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-   -   Wie gehe ich bei der Erstladung von Eneloop-Akkus genau vor? (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=129726)

screwdriver 27.02.2013 10:34

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 1420642)
Warum tut man so teure Akkus in eine Taschenlampe?

Welche Taschenlampe?

Aber auch da machen die "teuren" Akkus Sinn wenn man die Taschenlampe nur gelegentlich braucht. Gerade wegen der geringen Selbstentladung.

Mit nur 5- 10 mal Aufladen hat man den Anschaffungspreis gegenüber Einwegbatterien wieder raus.

Systemwechsel 27.02.2013 12:29

Zitat:

Zitat von eneloop-neuling (Beitrag 1420554)
wieso ist der MH9000 ein Schrottlader? Die meisten Bewertungen bei Amazon sind doch sehr positiv...

Wenn du systembedingtes Überladen gut findest, ist der MH9000 der richtige für dich.

Der MH9000 beendet die Hauptladung, wenn eine bestimmte Spannung an der Zelle überschritten wurde, und lädt dann für 2 Stunden mit 100mA nach (Top-off-Ladung). Daran sind zwei Dinge blöd:

1. Der Ladezustand bei der Abschaltspannung ist temperaturabhängig, d.h. die Zelle kann zu diesem Zeitpunkt zu 80%, 90% oder 100% voll sein, je nach Wetterlage.

2. Die verbleibende Zeit der Top-off-Ladung wird nirgends angezeigt. Man weiss also nicht wann die Ladung komplett beendet ist.

usch 27.02.2013 14:20

Zitat:

Zitat von screwdriver (Beitrag 1420617)
Zu den unterschiedlichen Ladestrategien der Geräte gibt es Auseinandersetzungen, die bis ins Philosophische reichen.

Da ist was dran :cool:. Die Eneloops sind mit 1500 Ladezyklen angegeben. Wenn ich die alle zwei Wochen einmal lade, sollte ein Akkusatz demnach fast 60 Jahre halten. Selbst wenn ein Schrottlader die Lebenserwartung der Akkus auf ein Viertel davon reduziert, könnten sie also noch locker das Gerät überleben, in dem sie zum Einsatz kommen.

Zitat:

Zitat von screwdriver (Beitrag 1420617)
Das BC 700 und baugleich IPC 1L von Conrad ist technisch leicht überholt. Der BC 900 ist, vor allem wegen der Temperaturüberwachung, und er höheren Ladeströme deutlich besser und sicherer im Betrieb.

Das BC700/IPC-1L hat auch eine Temperaturüberwachung. Soweit ich weiß, ist der Unterschied nur der höhere Ladestrom – und den braucht man eigentlich nur, wenn man es eilig hat, das war mir den Aufpreis für das dickere Modell nicht wert. Ich bin mit dem Ding jedenfalls sehr zufrieden.

Zitat:

Zitat von screwdriver (Beitrag 1420671)
Welche Taschenlampe?

Siehe Ausgangsposting:
Zitat:

Zitat von eneloop-neuling (Beitrag 1420352)
Die Akkus möchte ich für folgende Taschenlampe benutzen: Fenix LED-Taschenlampe TK45.

Um nochmal auf den Ladestrom zu kommen: Das hängt vom Ladeverfahren ab. Bei einem unintelligenten Ladegerät sollte man mit möglichst niedrigem Strom laden. Ein −ΔU-Lader wie das erwähnte BC700 arbeitet am besten mit höherem Strom, weil dann das Spannungsmaximum ausgeprägter ist. Ich lade AAs grundsätzlich mit 700mA und die AAAs mit 500mA.

wus 27.02.2013 14:29

Für solche Fragen gibt es ein ganz spezielles Forum in dem Du jede Menge Infos findest:

http://www.taschenlampen-forum.de/

BeHo 27.02.2013 15:42

Zitat:

Zitat von usch (Beitrag 1420737)
Da ist was dran :cool:. Die Eneloops sind mit 1500 Ladezyklen angegeben.

Mit bis zu 1800 Ladezyklen.

Bei den schwarzen eneloop XX sind es "nur" bis zu 500 Ladezyklen.

Gruß
Bernd

P.S.: Es gibt übrigens neuerdings eneloop lite, die bis zu 2000 mal aufladbar sein sollen, dabei aber nur eine Nennkapazität von 1000 mAh (AA) bzw. 600 mAh (AAA) haben und deutlich billiger sind.

*mb* 27.02.2013 15:58

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 1420758)
Zitat:

Zitat von usch (Beitrag 1420737)
Da ist was dran :cool:. Die Eneloops sind mit 1500 Ladezyklen angegeben.

Mit bis zu 1800 Ladezyklen.

JEIN, die Angabe "bis zu 1800" gilt nur für die aktuellen eneloops mit der Bezeichnung HR-3UTGB (AA) bzw. HR-4UTGB (AAA).
Bei älteren eneloops HR-3UTG und HR-3UTGA (AA) bzw. HR-4UTG und HR-4UTGA (AAA) war die Angabe "bis zu 1500".

BeHo 27.02.2013 16:06

Zitat:

Zitat von *mb* (Beitrag 1420762)
JEIN, die Angabe "bis zu 1800" gilt nur für die aktuellen eneloops mit der Bezeichnung HR-3UTGB (AA) bzw. HR-4UTGB (AAA).
Bei älteren eneloops HR-3UTG und HR-3UTGA (AA) bzw. HR-4UTG und HR-4UTGA (AAA) war die Angabe "bis zu 1500".

Stimmt natürlich, aber der TO hat sich ja den Typ HR-3UTGB gekauft.

usch 27.02.2013 16:11

Ah, stimmt. Die Taschenlampe hatte ich gesehen, aber nicht den Akkutyp. :oops:

Wobei "bis zu" eigentlich eine sinnlose Aussage ist, weil man ja eher wissen will, wie lange sie durchschnittlich halten.

*mb* 27.02.2013 16:15

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 1420763)
Stimmt natürlich, aber der TO hat sich ja den Typ HR-3UTGB gekauft.

Entschuldigung, da war ich bei meiner Anmerkung ein bisi™ unaufmerksam! :oops:

BeHo 27.02.2013 16:27

Zitat:

Zitat von usch (Beitrag 1420764)
Wobei "bis zu" eigentlich eine sinnlose Aussage ist, weil man ja eher wissen will, wie lange sie durchschnittlich halten.

Es gibt so viele Faktoren, die die Lebenszeit bzw. die Anzahl der möglichen Ladezyklen verändern können (Temperatur beim Einsatz oder beim Laden, Häufigket des Ladens, Ladestrom beim Laden, "Intelligenz" der Ladegeräte, "Art" der Entladung durch die mit den Akkus betriebenen Geräte, u.v.m.). Was will man da als Durchschnitt nehmen?


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