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Porty 14.03.2022 21:02

Es soll Umstände geben, die werden einem von Außen aufgezwungen.......

Dat Ei 14.03.2022 21:12

Mir sagte mal ein Freund, dass jeder nur so stark wie seine Alternativen sei. Der Gedanke führte dazu, dass ich wegen des Berufs meine Heimat verlassen habe und nach München gezogen bin.

Neben dem kompletten Umzug ist auch die wochenweise Unterkunft am entfernten Arbeitsplatz eine Möglichkeit. Die tägliche Fahrerei geht auf Mensch, Maschine und Umwelt.

Dat Ei

Porty 14.03.2022 21:39

Wochenendpendeln tötet auf Dauer jede Familie.

Und ein Zimmer in einer Großstadt muss man auch erst mal zahlen können.
Ich hab für meinen Sohn während seines Studiums in Stuttgart das Zimmer gezahlt. Von der Summe zahlen andere einen Neuwagen - Mittelklasse........
Und die Mieten sind seit dem nicht niedriger geworden, im Gegenteil.

Dat Ei 14.03.2022 23:05

Moin, moin,

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2236986)
Wochenendpendeln tötet auf Dauer jede Familie.

nö, nicht jede. Meine Frau und ich leben seit gut 13 Jahren in knapp 200 km Entfernung.

Die Alternativen zum permanenten Pendeln großer Strecken sind z.B. Jobwechsel oder der Umzug in die Nähe der Arbeitsstelle. Wer lieber fossile Brennstoffe inkl. Pkws verheizt und Gummi auf den Asphalt legt, sollte nicht erwarten, dass er dafür auch noch steuerlich gefördert wird.

Dat Ei

steve.hatton 14.03.2022 23:12

Und wie soll das verünftig funktionieren mit kleinen Kindern ?

Die jüngste Tochter meines Bruders sagte nach dessen 6-monatiger Montage in Kanada zu einem Freund Papa, nur weil dieser auch einen Vollbart hatte....

Dat Ei 14.03.2022 23:22

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2236994)
Und wie soll das verünftig funktionieren mit kleinen Kindern ?

Anderen Alternativen habe ich beispielhaft aufgezeigt, z.B. Jobwechsel oder Umzug.


Dat Ei

steve.hatton 14.03.2022 23:24

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2236965)
Für Zuzüger nach München ist es halt so:

Man verdient entweder über 150kEUR per annum, dann kann man sich München leisten

https://www.wiwo.de/politik/deutschl.../26742280.html

Oder man gehört zum privilegierten Personenkreis der von rot-grün gepampert wird. Vitamin B. Dann hat man es auch gut in München.
https://www.bayerische-staatszeitung...ml#topPosition

Klaus, der Wegfall der Fehlbelegungsabgabe, war m.W. in Bayern sicher keine "Leistung" der Grünen, sondern der Bayerischen Staatsregierung !
Die GBW-Wohnungen verkaufte seinerzeit - ohne Not - der jetzige Ministerpräsident in seiner Zeit als Finanzminister - auch kein Grüner.

turboengine 15.03.2022 00:07

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2236998)
auch kein Grüner.

Ändert nix an den jetzigen Zuständen in München - schau nur mal welche Autos da vor den durch „Punktesystem“ vergebenen Sozialwohnungen stehen und Du weisst Bescheid. Wohnmobile und gepimpte Mercedes.

Zitat:

Nur rund 46 Prozent der Haushalte, die in Sozialwohnungen leben, verfügen über weniger als 60 Prozent des Median-Einkommens und gelten damit als armutsgefährdet.
https://www.econstor.eu/bitstream/10...2016-01-02.pdf

Und durch das Punktesystem werden wohnungslose Auswärtige bevorzugt. Man zieht damit künstlich Einkommensschwache in eine Hochpreismetropole. Das ist nicht sehr schlau. Wer nur mit fremder Hilfe seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, dem wäre auch zuzumuten z.B. in Pfaffenhofen and der Ilm oder in Neufinsing zu wohnen. Dann wäre für in München Beschäftigte Wohnraum da.

steve.hatton 15.03.2022 00:20

Letzteres st plausibel - die Beendigung der Fehlbelegungsabgabe ist eine Schnade.

Porty 15.03.2022 01:46

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 2236993)
Moin, moin,
nö, nicht jede. Meine Frau und ich leben seit gut 13 Jahren in knapp 200 km Entfernung.


Es soll Beziehungen geben, die nur so funktionieren können.....;)



Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 2236993)
Die Alternativen zum permanenten Pendeln großer Strecken sind z.B. Jobwechsel oder der Umzug in die Nähe der Arbeitsstelle.


Schon mal mit drei schulpflichtigen Kindern umgezogen? Sie aus ihren Freundeskreis und persönlichen Umfeld gerissen? Damit tust du denen garantiert keinen Gefallen.
Wenn man aber in einer Gegend lebt, wo es, wenn überhaupt nur Scheißjobs gibt.......
Oder man von der Geschäftsleitung "gebeten" wird, an einen anderen Standort zu gehen, weil der bisherige geschlossen wird?

Die ganze Problematik ist leider etwas zu vielschichtig für platte Lösungen...


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