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aidualk 06.02.2025 07:31

Der Dom zu Pisa, wird wohl hauptsächlich wegen seines Glockenturms besucht. ;)


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Dana 06.02.2025 08:23

An einer kleinen Kirche parkten wir bei unserem Schottlandbesuch 2012 und schauten mal, was so alles dort zu sehen war. Leider gibt es dazu keinen Namen, ich habe kein Schild fotografiert...aber das kleine Kirchlein steht bei Bonawe, nahe Oban.



Tom bei der Pirsch...er hatte gerade ein Rudel Grabsteine entdeckt!!!
Nun schön leise, damit die es nicht wittern...



Innen war die Kirche niedlich - und so schön symmetrisch. :D



Nur das Kreuz stand schief...aber dran rumrütteln wollte ich dann doch nicht. Sowas macht man nicht. Ts.



Der blaue Himmel und die Sonne setzten sich immer weiter durch. Für Schottland wirklich mega Wetter. :D


Reisefoto 06.02.2025 08:34

Der weiße Tempel in der Provinz Chiang Rai, Thailand

Wat Rong Khun ist ein privates Kunstwerk im Stile einer buddhistischen Tempelanlage in der Provinz Chiang Rai in Nord-Thailand. ...

Die Konzeption des Tempels geht auf den thailändischen Künstler Chalermchai Kositpipat (* 1955)[1] zurück. Er bricht mit der traditionellen bunten Farbgestaltung buddhistischer Tempel. Durch die weiße Farbe der Mauern und vieler Fenster wirkt der Tempel ungewöhnlich. Weiß ist eine traditionelle Farbe der Trauer in Thailand, hier aber wird sie als Buddhas Reinheit interpretiert und im Glas als Buddhas Weisheit, die hell „über der Erde und dem Universum scheint“. Der Tempel ist im eklektischen Stil gebaut, der Elemente der Thai- und Hindi-Architektur verschiedener Epochen miteinander verbindet. ...

Die vorangegangene Struktur des Wat Rong Khun Tempels lag Ende des 20. Jahrhunderts in Ruinen.[4] Aufgrund fehlender Finanzmittel konnte er nicht wieder aufgebaut werden. Im Jahr 1996 beschloss Chalermchai, den Tempel in abgewandeltem Stil zu rekonstruieren. Ein Team von 120 Freiwilligen, darunter Bauarbeiter, Architekten und Künstler, begannen ein Jahr später mit den Bauarbeiten. Chalermchai widmete sich mit 1,2 Millionen US-Dollar eigener Mittel an der Schaffung des Tempels; er sah es als Opfer an Buddha.[5] Später änderte er seine Pläne, als er sah, dass Wat Rong Khun eine wichtige Rolle spielen könne, um sowohl Einheimische als auch Touristen anzuziehen.

Aktuell sind erst ungefähr 20 Prozent der geplanten Anlage gebaut. Als Datum für die komplette Fertigstellung wird das Jahr 2070 geschätzt. Der Bau wird dabei ausschließlich durch Spenden finanziert. Um unabhängig von Großspendern zu sein, hat Chalermchai eine maximale Spendensumme von 10.000 Baht (etwa 250 Euro) festgelegt.


So schreibt es Wikipedia. Der dortige Artikel enthält noch mehr Informationen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wat_Rong_Khun

Viel Zuckerbäckerstil mit feinsten Elementen, auf den weißen Oberflächen gibt es auch viele spiegelnde Elemente. Die gesamte Anlage besteht aus weißen und goldenen Gebäuden und enthält auch eine nachgebildete Höhle. Besonders die weißen Gebäude sind wirklich außerordentlich beeindruckend; vor Ort noch wesentlich mehr, als es die Fotos in dieser Größe hergeben.


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Dat Ei 06.02.2025 09:15

Moin, moin,

Meditation macht manchen munteren Mönch müde...





Dat Ei

hlenz 06.02.2025 15:06

(Nur) Von regionaler Bedeutung, aber durchaus bemerkenswert: Ein Dorfpfarrer, der seine Dorfkirche selbst ausmalt:

Der als "Malerpastor" in der Eifel bekannte Pfarrer Christoph März wurde 1899 Pfarrer von Eschfeld.
Künstlerisch begabt, bildete er sich gezielt weiter und unternahm Studienreisen nach Italien.
Unter anderem beeindruckte ihn die Pfarrkirche in Terlan (Südtirol).

In der Folge begann er, die Dorfkirche seiner Pfarrei nach deren Vorbild selbst mit Fresken auszumalen.


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Auch andere Kapellen und Kirchen der Region und im Saarland gestaltete er mit Malereien.



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Im Jahr 1931 stürzte er leider beim Malen von einem Gerüst und verstarb.

Vor wenigen Jahren setzte ihm seine Heimatpfarrei ein - ebenfalls von einem regionalen Bildhauer gechaffenes - Denkmal.


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ingoKober 06.02.2025 15:41

Yapahuwa,

heute weitgehend vergessen, einst sogar die Hauptstadt vom Sri Lanka ist heute weitgehend Ruine und vom Dschungel teilweise überwuchert


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Gelegen auf einem steilen Felsen ist der Zugang ausgesprochen anstregend, zumal in der Tropenhitze.


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Besondere religiöse Bedeutung hat die Stadt, da dereinst dort im dreizehnten Jahrhundert die berühmte Reliquie, der Zahn Buddhas verwahrt wurde. Heute befindet er sich bekanntlich im Zahntempel in Kandy und jedes Jahr pilgern viele tausend Touristen dorthin, aber kaum einer nach Yapahuwa.
Immerhin findet man dort immer noch Reste einer Stupas und auch Mönche zieht es dahin.

perser 06.02.2025 17:33

Zitat:

Zitat von CB450 (Beitrag 2321192)
Heute geht es nach Italien. Genau genommen in die Abruzzen. Dort findet man die Chiesa Santa Maria della Pieta.


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Was soll man dazu sagen, Peter?! Vollendet wie ein spätromanisches Gemälde! Selbst des weißen Rahmens bedürfte es dazu nicht. Ich habe mir die Kirche mal gegoogelt: Sie sieht wirklich reizvoll aus. Aber an die düster-verträumte Stimmung, die Du da erzeugst, kommt es nicht heran.

Muss man, um im jenem benachbarten Rifugio zu zechen und zu nächtigen, ein frommer Pilger sein? ;)

perser 06.02.2025 17:44

Zitat:

Zitat von messknecht (Beitrag 2321196)
Bön Kloster in Lupra, Annapurnagebiet, Nepal. Diese sehr alte Bön-Religion war in Tibet vorherrschend bevor der Buddhismus Fuß fasste.


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Ich war auch schon im Annapurna-Gebiet wandern. Steil bergauf und bergab. Aber nach Lupra hatte es uns dabei nicht verschlagen. Nur solchen tibetischen Wimpelketten sind wir häufig begegnet.

Auf die Bön-Religion gehen wohl auch jene Feste zurück, von denen Du vor ein paar Tagen schon schöne Bilder gezeigt hattest. In Teilen Chinas und weiterer Länder soll der Bön noch immer neben dem Buddhismus praktiziert werden.

perser 06.02.2025 17:47

Zitat:

Zitat von Effjotter (Beitrag 2321197)

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Gnadenkapelle Altötting

Da war ich auch schon drin. Eine irgendwie sehr beeindruckende Geschichte. Es lässt sich nur eben sehr schwer fotografieren, zumindest im Inneren. Aber ich finde, so hast Du es ganz passabel gelöst.

perser 06.02.2025 17:55

Zitat:

Zitat von hlenz (Beitrag 2321202)
Der Verurteilung und des Todes von Jesus wird in jeder katholischen Kirche mit meist 14 Bildern gedacht, in diesen "Kreuzwegstationen" sind bestimmte Ereignisse seines überlieferten Leidenswegs dargestellt.

Oft findet man diese Darstellungen auch im Freien, dort können gläubige Katholiken "den Kreuzweg gehen", also innerhalb einer Andacht / Meditation betend die Bibelstellen rekapitulieren.


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Ich habe solch einen Kreuzweg schon einmal erlebt, indes nicht hierzulande, sondern im Ausland. Wo hast Du diese Station fotografiert? Im Saarland, bei Sankt Wendel, gibt es wohl einen.


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