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BeHo 26.06.2022 00:18

Spiegel-Interview mit Bernard Laponche über AKW: Klick!

Aber manche hier halten die - natürlich existierende und begrüßenswerte - Forschung zur Risikoverringerung von sogenanntem Atommüll oder der Entwicklung sicherer Reaktoren, die vielleicht mal möglich sein könnten, für die Lösung der Probleme in der aktuellen Lage.

(US-)Konzernen nicht zu vertrauen, und gleichzeitig AKW-Betreibern zu vertrauen, finde ich schon etwas merkwürdig. Letztere machen das ja nur aus Menschenfreundlichkeit?

frame 26.06.2022 09:48

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2244493)
Spiegel-Interview mit Bernard Laponche über AKW: Klick!

OMG - AKW sind nicht Co2-frei weil der TRANSPORT der Brennstäbe CO2 emittiert? Im Ernst? Genau das sind die aktivistischen Spezialisten die in Deutschland geliebt werden.

Kurt Weinmeister 26.06.2022 09:58

Ja, man muss schon die komplette Rechnung aufmachen, um vergleichen zu können.
Bei Solarenergie oder Windkraft ist ja auch der Transport und die Fahrten für die Wartung drin. Wenn das bei einer Energieform „unter den Tisch“ fallen würde, wäre das fahrlässig.

BeHo 26.06.2022 10:14

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2244503)
OMG - AKW sind nicht Co2-frei weil der TRANSPORT der Brennstäbe CO2 emittiert? Im Ernst? Genau das sind die aktivistischen Spezialisten die in Deutschland geliebt werden.

Lies doch biite alles genau.

Robert Auer 26.06.2022 13:25

Hier mal wieder ein Solar-Beispiel welches zeigt wie wichtig der Strom-Netzausbau ist:
https://www.msn.com/de-de/finanzen/t...c5897df0ec6111
Ein Schelm der glaubt, dass dies auch mit ein Grund für Bayerns restriktive Windkraft-Politik ist?

twolf 26.06.2022 14:47

Zitat:

Zitat von Robert Auer (Beitrag 2244547)
Hier mal wieder ein Solar-Beispiel welches zeigt wie wichtig der Strom-Netzausbau ist:
https://www.msn.com/de-de/finanzen/t...c5897df0ec6111
Ein Schelm der glaubt, dass dies auch mit ein Grund für Bayerns restriktive Windkraft-Politik ist?

Wenn man Googel befragt, ist das keine Hausanlage, sonder ein grösseres Solarfeld.
Wenn man aber eine Grosse Solarfeld instaliert solte im Vorfeld die Anbiendung klar sein.

Ob das mal nicht eine Intressenkonflikt des Stromerzeugers mit den Netzbetreiber ist.

amateur 26.06.2022 15:07

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2244558)
Ob das mal nicht eine Intressenkonflikt des Stromerzeugers mit den Netzbetreiber ist.

Ich habe das mal so verstanden: Netzbetreiber dürfen nach Gesetz nicht prophylaktisch die Netzkapazitäten ausbauen. Das führt dazu, dass z.B. wenn ein großes Feld mit Windrändern geplant wird, die ersten Windräder nicht an eine neue großdimensionierte Anschlussleitung gehängt werden, sondern an dem Netz der nächstgelegenen Siedlung. Erst wenn dieses gar nicht mehr aufnahmefähig ist, wiird eine neue Leitung gelegt. Jetzt aber nicht mehr für das gesamte Windkraftanlagenfeld, sondern nur für die noch fehlenden Windräder dimensioniert.

Das ganze soll davor bewahren, dass Netzbetreiber zu hohe Investitionen in Ihr Netz tätigen und damit die Netzentgelte steigen. Führt aber dazu, dass nicht mehr strategisch investiert werden kann und nur noch Flickschusterei stattfindet.

Stephan

Robert Auer 26.06.2022 15:31

@twolf: Das steht ja bereits so im Bericht und ist ja auch nicht wirklich als Entschuldigung geeignet. So bekommt man die Energiewende jedenfalls nicht gewuppt. :cool:
@amateur: Ja wenn das so ist, dann ist das hoffentlich noch die alte Politik und es bleibt zu hoffen, dass auch in Bayern (meiner alten Heimat) die Zukunft mit Erneuerbaren gemeistert wird.
Mit Solarzellen auf Wohnhäusern (Wärmepumpen und vereinzelten Windstromgebieten) wird man wohl nicht auskommen. Wobei da auch für die Schaltstrombedarfe von Wärmepumpen und für Autoladestationen die Netzkapazitäten eng werden dürften. :crazy:

turboengine 26.06.2022 19:12

Zitat:

das abgeschaltete Kohlekraftwerk in Saint-Avold nahe der Grenze zum Saarland .. (Könnte) im kommenden Winter wieder hochgefahren werden
https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-18130238.html

Für den nächsten Winter hilft uns Solarenergie nichts.

twolf 26.06.2022 21:36

Zitat:

Zitat von Robert Auer (Beitrag 2244563)
@twolf: Das steht ja bereits so im Bericht und ist ja auch nicht wirklich als Entschuldigung geeignet. So bekommt man die Energiewende jedenfalls nicht gewuppt. :cool:
@amateur: Ja wenn das so ist, dann ist das hoffentlich noch die alte Politik und es bleibt zu hoffen, dass auch in Bayern (meiner alten Heimat) die Zukunft mit Erneuerbaren gemeistert wird.
Mit Solarzellen auf Wohnhäusern (Wärmepumpen und vereinzelten Windstromgebieten) wird man wohl nicht auskommen. Wobei da auch für die Schaltstrombedarfe von Wärmepumpen und für Autoladestationen die Netzkapazitäten eng werden dürften. :crazy:

Energie ist Netzbetreiber und Stromerzeuger.
Bei zuviel Strom, wer wird Abgeschaltet.


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