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andys 09.10.2003 12:26

Zitat:

Zitat von maningi
.
So gibt es z.B. seit gestern Hinweise, dass Sigma in das 4/3-System einzusteigen beabsichtigt.

Fazit: es bleibt weiterhin spannend.

Gruß,
Alex

Kodak war an der Entwicklung doch auch beteiligt. Wo sind die heute. Die Kosten und nicht die Qualität werden entscheiden.
Andys

tomcat 09.10.2003 15:42

also das mit dem four thirds und erschwinglich verstehe ich nicht so ganz.

für den preis den olympus für die E1 veranschlagt kann ich fast zwei EOS 10D kaufen und die objektive sind auch nicht gerade DER preis hit.


TomCat.

Freddy 09.10.2003 18:09

Hallo Horst,

CMOS + CCD ist ok, aber

was ist denn ein FF-Chip?


Gruß Freddy

digi-daddler 09.10.2003 18:19

Zitat:

Zitat von Freddy
was ist denn ein FF-Chip?

der ist bestimmt schneller :mrgreen:
(Fast Forward)
wolfgang

Photopeter 09.10.2003 18:56

Na, nu antworte doch ernsthaft auf diese Frage. ;)
FF (full format) bedeutet, der CCD bzw Cmos Chip hat die gleichen Abmessungen, wie ein Kleinbild Negativ bzw Dia. Das wird angestrebt, um keinen "Verlängerungsfaktor" zu bekommen, Wichtig vor allem für Weitwinkel Fotografen. Im Telebereicht ist diese "Brenweitenverlängerung" ja von Vorteil.

Der größte Nachteil des FF ist, neben den höheren Kosten natürlich, das damit der volle Bildkreis der KB Objektive ausgenutzt werden muss. Die ohnehin kritischen Randbeeiche werden also voll mit ins Foto übernommen. Das macht das Aussuchen (bzw Berechnen) passender Objektive noch schwieriger als es ohnehin schon ist. Bei einem Chip sollen die Lichtstrahlen ja möglichst senkrecht auf den Chip fallen. Je weiter man von der Bildmitte weg kommt, desdo weniger trifft das aber zu. Also addieren sich die (immer vorhandenen) Fehler des Objektivs mit dem Fehler, der durch die schräg auftreffenden Lichtstrahlen entstehen.

Ich persöhnlich bin ein großer Fan der kleineren Chips (Cropfaktor 1,5 bzw 1,6) in den DSLR. Es ist nicht so exterm schwer neue WW Objektive zu berechnen (siehe das supergute Nikon 12 - 24 Zoom), die speziell für diese Digital SLR gerechnet werden. Im Telebereich bekommt man dafür mehr Brennweite bei gleicher Lichtstärke für weniger Geld. Das WW Fotografen das ganz anders sehen, kann ich aber sehr gut nachfühlen. Aber ich würde (sofern sich nichts garvierendes ändert) heute immer eine Kamera mit Faktor 1,5 einer FF vorziehen. (bei ansonsten gleicher Ausstattung, Preis, ...) Also bitte nicht so verstehen, das ich lieber eine 10D als eine 1DS haben wollen würde. ;)

Und aus Erfahrung weiß ich, das der größere CMOS in der Canon 1DS nicht weniger rauscht, als der SCCD in der S2 mit Cropfaktor 1,5. Hier verschwindet der Vorteil den größere Chips beim Rauschen haben, immer mehr. Vielleicht wird das bei Auflösungen jenseits von 25 MP wieder deutlich, doch mit heutigen Objektiven sind solche Auflösungen ohenhin nicht machbar. Und 25+ MP wird wohl eher als Ablösung bzw Alternative zum Mittelformat werden, denn als Norm für die "typischen" Kleinbild Bereiche zu sehen sein.

andys 09.10.2003 19:39

Zitat:

Zitat von Photopeter

Und aus Erfahrung weiß ich, das der größere CMOS in der Canon 1DS nicht weniger rauscht, als der SCCD in der S2 mit Cropfaktor 1,5. Hier verschwindet der Vorteil den größere Chips beim Rauschen haben, immer mehr. Vielleicht wird das bei Auflösungen jenseits von 25 MP wieder deutlich, doch mit heutigen Objektiven sind solche Auflösungen ohenhin nicht machbar. Und 25+ MP wird wohl eher als Ablösung bzw Alternative zum Mittelformat werden, denn als Norm für die "typischen" Kleinbild Bereiche zu sehen sein.

Das hat aber nichts mit der Größe zu tun. CMOS hat das Grundproblem des Rauschens. Die Glanzleistung bei Canon liegt ja eben darin, mit diesem Chip die Leistung zu erreichen. Da wird die Korrektur ja über Software erreicht. Der SCCD ist von Haus aus viel rauschärmer.
Andys

Cougarman 10.10.2003 01:16

Zitat:

Zitat von Photopeter
Und 25+ MP wird wohl eher als Ablösung bzw Alternative zum Mittelformat werden, denn als Norm für die "typischen" Kleinbild Bereiche zu sehen sein.

Das denke ich mir auch so.
der Megapixelwahn hat sich ja doch schon etwas beruhigt.

Photopeter 10.10.2003 02:24

Ich denke auch, das sich das ganze bei etwa 10 bis 15 MP einpendeln wird. Das reicht dann auch für A4 Offset- Druck und deckt damit alle typischen KB- Bereiche ab. Außerdem haben dann die Optiker noch eine Chance. Wenn ich mir vorstelle, 25 oder 30 MP auf einem FF Chip, oh Gott, was für Objektive (außer Festbrennweiten) soll man dann noch benutzen können? Die 12 MP meiner S2 sind wirklich schon ein Prüfstein für Objektive.

Die Entwicklung wird (hoffentlich) mehr in Richtung (noch) weniger Rauschen bei hohen ISO Werten sowie mehr Kontrastumfang und differenzierterer Farbwiedergabe gehen, als zu noch mehr MP, die (fast) niemand mehr braucht. Ach ja, deutlich billiger soll es auf alle Fälle auch noch werden. Digis sollten auf Dauer kaum noch teurer sein als vergleichbare!! analoge Kameras heute. Also eine 300D sollte demnächst nicht mehr als 300 EUR kosten dürfen. Dann sind die Preise auf einem normalen Level und die Digitalfotografie wird zur absoluten Normalität, so wie früher die analoge. Es kann auf Dauer nicht angehen, das man ein halbes oder sogar ganzes Monatsgehalt für einen popeligen SLR Body zahlen soll.

andys 10.10.2003 09:04

Zitat:

Zitat von Photopeter
Ich denke auch, das sich das ganze bei etwa 10 bis 15 MP einpendeln wird. Das reicht dann auch für A4 Offset- Druck und deckt damit alle typischen KB- Bereiche ab. Außerdem haben dann die Optiker noch eine Chance. Wenn ich mir vorstelle, 25 oder 30 MP auf einem FF Chip, oh Gott, was für Objektive (außer Festbrennweiten) soll man dann noch benutzen können? Die 12 MP meiner S2 sind wirklich schon ein Prüfstein für Objektive.

Die Entwicklung wird (hoffentlich) mehr in Richtung (noch) weniger Rauschen bei hohen ISO Werten sowie mehr Kontrastumfang und differenzierterer Farbwiedergabe gehen, als zu noch mehr MP, die (fast) niemand mehr braucht. Ach ja, deutlich billiger soll es auf alle Fälle auch noch werden. Digis sollten auf Dauer kaum noch teurer sein als vergleichbare!! analoge Kameras heute. Also eine 300D sollte demnächst nicht mehr als 300 EUR kosten dürfen. Dann sind die Preise auf einem normalen Level und die Digitalfotografie wird zur absoluten Normalität, so wie früher die analoge. Es kann auf Dauer nicht angehen, das man ein halbes oder sogar ganzes Monatsgehalt für einen popeligen SLR Body zahlen soll.

Also was die Farbdifferenzierung angeht, liegt eine Dimage auf jeden fall schon besser als ein Diafilm, und Highendgeräte besser als ein Negativfilm. Wer mit 14 oder 16 bit arbeitet schafft wohl 14 Blenden. Ein Negativfilm 12 Blenden.
In Fotostudios denkt kaum noch jemand an Analog. Frag mal beim Otto Versand, wieviel Filme noch belichtet werden. Analog wird in solchen Studios nur noch eingesetzt wenn es schwiegige Farben. gibt. Es gibt rottöne die Digital kaum wiederzugeben sind. Die Leistung ist nicht mehr der Punkt. Es ist der Preis. Die HighEndleistung muß preislich immer weiter abrutschen.
Andys

achim_k 14.10.2003 17:24

hat eigentlich schon mal jemand den folgenden Beitrag des selben Autors im selben Forum weiter unten gelesen:
http://www.fotocommunity.de/forum/re...=54807&t=54534
??? :lol:

Achim


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