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hpike 06.10.2011 10:24

Oh, ich scheine ne doppelte Brille zu brauchen. Hab extra vorher geschaut und es nicht gefunden.:oops:

Ogiw 06.10.2011 10:33

Zitat:

Zitat von themerlin1 (Beitrag 1232379)
Rest in Peace Steve und ich hoffe, das lag nicht an der presentation des i-Phon 4s ;-)

Sehr geschmacklos

FREAKadelle 06.10.2011 10:40

Ich bin zwar kein Fan der Apfel-Produkte, aber 56 ist eindeutig zu jung um sich von der Welt zu verabschieden. R.I.P

dey 06.10.2011 11:05

Respekt vor dem, was Steve in der digitalen Welt geschaffen hat.
Seine Produkte und Methoden spalten die Welt.
Selbst wenn man keine Apfelprodukte besitzt und nutzt, fällt es schwer sich seinem Einfluss zu entziehen. In sofern wird sein Tod eine Lücke hinterlassen.

bydey

Kerstin 06.10.2011 12:05

Einer der Menschen, die man nicht persönlich kennt, aber deren Tod einem schon nahe geht. Dass es so schnell geht hätte man dann doch nicht zu befürchten gewagt. Und viel zu jung ...

steve.hatton 06.10.2011 12:32

JA die Welt braucht Visionäre, die Dinge besser machen wollen.

Sicher immer eine persönliche Betrachtungsweise was man als besser empfindet und nicht alles was Apple eingeführt hat, wurde auch von Apple erfunden, aber eben eingesponnen in die Computerwelt.

Seit weit über 20 Jahren nutzen wir hier Apple Rechner vom Mac 512kB bis nun zum iMac und diversen mobilen Teilchen. Das der Tod abzusehen war, erstaunte mich die Meldung nicht so sehr, betroffen macht es dennoch.

Ich hoffe nur, dass nach dem viel zu frühen Tod der Spirit bei Apple erhalten bleibt !

Geld ist genug vorhanden, um, ähnlich wie Xerox (nach der Erfindung des Kopieres mit Geld zugeschmissen), auch einen "Think Tank" zu errichten, um Erfindungen zu fördern.

Ich denke das wäre in seinem Sinn!

http://www.apple.com/de/stevejobs/

Neonsquare 06.10.2011 14:43

Steve Jobs hat vielleicht nicht alles was er getan hat besser gemacht - aber definitiv besser machen wollen. Zu "besser" gehört notwendigerweise "anders" und nicht umsonst war sein Motto auch "Think different". Anders zu denken erzeugt naturgemäß Spannungen - und so war und ist Steve Jobs seit eh und je eine kontroverse Gestalt der IT-Geschichte.

Ich bewundere seinen Schaffensdrang, seine Motivation und dass ihm Geld in letzter Konsequenz als unwichtig erschien. Er zeigte und lebte vor, dass man sich von negativen Wendungen des Lebens nicht beirren lassen darf. Steve blieb für mich stets authentisch und ehrlich, gerade weil es Ihn einen Dreck kümmerte was andere über Ihn und seine Arbeit dachten.

Wenn die IT-Welt eine Ikone hervorgebracht hat - dann ist das Steve Jobs. Es gab sicherlich wichtigere Erfindungen - aber gerade den Prozess, ein Produkt auf das Wesentliche zu reduzieren - allen Unkenrufen zum trotz - das hat er nahezu perfektioniert. Viele Produktdesigner machen den Fehler, externen Zwängen was "unbedingt" drin sein muss nachzugeben. Was man so erhält funktioniert immer gleich schlecht, weil sich vielleicht das Produkt ändert, aber dem Konsumenten kein Anreiz gegeben wird an sich selbst zu arbeiten. Steve Jobs Produktphilosophie führt zu Produkten, die mit dem Konsument reagieren - es sind Katalysatoren für eine Weiterentwicklung.

Ebenso bewundernswert ist sein Blick für das Ganze. Ein Produkt macht nur als ganzes betrachtet Sinn. Viel zu viele Produkte werden mit einem zu engen Fokus entwickelt; nicht ganzheitlich. Sonys Produktdesign könnte sich da durchaus ein bisschen was abschauen. Oft stelle ich fest dass Sony beeindruckende und tolle Produkte schafft, die jedoch an irgendeiner Stelle nicht ganz zu Ende gedacht sind. Offenbar fehlt der Wille den Weg mit aller Härte bis zum Kulminationspunkt zu gehen.

Steve Jobs Vermächtnis ist nicht nur eine Ansammlung von Konsumprodukten - es ist eine Idee - nahezu eine Ideologie, wie gutes Produktdesign funktioniert und wie dies im Relation zum Mensch steht.

Danke Steve

srt-101 06.10.2011 15:48

Zitat:

Zitat von dey (Beitrag 1232447)
Seine Produkte und Methoden spalten die Welt.

Wohl eher zufällig gabs gestern im Fernsehen einen Bericht über die üblen Firmen in China, in denen viele der Apple Produkte zu menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden, und wo sich innerhalb kurzer Zeit ich glaube 20 Menschen umgebracht haben.
Job's Kommentar zu den Suiziden möchte ich hier jetzt nicht nennen, er ist aber so geartet, daß man mit bedingungsloser Lobhudelei auf ihn vorsichtig sein sollte.

steve.hatton 06.10.2011 15:51

Bedingungslose Lobhudelei betreibt hier niemand.

eiq 06.10.2011 16:20

Zitat:

Zitat von srt-101 (Beitrag 1232556)
Wohl eher zufällig gabs gestern im Fernsehen einen Bericht über die üblen Firmen in China, in denen viele der Apple Produkte zu menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden, und wo sich innerhalb kurzer Zeit ich glaube 20 Menschen umgebracht haben.

Wobei du dazu schreiben solltest, dass dort nicht nur Produkte für Apple, sondern für viele Elektronikkonzerne, wie z.B. Sony, Dell, etc. hergestellt werden.


Es war abzusehen, dass er den Kampf gegen den Krebs nicht gewinnen kann. Ich finde es sehr bewundernswert, wie lange er sich sowohl um sein Unternehmen, als auch um seine Familie gekümmert hat und wie lange er sich gegen die Krankheit zur Wehr setzen konnte.

Ich hoffe, er hat in der Ideenküche von Apple noch ein paar Süppchen auf dem Herd stehen lassen, denn ohne seine Ideen würde nicht nur Apple, sondern der gesamten Technikwelt einiges fehlen.


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