscharf; bei 17 mm, bei 50 mm und bei allen Brennweiten dazwischen.

Jahresprogramm 08.09.2013 11:49

Hallo Karl-Heinz,

ja -genau so habe ich das heute erfahren können. Bei 17mm bin ich eher an der 3 Meter Marke als bei dem Winkel. Wobei das Ablesen dieser Skala mit dem weit entfernten Pünktchen, welcher die Markierung darstellen sollte, doch sehr schwer ist.

Da muss man ziemlich schräg von hinten auf das Objektiv schauen, um die Einstellung des Fokusringes einigermaßen genau ablesen zu können. Da war ich wohl von dem Fenster der alten Minoltas AF verwöhnt :roll:

Grüße
Alex

git 08.09.2013 17:06

Zitat:

Zitat von Jahresprogramm (Beitrag 1486611)
OK, ich werde heute den Tami mit meinem Minolta 50 1.7 vergleichen. Das kann gut sein, dass es mir nicht aufgefallen ist, weil es beim Minolta nicht so stark ausgeprägt ist und weil ich nicht darauf geachtet habe.

Nur als Anmerkung, mein günstig erstandenes Minolta 50/1,7 liess sich anfangs gar nicht bis unendlich fokussieren (nur bis ca 15m). Da musste ich erst den internen Anschlag durch Versuch "justieren". Ich weiss nicht ob das beim 1,7 öfter vorkommt, jedenfalls kann man sich nicht immer blind drauf verlassen dass es am Anschlag wirklich in der Ferne scharf ist. Mit etwas Geduld und Spucke lässt sich die Einstellung ohne grösseres Bauchweh hinkriegen. Für AF wär ich persönlich fast geneigt den Anschlag noch ein wenig weiter über unendlich hinaus zu versetzen, denn ich habe keine Ahnung ob der jetzt nicht nur an genau meiner Kamera stimmt. Vielleicht mache ich das noch irgendwann.

LG
Georg

mrieglhofer 08.09.2013 23:42

Viele alte Festbrennweiten haben einen festen Anschlag. Das hat in der Filmära kein Problem verursacht. Bei den heutigen digitalen lassen sich viele nicht mehr auf Unendlich scharf stellen. Manchmal muss man nur dan Anschlag justieren, manchmal muss das Auflagemass via Shims justiert werden.

Jahresprogramm 09.09.2013 05:25

Hallo,

justieren, im Sinne von den Anschlag verstellen, wird man beim Tami nicht viel können. Je nach Brennweite ist die Unendlichstellung anders.

Ich habe gestern nochmal die Unendlichstellung getestet und muss meine Aussage revidieren. Bei 50mm Brennweite ist das Objektiv genau an der Stellung "Winkel" Scharf und bei 17mm fast auf Anschlag - wobei auf Anschlag ist es nicht so sehr viel weicher...

Mein Minolta 50 1.7 ist direkt auf Anschlag scharf.

Grüße
Alex

troublemaker 10.09.2013 13:16

klar kann man das Objektiv auf unendlich justieren:!:

wo unendlich ist sollte auch unendlich sein:top:

deranonyme 10.09.2013 13:26

Zitat:

Zitat von Jahresprogramm (Beitrag 1486981)
Hallo,

justieren, im Sinne von den Anschlag verstellen, wird man beim Tami nicht viel können. Je nach Brennweite ist die Unendlichstellung anders.

Ich habe gestern nochmal die Unendlichstellung getestet und muss meine Aussage revidieren. Bei 50mm Brennweite ist das Objektiv genau an der Stellung "Winkel" Scharf und bei 17mm fast auf Anschlag - wobei auf Anschlag ist es nicht so sehr viel weicher...

Da sieht man wieder einmal das Zoom-Objektive immer ein größerer Kompromiss sind als Festbrennweiten. Dann kann man den "Winkel" beim Tamron wohl als "Bereich für Unendlich je nach Brennweite" interpretieren. Bei einer Festbrennweite verändert sich ja nicht noch die Brennweite (bahnbrechende Erkenntnis), so das es einen festen unendlich Punkt geben sollte/muss. Wer weiß wie viel Aufwand nötig gewesen sein würde, das bei diesem Zoom zu realisieren.

Frank

minfox 10.09.2013 14:00

Zitat:

Zitat von deranonyme (Beitrag 1487533)
Wer weiß wie viel Aufwand nötig gewesen sein würde, das bei diesem Zoom zu realisieren.Frank

Ich weiß es nicht. Ich weiß aber, dass andere Objektiv-Hersteller, z.B. KonicaMinolta, ebenfalls mit "Winkel"-Gravur gearbeitet haben, wie man hier schön sehen kann: http://www.sonyuserforum.de/galerie/...mage_id=178132
Ich glaube nicht, dass der Winkel ein Zeichen ist für "irgendwo hier wird je nach Blende unendlich sein".


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