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lüni 29.07.2013 20:30

Naja,
Es sollte klein sein ==> es ist klein.
Es sollte nicht teuer sein ==> es ist klein und nicht all zu teuer.

okay bei 16mm sind die Ränder verdammt duster...
die Verzerrung hoch, die Farbränder beachtlich.

Ich bin zufrieden mit dem Objektiv, und kann den Test voll bestätigen.
Glücklicher bin ich mit dem 30mm Sigma ;)

Steffen

fotogen 29.07.2013 20:40

Zitat:

Zitat von Neonsquare (Beitrag 1471613)
:)

Naja - so muss es ja nun nicht sein. Ich muss ganz offen gestehen, dass auch mir PhotoZone spätestens aufgrund der NEX7 Tests und der angeblichen Untauglichkeit des A77-Sensors ebenfalls nicht als zuverlässige Quelle bekannt ist. Wenn eigene Erfahrungen UND andere Tests derartig abweichen, dann ist das für mich irgendwie fischig. Ich hab keine Ahnung was da falsch gelaufen sein kann aber auch die Kommentare des Testers die ich an verschiedenen Stellen las haben auf mich einfach einen etwas fragwürdigen Eindruck hinterlassen. Ich bin da skeptisch.

Wobei ich an den Ergebnissen zum 1650PZ gar nichts sagen kann - das mag schon so stimmen.

So ähnlich ist auch meine Wahrnehmung. Und mit welchem Ergebnis sie das 16-50 getestet haben, habe ich noch gar nicht nachgelesen.;)
Mein Misstrauen beruht noch auf älteren Tests verschiedener Objektive, bei denen die Relationen zueinander gar nicht stimmten. Gut wurde zu schlecht und umgekehrt. Da stimmte irgendetwas gar nicht. Und später kamen dann auch andere seltsame Ergebnisse hinzu.
Ich orientiere mich lieber an den von mit genannten Testern, bei denen mir noch keine 'unglaublichen' Ausreisser aufgefallen sind.

usch 29.07.2013 20:49

Zitat:

Zitat von rtrechow (Beitrag 1471624)
Einige Angaben kann ja jeder Nutzer sofort überprüfen:
die Verzeichnung "wie ein fisheye" bei 16mm oder
die Vignettierung an den Ecken zu SCHWARZ -
sobald man die Autokorrektur abschaltet.

"Fischig" ist auch das Objektiv der RX100. Hast du dir da mal ein unkorrigiertes RAW am kurzen Ende angesehen? :shock: Das ändert aber nichts daran, daß die Kamera überall in den höchsten Tönen gelobt wird (ein Test von Photozone hätte mich mal interessiert, aber die machen ja nur Systemkameras).

Und natürlich sind die Ecken schwarz - durch die Verzeichnungskorrektur wird ja das Bild eh so weit gestreckt, daß die äußersten Zipfel völlig herausfallen. Es wäre einfach überdimensioniert, den Bildkreis so groß zu machen, daß noch Teile ausgeleuchtet sind, die man nach der Korrektur gar nicht mehr sieht.

Zitat:

Zitat von rtrechow (Beitrag 1471626)
Zur Frage korrigiert/unkorrigiert:
sie beschreiben im Text, dass durch die Korrektur dafür die Schärfe schlechter wird.

Dann hätten sie das in die Bewertung der Schärfe natürlich einfließen lassen können. Aber die Verzeichnung z.B. sollte dann halt auch nach der Korrektur bewertet werden.

Alle wollten ein extrem kompaktes Objektiv haben - jetzt ist es da und der Preis dafür ist halt, daß man mehr oder weniger zwingend die Objektivkorrektur benutzen muß. Man geht ja auch nicht hin und testet ein Objektiv unterhalb der vom Hersteller vorgesehenen Nahgrenze, um dann zu sagen "es ist bei 5cm Abstand unscharf".

Wohlgemerkt, ich habe das SEL-P1650 nicht, ich werde es mir auch nicht kaufen und ich finde es insgesamt nicht besonders gelungen, weil mich die Ein- und Ausfahrerei beim Fotografieren schon sehr stören würde. Ich würde es auch nicht verstehen, wenn sich jemand eine NEX mit diesem Objektiv als einziger Linse kaufen würde. Aber irgendwie habe ich den Eindruck, daß sie mit dem Test über das Ziel hinausgeschossen sind.

eac 29.07.2013 21:04

Wie schon geschrieben: Der Punkteschnitt über alle getesteten SEL-Objektive liegt bei 1,75 von 5. Da fehlt zugegebenermaßen das 24/1,8 und da fehlt auch das 35er, aber wenn man nach den Photozone-Bewertung geht, dann produziert man mit NEX7 und AF-Linsen eigentlich nur Schrott.

Meine Wahrnehmung ist eine andere, auch wenn ich den 24 Megapixel-Sensor für schwierig und überdimensioniert halte, aber die Kamera ist auch mit Linsen unterhalb Zeiss und Leica gut nutzbar.

Reisefoto 29.07.2013 21:09

Ich lese Kurt Mungers Tests auch gern, aber er hat sich schon einige Fehler geleistet und kommt mitunter auch zu seltsamen Schlüssen; z.B. kann ich seinem Fazit des Vergleichs von Zeiss E 1,8/24 und des Zeiss A 2,0/24 nicht zustimmen. Auch im Fazit des Tests des Tokina 11-16 schreibt es seltsame Dinge, z.B. dass es für Aufnahmen von Architektur in Innenräumen weniger geeignet sei (durch die perspektivischen Verzerrungen) und wertet das als Nachteil des Objektivs, obwohl das eine prinzipielle Eigenschaft von Superweitwinkelobjektiven ist. Neben diesen gewöhnungsbedürftigen Schlussfolgerungen hat er sich auch ein paar richtige Fehler geleistet. Wer selbst schonmal versucht hat, kompetent und sorgfältig ein Objektiv zu testen, weiß wie schwierig dies ist. Ich schätze die Reviews von Kurt, aber Photozone ist für mich die zuverlässigere Quelle.

Übrigens kommt das 16-50 auch bei Kurt Munger nicht sonderlich gut weg:
http://kurtmunger.com/sony_nex_pz_16_50mmid344.html

Den Objektivtests von DXO traue ich bisher noch am wenigsten.

Das 16-50 mag zur Verwendung mit Autokorrektur vorgesehen sein. Aber diese hinterlässt Spuren. Die Entzerrung ist keinesfalls verlustfrei (kann sie nicht sein) und Die Korrektur von 5 EV Vignettierung bedeutet, dass am maximalen Korrekturpunkt die ISO um 5 Stufen hochgedreht werden muss (als z.B. von ISO 100 auf 3200). Das bleibt im Bild auch nicht folgenlos. Es bleibt also dabei, dass es für das E-Bajonett noch kein richtig gutes Standarzoom gibt und erst recht nicht an der NEX7.

Wie Photozone feststellt, sieht das Bild oberhalb von 20mm schon deutlich besser aus. Wenn man den Bereich von 16 bis 20mm als Notbehelf ansieht, dann erscheint das 16-50 schon in einem anderen Licht. Zumindest ordentlich abgeblendet erreicht die Auflösung bei 25 und 50mm bis zum Rand noch brauchbare Werte.

usch 29.07.2013 21:30

Zitat:

Zitat von Reisefoto (Beitrag 1471643)
Die Korrektur von 5 EV Vignettierung bedeutet, dass am maximalen Korrekturpunkt die ISO um 5 Stufen hochgedreht werden muss

Die 5 EV sind natürlich auch Quatsch, weil das genau die schwarzen Ecken sind, die nach der Verzeichnungskorrektur gar nicht mehr im Bild liegen. Die effektive Vignettierung kann man erst messen, wenn die Verzeichnung auskorrigiert ist, weil erst dann das tatsächliche Bildfeld feststeht. Was sie ja im nächsten Abschnitt auch gemacht haben.

Neonsquare 29.07.2013 22:56

Zitat:

Zitat von usch (Beitrag 1471637)
"Fischig" ist auch das Objektiv der RX100. Hast du dir da mal ein unkorrigiertes RAW am kurzen Ende angesehen? :shock: Das ändert aber nichts daran, daß die Kamera überall in den höchsten Tönen gelobt wird (ein Test von Photozone hätte mich mal interessiert, aber die machen ja nur Systemkameras).

Das stimmt allerdings mit einem Unterschied: Die Objektivkorrektur ist bei der RX100 auch für RAW-Konverter verpflichtend. Die notwendigen Parameter stehen im RAW und werden von Adobe Camera RAW und Aperture automatisch und unbeeinflußbar durchgeführt. Ein RAW-Konverter der das nicht macht unterstützt die RX100-RAWs nicht vollständig. Bei der RX1 ist das genauso.

mrieglhofer 29.07.2013 23:20

Na ja, auch die verpflichtende Korrektur führt dazu, dass die Randleistung massiv nachlässt. Es ist immer ein Kompromiss, wirklich gute Objektive sind es nicht, die Qualität wird eigentlich nur vorgetäuscht. Genauso könnte man ja bei allen Objektiven erst nach der Objektivkorrektur messen. Also dahingehend ist es erhellend. Gut nur, das Motive selten flächig sind.
Wenn ich da an eine VF Nex mit kompakten Objektiven denke, schwahnt mir nichts Gutes.

usch 29.07.2013 23:28

Zitat:

Zitat von Neonsquare (Beitrag 1471671)
Die Objektivkorrektur ist bei der RX100 auch für RAW-Konverter verpflichtend. Die notwendigen Parameter stehen im RAW und werden von Adobe Camera RAW und Aperture automatisch und unbeeinflußbar durchgeführt.

Das fände ich aber Käse. Ich war letztens froh, daß ich mit Capture One noch ein bißchen Bildwinkel-Reserve aus der RX100 herauskratzen konnte. Schön parallele Linien waren bei den Aufnahmen eher unwichtig.

Ist aber hier im Thread offtopic. :oops:

Neonsquare 30.07.2013 01:06

Zitat:

Zitat von mrieglhofer (Beitrag 1471674)
Na ja, auch die verpflichtende Korrektur führt dazu, dass die Randleistung massiv nachlässt. Es ist immer ein Kompromiss, wirklich gute Objektive sind es nicht, die Qualität wird eigentlich nur vorgetäuscht. Genauso könnte man ja bei allen Objektiven erst nach der Objektivkorrektur messen. Also dahingehend ist es erhellend. Gut nur, das Motive selten flächig sind.
Wenn ich da an eine VF Nex mit kompakten Objektiven denke, schwahnt mir nichts Gutes.

Na klar - ich habe ja nicht behauptet, dass die Abbildungsleistung durch verpflichtende Korrektur bei der RAW-Konvertierung verbessert werden würde. Die Frage ist - was ist denn ein "wirklich gutes Objektiv" - das in der RX1 verbaute 35mm Objektiv ist ein absolut hervorragendes Objektiv (laut DxO eines der besten 35mm Objektive!) - trotz der wohl auch dort vorhandenen tonnenförmigen Verzeichnung. Das Objektiv der RX100 ist außerordentlich kompakt und bietet dafür eine durchaus gute Leistung. Ich fände es seltsam hier von einem "schlechten Objektiv" zu sprechen. Dann wäre auch eine D800 eine "schlechte Kamera" weil es größere Kameras mit besserer Abbildungsleistung gibt. Man muss stets das Gesamtsystem betrachten. So ist das wohl auch beim E16-50mm - es ist eine außerordentlich preisgünstige Linse mit kompaktem "Packmaß". Vielleicht hätte man sich statt der 16mm auf 18mm oder gar 20mm begrenzen können um ein paar Prozentpünktchen besser abzuschneiden.


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