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Zaar 28.04.2012 23:41

Zitat:

Zitat von WB-Joe (Beitrag 1311247)
Ich bezweifle daß Sony das A-Bajonett kurzfristig sterben lassen wird möchte, da ist in letzter Zeit einfach zu viel erschienen.

Ich habe das mal ein wenig so umformuliert, wie ich es sehe. Aber es kann immer sein, dass sie die Reißleine ziehen ...

steve.hatton 29.04.2012 00:04

Zitat:

Zitat von WB-Joe (Beitrag 1311247)
Obwohl meine Glaskugel in Reparatur ist wage ich dennoch eine Prognose:
1. Das A-Bajonett wird sterben, irgenwann.....
2. Das E-Bajonett wird sterben, irgenwann.....
3. Das F-Bajonett wird sterben, irgenwann.....
4. Tbk......

Ich bezweifle daß Sony das A-Bajonett kurzfristig sterben lassen wird, da ist in letzter Zeit einfach zu viel erschienen.
Außerdem gibt es für die As- an den Es zwei sehr gute Adapter, wenn Sony dann endlich noch eine Nex bringt die man ordentlich in die Hand nehmen kann, sprich die größer als eine Kinderkamera ist, dann ist es mir ziemlich egal wenn das A-Bajonett irgendwann abtritt.

Bitte, Reinhard, schau mal Deine Hände an, dann eine NEX.......das kann nicht gut gehen :cool:

Alles unterliegt einem Wandel und solange ich die nächsten 5 Jahre mit meiner Kamera und den verfügbaren Objektiven photographieren kann ist doch eh alles wurscht!

Fakt ist:

Keiner weiß ob`s in 5 Jahren die oben genannten Bajonette noch gibt.

Keiner weiß ob`s in 5 Jahren die oben genannten Hersteller im DSLR/SLT-Bereich noch gibt.

Folge: Ich bleib wo ich bin und schau dass ich meinen Objektivpark wunschgemäß ergänze und ob die A99 vielleicht in Frage kommt (Größe der Cam entscheidend - ich will keine Monster à la A900 rumschleppen) und falls nicht, so kommt ne NEX als Spare-Body ins Haus.

Aber meine Meinung ist nur eine Meinung - ich fahre ja auch ein Auto eines Herstellers der keine Autos mehr baut, ja hab sogar das letzte gekauft als Saab schon pleite war(:roll:) - und bin glücklich damit !

Sprich ich nutze was es jetzt gibt und mache mir wenig bis gar keine Gedanken, was in 5 Jahren ist...

....bin aber positiv gestimmt, weil Sony mit dem 500/4 in Zeichen in die richtige Richtung gesetzt hat!

ddd 29.04.2012 00:46

moin,

es sind in der Vergangenheit etliche Objektiv-Anschluss-Systeme vom Markt verschwunden: Leica R, Contax/Yashica Y/C, Contax N, M42, L39, Canon S, Contax G, Minolta SR, Olympus OM, Praktica B und Canon R, um nur die bekannteren zu nennen. Zur Zeit sind im KB-Bereich nur noch fünf (sechs) Anschlüsse verfügbar, und nur zwei davon sind "alt" im Sinne von kompatibel seit Anbeginn: Nikon F und Pentax K. Leica M ist in den 1950er, Minolta/Sony A und Canon EF sind erst in den 1980er Jahren eingeführt worden und haben ihre jeweiligen Vorgänger ersetzt, die nicht kompatibel sind. Das sechste, Sigma SA, ist ein inkompatibler Canon EF-Clone und sehr wenig verbreitet. Die Halbformate Minolta V und Olympus 4/3 sind auch schon verschwunden.

Bei den spiegellosen Systemkameras mit Formaten unterhalb von KB sind in den letzten Jahren viele dazu gekommen, µ4/3 und E-mount dürften mittelfristig ungefährdet sein, die übrigen werden sicher Federn lassen. Welche davon in 5 Jahren noch existieren, kann niemand sagen.

Sony wird auf Sicht den A-mount nicht aufgeben, die Imaging-Sparte speziell mit den SLTs und NEX wirft Gewinn ab und soll unter dem neuen Management gestärkt werden. Die Verluste fährt Sony im TV-Bereich und einigen anderen Feldern ein. Auch wenn wir hier die SLTs teilweise sehr kritisch sehen, "der Markt" will die offensichtlich haben!

michaelbrandtner 29.04.2012 15:08

Zitat:

Zitat von ddd (Beitrag 1311394)
Sony wird auf Sicht den A-mount nicht aufgeben, die Imaging-Sparte speziell mit den SLTs und NEX wirft Gewinn ab und soll unter dem neuen Management gestärkt werden. Die Verluste fährt Sony im TV-Bereich und einigen anderen Feldern ein. Auch wenn wir hier die SLTs teilweise sehr kritisch sehen, "der Markt" will die offensichtlich haben!

"Im Digital-Imaging-Segment sanken die Erlöse besonders stark. Allein im vergangenen Quartal reduzierten sie sich gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent auf 1500 Milliarden Yen. Im Endkundensegment war dies neben dem Rückgang bei den Fernsehern um 43 Prozent der zweitgrößte prozentuale Einbruch."

http://www.heise.de/foto/meldung/Son...n-1427007.html

---------- Post added 29.04.2012 at 15:14 ----------

Zitat:

Zitat von RainerV (Beitrag 1311249)
Das E-Bajonett ergänzt das A-Bajonett. Ein Ersatz ist das nicht und wird es auch nicht werden.

Was kann denn das A-Bajonett was das E-Bajonett nicht auch könnte?
Das einzige was aus meiner Sicht noch nicht klar ist, ist die KB-Fähigkeit vom E-Bajonett.

DonFredo 29.04.2012 15:44

Hi Michael,

Zitat:

Im Digital-Imaging-Segment sanken die Erlöse besonders stark.
Wenn man den Text zitiert, sollte man auch die Begründung liefern:

Zitat:

Sony führte dies auf die Folgen der Flutkatastrophe in Thailand, die verschlechterten Marktbedingungen in entwickelten Ländern sowie den gegenüber dem Euro rasant gestiegenen Yen zurück.
Hat also überhaupt nix mit den Bajonett zu tun.

Überbelichter 30.04.2012 13:07

Es ist schwer zu sagen, was Sony mit dem Alpha-Bajonett vor hat. Das es aufgegeben wird glaube ich zwar nicht, aber da sich Sony seit der Einführung der letzten Playstation permanent in finanziellen Schwierigkeiten befindet, ist alles möglich. Wenn du wirklich auf Nummer sicher gehen willst, kannst du mit Canon/Nikon wirklich nichts falsch machen. Ich denke die zwei Firmen werden bis zum Ende der Welt bestehen bleiben.
Wenn du aber Nikon willst, und Wert auf Langlebigkeit und Beständigkeit des Systems legst, dann solltest du nur das F-Bajonett in Betracht ziehen. Das 1-System ist zu unsicher, und obwohl es sich angeblich gut verkauft, ist ungewiss in welche Richtung es Nikon weiterentwickeln will. Wenn ich ehrlich bin, denke ich das die 1er auch in Zukunft Anfängerkameras bleiben werden. Nikon will sich wohl nicht die DSLR-Verkäufe kannibalisieren.

Jens N. 30.04.2012 13:34

Zitat:

Zitat von Überbelichter (Beitrag 1311854)
Wenn du wirklich auf Nummer sicher gehen willst, kannst du mit Canon/Nikon wirklich nichts falsch machen. Ich denke die zwei Firmen werden bis zum Ende der Welt bestehen bleiben.

Nikon stand vor einigen Jahren m.W.n. schonmal kurz vor der Übernahme (durch Sony, IIRC) - finanzielle Probleme. Nikon ist finanziell gesehen und verglichen mit Konzernen wie Sony, Samsung und sogar Canon (mit ihren Druckern, Scannern, Videokameras usw.) ein Zwerg. Nikon ist was die Sensortechnik (d.h. Herstellung) angeht stark u.a. von Sony abhängig. Wenn Sony da mal auf die Idee kommt und Nikon den Hahn abdreht (was sicherlich nicht von heute auf morgen gehen dürfte, da wird es natürlich auch entsprechende vertragliche Regelungen geben, alles andere wäre seitens Nikon der totale Wahnsinn), sieht es für die ganz blöd aus. Ein Hersteller, der praktisch komplett mit Kameras und damit Sensoren sein Geld verdient, aber selbst nicht die Ressourcen hat, alle Sensoren selbst zu fertigen oder zu entwickeln. Mh...

Und Canon verliert gerade IMO ganz massiv den Anschluss an den Massenmarkt, da sie sich stark auf Profis (vor allem im Filmbereich) konzentrieren, wo man aber angeblich nicht wirklich Geld verdient und weil sie im Bereich der spiegellosen Systemkameras (die ja offenbar wichtig sind) praktisch nichts zu bieten haben. Im klassischen DSLR Markt glänzen sie derzeit -anders als Sony, ob einem die Entwicklungen nun gefallen oder nicht- nicht gerade durch Innovationen, du muß man abwarten ob sie Recht behalten oder nicht - gibt der Markt ihnen auf Dauer nicht Recht, stehen sie mit ihrem "klassischen" Konzept mangels Alternativen auch eher doof da (zum jetzigen Zeitpunkt jedenfalls). Nikon hat zwar ein spiegelloses System (Nikon 1), hat aber massiv Prügel dafür einstecken müssen. Wie da die Verkaufszahlen aussehen weiß ich jedoch nicht.

Also wo investierte ich mein Geld, wenn es mir um Zukunftssicherheit ginge? Bei einem Hersteller, der im für mich relevanten Bereich kaum Innovationen bringt und kontinuierlich Marktanteile verliert, dafür aber Bereiche pusht, die für mich keine Rolle spielen (der ganze Profikram), oder bei einem (finanziell gesehen) kleinen Hersteller, der ähnlich interessante Produkte wie sein Hauptkonkurrent bietet, aber stark von einem anderen seiner Hauptkonkurrenten abhängig ist?

Oder bei einem Hersteller, der -trotz aller erlittenen Verluste (auch andere hatten an der Flutkatastrophe zu knabbern, könnten Verluste der Größenordnungen wie bei Sony aber gar nicht erst überleben)- riesig ist, also viel Geld im Rücken hat, mit der Kamerasparte bestens zufrieden ist und sich mit Innovationen momentan nur so überschlägt? Das mag vielleicht ein bisschen durch die orange Brille gesehen sein, aber man kann es so sehen. Und mir gefällt die Entwicklung eigentlich auch nicht - je mehr Hersteller, desto mehr Vielfalt, desto besser für alle.

An ein absehbares Ende des A Bjonetts glaube ich auch nach wie vor nicht. Es gibt weder Anzeichen dafür noch irgendwelche nachvollziehbaren Gründe für diesen Gedanken, alles was man liest sind sehr halbgare Spekulationen. Und das nun seit mittlerweile über 6 Jahren - irgendwann muß das doch auch den hartnäckigsten Pessimisten mal auffallen...

Der E mount bleibt auch meiner Einschätzung nach soweit absehbar eine Ergänzung (nicht weil es technisch nicht anders ginge, nein er soll derzeit gar nichts anderes sein) und selbst wenn sich das wirklich einmal ändern sollte, bietet er für alle Investitionen ins A Bajonett noch eine Art "Rettungsnetz" (umgekehrt gilt das bekanntlich nicht), d.h. selbst wenn das A Bajonett in seiner jetzigen Form sterben oder mit dem E Bajonett verschmelzen würde, so könnte man die entsprechenden Objektive praktisch uneingeschränkt weiter verwenden. Man kann es ja jetzt schon. Aber wenn der hype um E mal vorbei sein sollte (z.B. weil Sony mit dem Objektivprogramm nicht in die Puschen kommt, der Markt irgendwann gesättigt ist oder was auch immer) ... tja, siehe Vectis.

Mehr Sicherheit als mit dem A Bajonett kann man momentan m.E.n. eigentlich nicht verlangen und auch nirgends sonst finden. Und am aktuellen Markterfolg zumindest des E Systems zweifelt denke ich derzeit niemand mehr (selbst ich nicht, obwohl ich es nach wie vor nicht verstehe oder gar mag). Die Kritik oder pessimistische Vorhersagen zum A System lassen sich IMO häufig auf die Frage reduzieren, ob das Sucherkonzept ankommt oder nicht. OK, eine Ablehnung kann ich individuell völlig verstehen, als allgemeine Kritik oder gar Gradmesser für Voraussagen über das Fortbestehen dieses Systems taugt es jedoch nicht ("ich mag keine EVFs, also das kann nix werden"). Weil es der Markt ja offenbar gut annimmt - die derzeit höchst erfolgreichen spiegellosen Systemkameras haben auch alle (richtig?) keine optischen Sucher mehr und die meisten Fotos werden ohnehin mit Smartphones gemacht...

michaelbrandtner 30.04.2012 18:08

Zitat:

Zitat von Jens N. (Beitrag 1311867)
Nikon stand vor einigen Jahren m.W.n. schonmal kurz vor der Übernahme (durch Sony, IIRC) - finanzielle Probleme. Nikon ist finanziell gesehen und verglichen mit Konzernen wie Sony, Samsung und sogar Canon (mit ihren Druckern, Scannern, Videokameras usw.) ein Zwerg.

Wenn man die Photosparten vergleicht nicht.
Und wenn es da nach ginge müsste man Samsung kaufen, verglichen mit denen ist auch Sony ein Zwerg.

Zitat:

Zitat von Jens N. (Beitrag 1311867)
Nikon ist was die Sensortechnik (d.h. Herstellung) angeht stark u.a. von Sony abhängig. Wenn Sony da mal auf die Idee kommt und Nikon den Hahn abdreht (was sicherlich nicht von heute auf morgen gehen dürfte, da wird es natürlich auch entsprechende vertragliche Regelungen geben, alles andere wäre seitens Nikon der totale Wahnsinn), sieht es für die ganz blöd aus.

Stimmt.
Dann kauft Nikon bei Renesas oder anderen (was sie jetzt zum Teil auch schon machen, D4-Sensor, D3100, Nikon-1, evtl. auch D3200).
Ob sich für Sony dann noch die Sensorfertigung lohnt ist allerdings fraglich, die KB-Spielereien haben sich dann aber auf jeden Fall erledigt.

Zitat:

Zitat von Jens N. (Beitrag 1311867)
Ein Hersteller, der praktisch komplett mit Kameras und damit Sensoren sein Geld verdient, aber selbst nicht die Ressourcen hat, alle Sensoren selbst zu fertigen oder zu entwickeln. Mh...

Glücklicherweise baut Nikon aber auch noch das Equipment um Sensoren zu fertigen (Stepper &Co) und andere optische Präzisionsinstrumente. Im Mitsubishi-Verbund sind sie auch noch und sie ringen bei den Systemkameras mit Canon um die Marktführerschaft.
Sony ist nur bei den Kompakten wirklich stark, das können sie.

Zitat:

Zitat von Jens N. (Beitrag 1311867)
Und Canon verliert gerade IMO ganz massiv den Anschluss an den Massenmarkt, da sie sich stark auf Profis (vor allem im Filmbereich) konzentrieren, wo man aber angeblich nicht wirklich Geld verdient und weil sie im Bereich der spiegellosen Systemkameras (die ja offenbar wichtig sind) praktisch nichts zu bieten haben. Im klassischen DSLR Markt glänzen sie derzeit -anders als Sony, ob einem die Entwicklungen nun gefallen oder nicht- nicht gerade durch Innovationen, du muß man

Ja, Canon ist ein ganz böser Fall, die aktuellen Presseberichte stimmen mich auch kritisch:

"Weltweit stabiles Wachstum erwartet das japanische Unternehmen bei digitalen Spiegelreflexkameras, während es bei digitalen Kompaktkameras von einem Wachstum eher bei höherwertigen Geräten ausgeht."
[...]

"Canon hat seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Der Umsatz werde sich auf 3,9 Billionen Yen (36 Mrd. Euro) summieren, zuvor war das Unternehmen von 3,75 Billionen ausgegangen. Unterm Strich soll ein Nettogewinn von 290 Milliarden Yen verbleiben. "
http://www.heise.de/newsticker/meldu...n-1558516.html

Da würde ich auf jeden Fall eher in Sony investieren, deren Meldungen klingen weniger bedrohlich ;)

Zitat:

Zitat von Jens N. (Beitrag 1311867)
An ein absehbares Ende des A Bjonetts glaube ich auch nach wie vor nicht. Es gibt weder Anzeichen dafür noch irgendwelche nachvollziehbaren Gründe für diesen Gedanken, alles was man liest sind sehr halbgare Spekulationen. Und das nun seit mittlerweile über 6 Jahren - irgendwann muß das doch auch den hartnäckigsten Pessimisten mal auffallen...

Der E mount bleibt auch meiner Einschätzung nach soweit absehbar eine Ergänzung (nicht weil es technisch nicht anders ginge, nein er soll derzeit gar nichts anderes sein) und selbst wenn sich das wirklich einmal ändern sollte,

Es stellt sich einfach nur die Frage, warum Sony auf Dauer zwei gleichwertige Bajonette produzieren sollte, das macht auch nicht wirklich Sinn.

Zitat:

Zitat von Jens N. (Beitrag 1311867)
bietet er für alle Investitionen ins A Bajonett noch eine Art "Rettungsnetz" (umgekehrt gilt das bekanntlich nicht), d.h. selbst wenn das A Bajonett in seiner jetzigen Form sterben oder mit dem E Bajonett verschmelzen würde, so könnte man die entsprechenden Objektive praktisch uneingeschränkt weiter verwenden.

Das ist allerdings korrekt.

Reisefoto 30.04.2012 18:40

Ich würde schilicht und einfach die Kamera kaufen, die mir am besten gefällt. Sollte das die A65 sein, nimm sie, ansonsten eben eine andere. Die Nikon V habe einen ziemlich keinen Sensor, da wird es also Einschränlkungen hinsichtlich der Bildqualität geben (nicht unbedingt gegenüber der A2).

Das A-Bajonett wird so lange überleben, wie es Käufer dafür gibt. Da Sony derzeit nur kleine Gehäuse mit E-Bajonett und große mit A-Bajonett anbietet, können sie den gleichen Leuten sogar gleich zwei Kameras verkaufen (wobei es ja Gerüchte um eine Hybridkamera gibt, die A und E-Bajonett haben soll). Der Aufwand, um neben dem E-Bajonett auch Gehäuse mit A-Bajonett anzubieten, ist überschaubar. Sensoren, die ganze Kameraelektronik, elektronische Sucher, der Verschluss usw. könne in beiden Systemen nahezu identisch verwendet werden. Es bleibt also hauptsächlich eine anderes Gehäuse und andere Bedienelement zu produzieren und derzeit auch noch den Phasen-AF. Letzterer wird irgendwann auf dem Hauptsensor integriert.

Wenn, dann wird es einen schleichenden Übergang zum E-Bajonett geben, aber daran kannst Du ohnehin alle A-Bajonettobjektive mit AF adaptieren. Das Risiko ist also ziemlich begrenzt.

turboengine 30.04.2012 18:58

Zitat:

Zitat von michaelbrandtner (Beitrag 1311913)
Stimmt.
Dann kauft Nikon bei Renesas oder anderen (was sie jetzt zum Teil auch schon machen, D4-Sensor, D3100, Nikon-1, evtl. auch D3200).

Mich würde einmal ein Beweis interessieren (die Behauptungen von dem Schwätzer Thom Hogan sind kein Beweis) dass Renasas die CMOS-Sensoren für Nikon herstellt. Die Spekulation beruht vor allem darin, dass die Mutter von Nikon (Mitsubishi) auch zu 25% an Renasas beteiligt ist.

Kann mir irgendjemand einen Renasas-CMOS Sensor in APS-C oder VF Grösse zeigen?

---------- Post added 30.04.2012 at 19:08 ----------

Zitat:

Zitat von Jens N. (Beitrag 1311867)
Nikon ist finanziell gesehen und verglichen mit Konzernen wie Sony, Samsung und sogar Canon (mit ihren Druckern, Scannern, Videokameras usw.) ein Zwerg.

Du scherzt wohl?

Die Mutter von Nikon ist Mitsubishi. Die hatten 2010 einen Umsatz von 248 Milliarden US Dollar. Sony gerade mal 86 Milliarden. Und Mitsubishi macht gut Gewinn. Du kannst von denen so gut wie alles Kaufen, von der Drahtspule, über Autos, Rohstahl bis Atomkraftwerke.

Wenn Sony nicht aufpasst, schnupft sie Mitsubishi mit dem linken Nasenloch.


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