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-   -   erster Versuch mit Tamron 18-270 (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=128340)

Hansevogel 28.01.2013 11:43

Zitat:

Zitat von Vera aus K. (Beitrag 1408673)
- bei Euch in den Restaurants nennt sich das alles einfach nur "Wild"??? :shock:

[OT]
In den von mir besuchten Restaurants wird nur wild gegessen. :lol:

Gruß: Joachim

Matze76 28.01.2013 13:47

;-)
 
nachdem wir nun festgestellt haben, dass es keine Rehe sind sondern vermutlich Dammwild, hätte ich doch noch gern ein paar Meinungen zur Bildschärfe (sofern das aufgrund der Größenreduzierung für die Galerie überhaupt möglich) ist.....

Kann man generell sagen, je größer die Blendenzahl, desto schärfer oder gibt es soetwas wie die maximale Schärfe?

der_knipser 28.01.2013 13:55

Zitat:

Zitat von Matze76 (Beitrag 1408752)
Kann man generell sagen, je größer die Blendenzahl, desto schärfer oder gibt es soetwas wie die maximale Schärfe?

Ja, es gibt sowas wie die maximale Schärfe. Die liegt beim Superzoom etwa bei Blende 8.

Mach selber mal einen Test. Such Dir ein unbewegtes Motiv, an dem man die Schärfe gut beurteilen kann, also mit kontrastreichen, klaren Strukturen. Fotografiere es vom Stativ aus mit Offenblende, mit Blende 8 und mit Blende 22. Dann sieh Dir die Unterschiede auf dem Monitor in 1:1 an.

Bei Blende 22 wird zwar die Schärfentiefe größer, jedoch wird die eigentliche Schärfe durch Lichtbeugung getrübt, die sich wie ein milchiger Schleier über's Bild legt.
In Ansätzen lässt sich das auch bei Blende 11 oder 16 schon beobachten.

Bei Offenblende ist die Schärfentiefe geringer, und viele Objektive zeichnen etwas weicher, als wenn man um 1-2 Stufen abblendet.

Matze76 28.01.2013 14:05

ok
 
dann macht es also Sinn, bei Verwendung des 18-270 die Kamera standardmässig auf "A" zu stellen und die Blende auf 8 einzustellen, um das letzte Quäntchen an Schärfe rauszuholen?

der_knipser 28.01.2013 16:41

Ich hab's bei sehr vielen Bildern so gemacht, und war mit der Schärfe fast immer zufrieden. Unscharfe Bilder hatten dann andere Gründe, z.B. Wackeln durch zu lange Belichtungszeiten. In solchen Fällen bringt Offenblende die schärferen Bilder.

Diese Art der Fotografie schränkt natürlich den Gestaltungsspielraum (mit kleinen Schärfeebenen) ein, aber wenn Dir die wirklich wichtig wären, hättest Du kein Superzoom.

Es kommt aber auch darauf an, wie Du Deine Bilder präsentierst. Für große Ausbelichtungen sind andere Objektive wahrscheinlich besser geeignet. Bis zum A4-Format habe ich keine Bedenken, das Superzoom von Offenblende bis f/16 zu benutzen, und für Bilder in Forengröße schon garnicht.

JvN 28.01.2013 20:53

Zitat:

Zitat von Matze76 (Beitrag 1408756)
dann macht es also Sinn, bei Verwendung des 18-270 die Kamera standardmässig auf "A" zu stellen und die Blende auf 8 einzustellen, um das letzte Quäntchen an Schärfe rauszuholen?

Du kannst dir ganz detaillierte Tests zu den allermeisten Objektiven ansehen.

Beispiel für dein Tamron 18-270: hier bei dpreview.com
In dem Flash-Applet oben siehst du den Schärfeverlauf von der Bildmitte bis in die Ecken.
Unten im Applet kannst du Brennweite und Blende einstellen (der Regler funktioniert ein bisschen untypisch :-/ Du musst nach links ziehen statt [für mich intuitiver] nach rechts).
Ich hab grad mal kurz geschaut: bei f=50mm findest du ein Schärfemaximum bei Blende 5,6 im Zentrum. Vorteil bei Blende 8: Höhere Schärfe Richtung Rand.
Auch Blende 4 ist übrigens gar nicht schlecht, was die Schärfe im Maximum angeht!


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