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Zitat:
Ich hab die Fotos reingestellt, da z.B. auf Spiegel Online reißerische Fotos vom "verherenden" Hochwasser in Harburg online gestellt wurden. ich war dort: Meldestufe 2, das neu gebaute Feuerwehrhaus mal wieder im Wasser, eine gesperrte Straße, so wie halt jedes Jahr mindestens 1 mal. Bis zur Altstatt noch mindestens 1 1/2 m. Nur bei Spiegel online sah´s anders aus. Auch Donauwörth hat noch aktuell einen halben Meter bis es eng wird und der Pegel beginnt bereits zu fallen. Das einzige echte Problem haben hier einige Bauern, die der Versuchung nicht widerstehen konnten auf ihren Grünflächen, die alle paar Jahre mal unter Wasser stehen, Mais anzusähen. Und da kommen wir zum Kern der Sache: Ich stamme aus dem Thüringer Wald, wo es verherende Überschwemmungen immer wieder gab. Also lagen Städte am Hang oder auf einem Hochufer, Dörfer oft sogar auf dem Berg. Am Wasser baute nur der, der eine Mühle betreiben wollte oder anderweitig einen triftigen Grund hatte. Aber inzwischen haben Stadkämmerer und Grundbesitzer Geld machen wollen und viele Leute haben, ohne die Sache zu hinterfragen, die günstigen Grundstücke in den Flußauen gekauft........ Auch hat sich manchen Bauherren der Grund, warum das idyllisch gelegene Bachgrundstück noch nicht bebaut war erst nach dem ersten heftigen Hochwasser erschlossen. Dass man dann die restlichen Flächen mit Industrie, Parkplätzen, Supermärkten usw zugepflastert hat, dürfte wie die Folgen allgemein bekannt sein. Das alles dürfte natürlich den geplagten Leuten in Passau oder den anderen unter Wasser stehenden Städten nicht helfen, diese haben mein vollstes Mitgefühl. Michael |
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Dresden, 04.06.2013 von el.manuelito auf Flickr Übrigens entstanden NACH dem Sandsäckeschaufeln |
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