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Dreamdancer77 13.04.2013 22:46

Der fehlerhafte Patch betrifft Windows Vista oder Windows 7 sowie Server 2008 und Server 2008 R2 und kann zu Systemstartfehlern oder BSOD sowie Fehlern in Kaspersky Produkten führen (ich habe einige Windows 7 und Server 2008 R2 Systeme laufen, ohne dass die Fehler auftreten und nach den Foren im I-Net bin ich da auch nicht der einzige :)). Der Fehler bei Anaxaboras liegt wie schon vermutet in einer fehlerhaften Shell-Extension. Das Problem ist nur die richtige zu finden.:) Evtl. mal Programm nach Programm deinstallieren die sie in das Kontext-Menü eingeklinkt haben bis der Störenfried gefunden ist.

HorstE 13.04.2013 22:48

Zitat:

Zitat von Robert Auer (Beitrag 1437001)
Falls Du noch Vista oder ein älteres Windows hast: Im April Update war die Festplattendatei KB2823324 fehlerhaft. => Ggf. in der Systemsteuerung löschen, oder bei einem Reparaturstart das alte System hochfahren und das Windows-Update wiederholen. Dies erfolgt dann ohne diese fehlerhafte Datei!

Nein, betrifft nicht Vista und älter sondern Vista und Windows 7!

Gruß Horst

XxJakeBluesxX 14.04.2013 11:23

Am einfachsten ist es immer noch das komplette System plattzumachen und neu zu installieren.

Und falls Du keine SSD hast empfehle ich Dir eine einzubauen. Mein System ist noch nie so schnell gestartet seit ich die Samsung eingebaut habe.

Rob R. 14.04.2013 11:46

Zitat:

Am einfachsten ist es immer noch das komplette System plattzumachen und neu zu installieren
Das ist aber NICHT die Lösung. Tun/empfehlen meisst nur Leute die wenig Plan haben und sich sonst nicht weiterzuhelfen wissen ...

Am besten ist es in entprechenden Foren zu fragen, bei Leuten die sich auch wirklich damit auskennen :top:

meshua 14.04.2013 11:58

Zitat:

Zitat von Rob R. (Beitrag 1437108)
Das ist aber NICHT die Lösung. Tun/empfehlen meisst nur Leute die wenig Plan haben und sich sonst nicht weiterzuhelfen wissen ...

Doch, das *kann* die Lösung aller Probleme [1] sein - nämlich genau dann, wenn die Aufwände der Reparaturversuche jene einer Neuinstallation *deutlich* übersteigen. Nennt sich in anderen Branchen "wirtschaftlicher Totalschaden".
Dir Crux hierbei ist, daß man ohne entsprechende Erfahrung die Aufwände kaum bis gar nicht *vorher* abschätzen kann. So ist man häufig erst immer hinterher schlauer...

meshua

[1] Und im Falle eines kompromittierten Systems ist dies sogar die *einzige* vernünftige Lösung!

mrieglhofer 14.04.2013 12:34

Na ja, wennst es dann genau gleich wieder installierst, hast halt dann das Problem genau gleich wieder ;-)

Also ich habe noch nie ein Windows System plattgemacht. Das würde bei mir auch 2 Wochen dauern, bis alles wieder so läuft wie es soll. Systembackups alle Monate und dann notfalls halt ein Monat zurück. Dauert nicht so lange und reicht völlig.
Klar, wenn man ein Rootkit entdeckt, dass seit Jahren sein Unwesen treibt, ist plattmachen angesagt. Aber auch das nutzt nichts, weils dann wohl am Know How mangelt, sonst wäre das System nicht so.

Wobei solche versteckten Problem, die irgendwann Wochen später auftauschen, natürlich schon saublöd sind, weil man nicht sicher sein, vor welchem Zeitpunkt das noch nicht war.

Rob R. 14.04.2013 13:15

Win7 macht es einem doch leicht KEINE komplette Neuinstallation oder "plattmachen" in Erwägung ziehen zu müssen !? Wiederherstellungspunkte und ähnliches sind ja nicht umsonst Bestandteil von WIN 7, man muss sich mit dem was man benutzt natürlich auch ein wenig auseinandersetzen :top:

meshua 14.04.2013 14:03

Seit die Wiederherstellungspunkte von Windows XP auch in den persönlichen Ordnern herumfuhrwerken (bei Windows 7 auch?) und neuere Dokumente verschwinden lassen, wird diese Funktion von mir während der Ersteinrichtung deaktiviert. Hierdurch freigegebener Speicherplatz und ein wenig mehr Performance sind dankbare Nebeneffekte. Monatliche Backups (vollständig + inkrementell) erachte ich für sinnvoller.

OK, wem die Keule der Neuinstallation zu heftig ist, kann es zunächst mit einem neuen Benutzerprofil versuchen. Hier legt man in der Benutzerverwaltung einen weiteren Account an - parallel zu den bestehenden. Treten bei diesem die Abstürze nicht auf, so liegt es an einem kaputten Benutzerprofil. Dies ist auch das Standardvorgehen in vielen (Groß-)Firmen bei derartigen Symptomen.

Viele Grüße, meshua

XxJakeBluesxX 14.04.2013 14:11

Windows 7 ist doch schnell installiert und eingerichtet. Datenverlust habe ich dadurch kaum da ich alles wichtige nicht auf Laufwerk C:\ ablege. Und wenn auf C:\ Daten sind die ich noch brauche sichere ich die vorher auf ein anderes Laufwerk.

Ich mache das immer so dass ich die zusätzlichen Programme erst installiere wenn ich sie wieder benötige. Bei einer Neuinstallation beseitigt man dann auch jeglichen Datenmüll der sich mit der Zeit so angesammelt hat wie z.B. von Programmen die man irgendwann mal installiert und wieder deinstalliert hat.

Wiederherstellungspunkte sind zwar aktiv, ich habe die aber noch nie genutzt und werde das auch nie tun.

Allerdings setze ich mein System auch nur sehr selten neu auf. Vor kurzem musste ich das aber weil ich mehrere Probleme mit Programmen hatte die zwar im Taskmanager als geöffnet angezeigt wurden aber nicht geöffnet wurden. Und mein System blieb beim Startvorgang auch sehr oft hängen. Bei der Gelegenheit bin ich dann gleich auf SSD umgestiegen.

Zitat:

Zitat von Rob R. (Beitrag 1437156)
Win7 macht es einem doch leicht KEINE komplette Neuinstallation oder "plattmachen" in Erwägung ziehen zu müssen !? Wiederherstellungspunkte und ähnliches sind ja nicht umsonst Bestandteil von WIN 7, man muss sich mit dem was man benutzt natürlich auch ein wenig auseinandersetzen :top:

Wenn man nicht weiß wo das Problem liegt und wie lange man das schon hat nutzen einem die Wiederherstellungspunkte herzlich wenig...

Rob R. 14.04.2013 14:25

Also ich musste die Wiederherstellung noch nie bemühen weil ich alles auch so wieder hinbekommen hab, soo viel Fehler hab ich gottseidank auch nicht mit WIN:top:


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