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hallo erstmal
also ich meine die frage so verstanden zu haben "warum schreibt man 18-55 mm auf ein neues objektiv das nicht für eine Vollformat kamera gemacht ist,sondern nur für APS-c (digital).???? da kann man ja direkt 27-82.5 mm draufschreiben !!!! |
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Alternativ zur Brennweite könnte man den Bildwinkel angeben, aber damit hätte man für jede Sensorgröße eine eigene Angabe. Insofern ist die Angabe der Brennweite die am besten handhabbare Variante. |
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Heute denke ich, es sind verkaufstechnische Gründe. 16-80 hört sich einfach besser an als 24-120, vor allem suggeriert es ein vernünftigen Weitwinkelbereich. Gruß Wolfgang |
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2. Was ist, wenn Sony plötzlich auf die Idee kommt, noch eine weitere Chipgröße einzuführen, z.B. Crop 2 oder 1.6 wie bei Canon? Dann passt auf einmal gar nichts mehr oder man müsste riesige Tabellen auf auf Objektiv anbringen. 3. Man kann die APS-C-Objektive natürlich auch an Vollformat einsetzen, auch wenn man dann mit Einschränkungen leben muss. ;) 4. Schreibt man die tatsächliche Brennweite auf das Objektiv, hat man ein einheitliches System. Es gibt ja nicht nur Vollformat und APS-C, sondern auch noch Mittelformat, Großformat, etc. Auf der anderen Seite wird es bei Kameras ohne Wechselobjektiv tatsächlich so gemacht. Das hat aber sicher folgende Gründe: Das Objektiv kann eben nicht auch an anderen Kameras mit anderer Chipgröße eingesetzt werden. Die umgerechnete Brennweite passt also immer. Bei den zum Teil sehr kleinen Chips hat man reale Brennweiten, mit denen wirklich Niemand etwas anfangen kann. Andererseits macht es Olympus wohl wirklich so, wenn ich mich richtig erinnere. Zumindest bei den (Suppen)zooms steht wohl aus Marketinggründen in großen dicken Lettern die umgerechnete und klein dann noch die tatsächliche Brennweite. Dann sieht halt direkt jeder, "boah, toll, ich habe 600 mm", owohl die tatsächliche Brennweite "nur" 300 mm beträgt. |
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Bei den Kompaktkameras ist dieses Unsitte, falsche Werte anzugeben, leider mittlerweile üblich. Dabei dürfte man sich an ein Publikum wenden, welches in der Mehrzahl vermutlich nie mit einer Kleinbildkamera fotografiert hat. An APS-C ist halt 35mm die "Standardbrennweite", an Kleinbild 50mm, an 6*6 75-80 mm und an 6*9 105mm. Was muß ich da umrechnen? Und zu welcher Verwirrung diese Umrechnerei führt, kann man wunderbar an diesem Thread hier und in aberdutzenden anderen Threads sehen und gehört in die Kategorie "mangelndes Grundlagenwissen". Rainer |
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Auf meinen MicroFourThirds-Objektiven (einschl. dem 14-150), steht einfach nur die Brennweite drauf. So wie es sich gehört. Rainer |
Hmmm, irgendwo hatte ich das mal gesehen. Das stand mit so dicken Lettern auf dem Objektiv, dass man es aus gefühlt 200 m Entfernung sehen konnte.
Zunächst hatte ich mich gewundert, dass es diesen Brennweitenbereich gbt. Als ich dann näher gegangen bin, konnte ich sehen, dass 2 Brennweitenangaben auf dem Objektiv stehen, eben die richtige und die mit Crop 2 umgerechnete. Vielleicht war es auch ein Aufkleber, obwohl ich das anders in Erinnerung habe. Aber definitiv gab es diese Angabe auf dem Objektiv. |
Hallo,
diese ganze Verlängerungsfaktor-Crop-Diskussion sollte man ersatzlos abschaffen. Die Sache hat eine einfache Geschichte und schleppt sich bis heute durch. Irgendwann tauchten die ersten Digitalcameras auf. Es waren fertige Komplettgeräte /Kompakt- und / oder Bridgecameras und niemand kannte Crop, Verlängerungsfaktor oder ähnliches. Sie machten Bilder und mancher meinte. schön wenn ein wenig mehr Tele oder Weitwinkel möglich wäre.... Klasse wäre natürlich, wenn meine Minolta SRT 101 digital könnte und so geschah es auch. Es kamen die ersten Spiegelreflex - digital-Gehäuse heraus und der Cropfaktor war da und das war damals berechtigt. Denn Harald Mante und Co erlebten, das Aufnahmen mit dem gleichen Objektiv an der SRT 101 Film und mit dem "neuen" Digitalgehäuse zu unterschiedlichen Bildausschnitten, weil die ersten Chips damals durchweg kleiner als Kleinbildfläche waren, führten. Der Crop-virus verbreitete sich nun weltweit. Niemand ist bisher auf die Idee gekommen seinen Oldtimer Pentacon 4/ 300 mm oder das legendäre Meyer Görlitz 5.6/ 500mm, welches er für einen Hunni gebraucht gekauft hat und nun glücklich an einer Alpha 900 ranschraubt, mit einem cropfaktor zu belegen. Achso...., äh die Optiken sind ja für 60x70 mm Mittelformat ausgelegt (Pentacon six) und ich hab ja nur Kleinbild 24x36 mm - also rechne und äh her mit einem cropfaktor. Blödsinn, denn die Brennweiten stehen gemäß den optischen Gesetzen auf den Tüten richtig und gültig drauf. Der Mod hat im Post #4 alles geschrieben, was man wissen muss und nur die Fotofreunde, die die gleichen Objektive an Kameras mit unterschiedlichen Chipflächengrößen verwenden müssen sich überhaupt Gedanken über Crop machen. Alle anderen siehe Post #4, das gut merken und wenn es mal soweit kommt wie hier im Satz darüber gerade geschrieben dann wieder Post # 4 dieses freds erneut lesen und gut ist. LG uomo |
Also, ich muss ja sagen, dass die Crop-Geschichte mich anfangs auch verwirrt hat, als ich mit der Alpha angefangen habe. Und ja, die Brennweite ist natürlich im Prinzip fest. Aber: Auf der anderen Seite sind 17mm an APS-C nunmal kein so starken Weitwinkel wie am VF, wie willst du diese Crop-Geschichte also abschaffen? Dann müsstest du den Leuten ja sagen, dass der Winkel bei beider derselbe ist, und das ist zwar physikalisch, aber effektiv nicht so...
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