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hajoko 25.03.2020 00:00

Zitat:

Zitat von Conny1 (Beitrag 2127377)
Hier müssen die führenden Virologen wenigstens nicht gegen eine inkompetente Regierung kämpfen, wie die beratenden Mediziner in USA. Dort wird u.a. von Regierungsseite erwogen, alle bis 40jährigen Berufstätigen in NY wieder zur Arbeit gehen zu lassen. Dann können sie abends als Virenschleuder fungieren. :shock:

Quelle: CNN

siehe auch hier:
https://www.zeit.de/politik/ausland/...aft-usa-ostern

Es ist einfach nicht zu fassen!!!:shock::twisted:

Conny1 25.03.2020 00:16

Zitat:

Zitat von Hans1611 (Beitrag 2127420)
Mein Landkreis Gießen hat jetzt eine neue Allgemeinverfügung erlassen, aufgrund derer es unter anderem Personen mit Atemwegserkrankungen untersagt ist, Lebensmittelmärkte zu betreten.

Ich darf also nicht mehr einkaufen. Das wird problematisch, zumal meine Frau auch schon 70 und ebenfalls nicht mehr so ganz gesund ist.


Schau mal hier:

https://wirhelfen.eu/suche

Ich habe Gießen eingegeben. Dort gibt es ein diesbezügliches Hilfsangebot von Flo.

Hans1611 25.03.2020 00:22

Zitat:

Zitat von Conny1 (Beitrag 2127424)
..Ich habe Gießen eingegeben. Dort gibt es ein diesbezügliches Hilfsangebot von Flo.

Danke Dir; aber hier bei mir auf dem Dorf gilt Nachbarschaft auch noch was. Trotzdem ist das problematisch, wenn man auf die Hilfe Anderer angewiesen ist.

hajoko 25.03.2020 00:52

https://www.msn.com/de-de/nachrichte...id=mailsignout

:shock: ja gehts noch?

jhagman 25.03.2020 01:22

Zitat:

Zitat von hajoko (Beitrag 2127426)

Hast du was anderes erwartet?

lampenschirm 25.03.2020 03:09

nach Belgien folgt der Freistaat

https://www.rosenheim24.de/bayern/ba...-13611942.html

Vera aus K. 25.03.2020 04:29

Eigentlich wäre ich im April mit der Betreuung des Monatsthemas hier im Forum dran. Aber das wird nichts.

Denn in meinem Job bin ich verantwortlich für einen ambulanten Wohnbetreuungsdienst und einen stationären Wohnbereich, in dem überwiegend schwerst- und mehrfachbehinderte Erwachsene leben.

Langeweile hatten wir auch vorher nicht, aber seit zehn Tagen (und eher zunehmend) arbeiten meine MitarbeiterInnen und ich auf Hochtouren. Die Tagesbetreuung durch die Werkstätten ist bis auf weiteres ausgesetzt, was bedeutet, dass wir werktäglich neun Stunden zusätzlich zum üblichen Pensum für die komplette Versorgung unserer Leute geradestehen müssen.

Für die behinderten BewohnerInnen entfällt der Aufenthalt bei den Angehörigen am Wochenende, und selbst Besuche sind seit heute komplett untersagt. Es herrscht ein sogenanntes vollständiges Betretungsverbot des Hauses für alle Personen – (natürlich mit Ausnahme von uns, die wir dort arbeiten). Meine Leute müssen nun auf unabsehbare Zeit 24/7 Betreuung, Pflege und Versorgung gewährleisten und … natürlich auch Unterhaltung sowie Anregung anbieten sowie so gut es irgend geht Nähe vermitteln und Trost spenden. -

Corona? Ach ja, Corona! Drei Quarantänefälle von Kontaktpersonen mit nachweislich Infizierten haben wir auch noch im Haus. Und unsere Vorräte an Schutzkleidung sind jetzt schon so gut wie erschöpft.

Dazu kommen ein Wust an Sondererlassen, die jeden Tag neue Maßnahmen nach sich ziehen, die Überwachung der Vitalwerte, Hygieneschulungen, die lückenlose Dokumentation von Kontaktpersonen, die erfolglose Suche nach Gesichtsmasken und Einmalkitteln, die tägliche Meldung bei den Behörden, ungezählte arbeitsrechtliche Fragen, der Versuch die Angehörigen am Telefon zu beruhigen …. etc. pp. Und all dies natürlich ohne zusätzliches Personal.

Auf meinen Antrag an den Kostenträger auf personelle bzw. finanzielle Unterstützung erhielt ich heute u.a. die Antwort, dass ja noch vollkommen ungewiss sei, ob die aktuelle Situation überhaupt mit Mehraufwand für die Wohnheime verbunden sei. - :roll:

Wie es für uns weiter gehen kann, weiß noch niemand. Aber ich fürchte wir stehen am Anfang einer harten Zeit. –

Soweit mein kleiner Einblick in unseren Alltag; stellvertretend für viele andere, die gerade Ähnliches erleben.

nex69 25.03.2020 07:18

Zitat:

Zitat von lampenschirm (Beitrag 2127435)

Das ist auch richtig so. Die Spitäler haben im Moment anderes zu tun als verunglückte Motorradfahrer zusammenzuflicken.

nex69 25.03.2020 07:48

Zitat:

Zitat von hajoko (Beitrag 2127426)

Solange der Vollidiot in Washington am Ruder ist, wird sich das auch nicht ändern. Ob sich das bei den nächsten Wahlen ändern wird? Langsam aber sicher zweifle ich daran.

lampenschirm 25.03.2020 08:51

nex69

das betrifft auch Vergnügungsfahrten im Cabrio ect.


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