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PeterHadTrapp 04.10.2004 13:58

Zitat:

Zitat von Peanuts
...Erstens hat Sigma da sicher Reserve eingebaut und zweitens dürfte speziell bei kürzester Brennweite am Rand die Vignettierung zu- und die Bildschärfe abnehmen...

Zweifel...die neuen Optiken, die speziell für APS-C-Sensoren gerechnet sind, sind merklich kleiner und auch nicht für Vollformatcams kompatibel. Ob das in Verbindung mit AS noch passt, ich glaube es nicht.

Basti 04.10.2004 14:56

Laut Konica-Minolta auf der Photokina fuktioniert des Antishake mit diesen Objektive nicht bzw. es wird Vignettierungen geben...
Basti

AZ 04.10.2004 15:05

AS hat laut Aussage meistens nur 2-3mm Auslenkung, wenn's viel wird 5mm. Es KANN bis 10mm - tut es aber wohl so gut wie nie.

Die Auslenkung des Chips ist unabhängig (!) von der Brennweite des Objektivs. Es wird wackeln ausgeglichen, nicht kippen! Und man wackelt die Kamera brennweitenunabhängig.

Nachzulesen in dem Interview, für das ich hier vor ein paar Tagen einen neuen Thread aufgemacht habe.

Lt. Herrn Keppler von Popular Photography funktionierte AS auch an einem Tamron 28-200/2.8 (ist allerdings ein Vollformatobjektiv, glaube ich).

Friedrich

Peanuts 04.10.2004 16:15

Zitat:

Zitat von AZ
Die Auslenkung des Chips ist unabhängig (!) von der Brennweite des Objektivs. Es wird wackeln ausgeglichen, nicht kippen! Und man wackelt die Kamera brennweitenunabhängig.

Nachzulesen in dem Interview, für das ich hier vor ein paar Tagen einen neuen Thread aufgemacht habe.

Ich halte das für ziemlichen Unfug was da stand. Verwackeln bedeutet praktisch immer Verkippen der Kamera und der Verschiebeweg in der Bildebene ist proportional zur Brennweite bei gegebenem Kippwinkel. Seitliches Verschieben hätte bei Objekten im Unendlichen keinerlei Auswirkung, d.h. für Landschaftsaufnahmen bräuchte man weder AS noch Stativ. Dass das nicht so ist, weiss jeder.

Lässt sich auch ganz einfach im Sucher kontrollieren wenn man mal 50 und mal 600 mm Brennweite montiert hat.

Die Übersetzung des Interviews war leider grottenschlecht und ich würde mich darauf nicht berufen.

AZ 04.10.2004 16:42

Du magst recht haben. Hat das A-Mount eigentlich eine Möglichkeit, die Brennweite des Objektivs exakt an die Kamera zu kommunizieren?

Übrigens, bezüglich der Objektive (gefunden hier und hier, zusammen mit anderen, sehr interessanten Hintergründen):

Die neuen Minolta-Optiken sind im Design von Tamron, und vom Design her mit den neuen Tamrons auch identisch.

Die Minolta-eigenen Versionen haben aber: Einen ADI-Chip, andere (bessere) Vergütungen, beim 17-35 ist die Fokusrichtung umgekehrt, besseres Bajonett und noch zwei Dinge, komplett neu designte interne Mechanik, komplett anderer Zoom-Mechanismus beim 24-75.

Das Tamron 11-18 wird wahrscheinlich zur PMA auch von Minolta als eigene Linse vermarktet werden.

Friedrich

Heinz 04.10.2004 16:51

Bei Superzooms ist es wie bei Sportlichen Zehnkampf - Zehnkämpfer sind ja wirklich keine schlechten Sportler, aber ein Sportler der sich auf Hochsprung spezialisiert hat, ist eben einem Zehnkämpfer im Hochsprung überlegen. Und das gilt dann für alle zehn Disziplinen: Der Spezialist schlägt den Generalist.

Superzooms werden aber auch gerne "Reisezooms" genannt, was wiederum dafür spricht, dass damit die allermeisten Fotos gemacht werden - immerhin foten die meisten Im Urlaub mehr als zuhause :cool:

Für die schönsten Augenblicke im Jahr sind sie dann wieder gut genug!;)

Der Kompromiß wird wohl bei zwei Objektiven liegen, die vernünftig aufeinander abgestimmt sind.

Der noch bessere Kompromiß sind drei ... und dann wird die Sache schwer.

AZ 04.10.2004 17:10

Noch mehr Info:

Minolta ist in der Vergangenheit ds Farbmanagement sehr technisch angegangen, Konica hat Menschen Bilder gezeigt und so lange rumprobiert, bis die Bilder schön waren - einiges von dieser Philosophie wurde bei der D7D von Konica mit eingebracht. Die D7D verfügt wohl über eine interne 14 Bit-Verarbeitung, und die RAW-Dateien sollen noch ordentlich Spielraum für Belichtungskorrekturen liefern.

Friedrich

Peanuts 04.10.2004 17:10

Zitat:

Zitat von AZ
Du magst recht haben. Hat das A-Mount eigentlich eine Möglichkeit, die Brennweite des Objektivs exakt an die Kamera zu kommunizieren?

Ja, von Anfang an, d.h. seit 1983. Jedes AF-Objektiv enthält einen ROM-Baustein, der die relevanten Daten seriell in die Kamera überträgt. Das ist nicht nur auf Brennweite und Lichtstärke beschränkt sondern umfasst auch 'interne' Daten die für den AF und die Belichtungsmessung gebraucht werden.

Bei den neueren D-Objektiven wird auch die eingestellte Entfernung übertragen.

choch236 04.10.2004 20:05

Also wenn ich meine A 2 Ausrüstung so betrachte mit polfilter , Telekonverter mit Adapterring , WW-Konverter wieder mit Adapterring , so trage ich jetzt mit meiner neuen Dslr nicht viel mehr mit mir rum :
1 xTamron 28-300 Di 1 x Pentax 16-24 (digital) . Ich decke hiermit das Spektrum -analog gesehen - von 24- 450 ab . Gewichtmässig machts gerader 350 gr aus . Und hier mal ein Beispielbild von dem so verteufelten
"Suppenzoom "



http://www.chris-hochstetter.de/bilder/Frosty-Auge.jpg

Sinn machen aber in meinen Augen nur die digital gerechneten Objektive, die klar (noch) teuer sind

Ditmar 04.10.2004 20:20

Ich weis garnicht was viele hier wollen, Stack (Stepfan) z. B. nutz an Seiner 10 D Objektive der Firma Tamron, und macht damit Klasse Fotos.
Das man damit wohl nicht an Festbrennweiten heran kommt bezweifle ich mit Sicherheit nicht, aber für die Mehrheit dürften diese Objektive ein Guter Kompromiss sein, und vor allem zufriedenstellende Fotos produzieren.


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