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e-Bajonett: von der Bajonettgröße sollte es sich ausgehen, einen VF Sensor reinzugeben, vom Auflagemass nur dann, wenn die Objektive speziell dafür gerechnet werden sprich die WW sehr groß werden, damit die Strahlenbündel halbwegs gerade auftreffen. Nur damit ist es halt aus mit Kompakt.
Kompakte mit großem Sensor: Canon S90/95 oder Oly ZX-1 Wobei ich mit der Canon sehr zufrieden bin, sehr gute Bildqualität, DSLR like Bedienung. RAW, Bracketing und mit der nachladbaren CHDK Software unheimlich anpassbar. ZX-1 mit hoher Lichtstärke auch beim Tele aber schon wieder größer. Drüber ist es halt nicht mehr Hemden- oder Hosentaschentauglich. NEX wäre sicher schön, nur mit dem 18-55 zu groß und mit dem 16er Pancake halt 24mm fix. Und auch das ist nicht eine Offenbarung an Objektivkunst. |
NEX Objektive sind zu groß...
Ich bin von dem Konzept NEX nicht überzeugt. Was bringt das kompakte und schicke Gehäuse, wenn ich dein eine "Wulst" wie das neue 50 1.8 OS (wozu das?) dran setze.
Samsungs NX-Reihe ist mit dem 30 2.0 schon wesentlich interessanter und Pentax zeigt mit den Limited Objektiven, wie man auf hohem Niveau Pancake Objektive für APS-C baut. Solche Objektive für das NEX-System... Dann würde ich mir das NEX System anschauen. |
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Möglich ist ja auch, so mein Verdacht, dass das Nex-System von vorn herein nur auf APS-C Ausgelegt war.
Gruß Wolfgang |
Nein, das E-Bajonett ist auf KB ausgelegt. Hat u.a. Paul Genge von Sony UK auch schon bestätigt. Die ersten 3 Objektive waren nur für APS-C gerechnet. Zu den neuen gibt es hierzu noch keine Infos.
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Danke für die Info!
Bezüglich Nex-Konzept. Da hat doch jeder seine Vorlieben. Mit meiner Nex mache ich meist Makros und da ist die Nex ein Genuss. Andere nutzen da lieber eine Hosentaschenkamera. Auch meine Sony DSC-WX1 macht gute Bilder, zumindest bis 13x18cm, was ja meist reicht. Ein Auszug von 20x30 würde ich ihr auch noch zutrauen. Allerdings ist das mir schon fast zu frimelig, mit meinen DSLR verwöhnten Händen. Ein guter Kompromiss ist da etwas in Richtung G12 oder P7000. Eine Bridgekamera käme für mich nicht mehr in Frage. Was ist da noch der Vorteil, frage ich mich? Dann doch lieber eine Nex, bei der ich Objektive wechseln kann. Wie schon mal erwähnt könnte ich mir gut vorstellen, entsprechende Objektive vorausgesetzt, nur noch mit einer Nex 7 zu fotografieren. Wenn es bei diesem System adäquate Objektive zum 16-35, dem 24-70 und dem 70-200 geben würde, warum nicht. Alles wäre leichter, kompakter und schon mutiert der große und schwerer Fotorucksack zu einer relativ leichten Fototasche. Diese wird um einiges leichter und unauffälliger. Das Problem auf Flugreisen wird kleiner und die Qualität bleibt, zumindest was das APS-C System betrifft, auf sehr hohem Niveau. Na wenn das nichts ist? Gruß Wolfgang |
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An der M9 ist es durchaus möglich auch mit den kleinen M-Bajonett-Objektiven sogar im Weitwinkelbereich sehr gute Leistungen zu erzielen. Und das nicht nur für APS-C, sondern sogar am KB-Sensor. Sicherlich muß man erheblichen Aufwand treiben, man muß Kompromisse eingehen, und sowohl hardwaretechnisch eingreifen als auch nachträglich per Software korrigieren. Aber es geht. Bei manchen Beiträgen hier habe ich auch den Eindruck, als ob große extreme Retrofokuskonstruktionen qualitativ das Allheilmittel wären, nur halt leider zu groß für das Konzept der Nex. Dazu schaue man sich doch einfach mal z.B. auf Artaphot die Abbildungsleistungen der DSLR-Objektive im Randbereich an den DSLRs an. Da wirds im WW- und Standardbrennweitenbereich erst ab Blende 8 bis 11 halbwegs scharf. Und dann vergleiche man diese Ergebnisse mal mit den Ergebnissen, die Objektive längerer Brennweiten, bei denen das Auflagenmaß nicht mehr "zu lang" ist, an der DSLR bringen. Das kurze Auflagenmaß wäre in meinen Augen eine sehr große Chance für die Hersteller, hochqualitative und kleine Objektive für den Weitwinkel- und Standardbrennweitenbereich zu bauen. Und zwar in einer Art und Weise wie es für DSLRs niemals möglich wäre. Aber halt nur mit erhebiichem zusätzlichen Aufwand in der Kamera. Schon bei Leica wundert man sich öffentlich, daß die Nex-Objektive so groß sind (http://www.sonyalpharumors.com/leica...ge-nex-lenses/). Mein - sicherlich nicht allzu fundierter - Eindruck, ist der, daß da wesentlich mehr bei der Nex gehen müßte, wenn man denn bereit wäre den Aufwand zu treiben und auch zu bezahlen. Rainer |
Ich denke auch, daß da objektivtechnisch noch einiges geht, wenn man sich von den überlieferten Designvorgaben aus der analogen Ära löst. Eine scharfe Abbildung bis in die Ecken ist natürlich Pflicht, aber viele andere Abbildungs"fehler" (Verzeichnung, Helligkeitsabfall, transversale CA) lassen sich auf digitalem Weg korrigieren, möglicherweise sogar besser als mit immer mehr und noch mehr Linsenelementen. Den Grundstein dazu hat Sony mit den jetzt vorgestellten neuen Kameras ja schon gelegt.
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Darunter ist auch die Kamera, die ich habe: Die Lumix LX5 mit zwar "nur" 3,8x Zoom aber einer Anfangsbrennweite von 24mm. Ich selbst bin mit der Kamera recht zufrieden und man kann sogar MFT-Aufsteckblitze verwenden. Gruß Bernd |
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