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Porty 06.12.2023 23:46

Hier noch recht brisante Informationen zum Schneechaos bei der Bahn:
https://home.1und1.de/magazine/wirts...oblem-38940118


Zitat: "Es ist billiger, bei solchen Lagen nicht zu fahren, als gegen den Schnee und die Witterungsverhältnisse anzukämpfen. Reserven kosten Geld. Deshalb wurden Reserven gestrichen: beim Personal, bei den Zügen und beim Räumgerät", sagt Seeger."
(Heino Seeger, ehemaliger Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn und Eisenbahnbetriebsleiter.)

BeHo 07.12.2023 00:31

Dazu fällt mir gerade wieder diese Karikatur ein: Budget Cuts

steve.hatton 07.12.2023 01:09

Aktuelle Info: Kein Streik der GdL über Weihnachten - bis 7.1. nichts zu befürchten....bis auf den Warnstreik morgen.

BeHo 07.12.2023 01:13

Die Nachrichten-Apps haben sich diesbezüglich noch nicht bei mir gemeldet. Es wäre auf jeden Fall eine sehr gute Nachricht für mich, da ich Ende des Jahres auf die Bahn angewiesen bin. Puh.

Dat Ei 07.12.2023 05:49

Moin, moin,

diese Aussage hat Herr Weselsky gestern gegenüber Journalisten wiederholt.


Dat Ei

frame 07.12.2023 09:35

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2292766)
Zitat: "Es ist billiger, bei solchen Lagen nicht zu fahren, als gegen den Schnee und die Witterungsverhältnisse anzukämpfen. Reserven kosten Geld. Deshalb wurden Reserven gestrichen: beim Personal, bei den Zügen und beim Räumgerät", sagt Seeger."
(Heino Seeger, ehemaliger Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn und Eisenbahnbetriebsleiter.)

Natürlich ist das billiger. Aber zudem auch noch gut für die Statistik - Züge die gar nicht fahren gehen nicht als verspätet in die Statistik ein. Man sieht das ja in den letzten Jahren gefühlt häufiger dass bei Wetter der Bahnverkehr in ganzen Regionen stoppt. Muss die Klimakatastrophe sein.

XG1 07.12.2023 11:53

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2292803)
Muss die Klimakatastrophe sein.

Da ist sicher was dran. Je seltener das "Winterzeugs" gebraucht wird, desto sinnloser erscheint seine Lagerung inklusive der dazugehörigen Bediener...

Dat Ei 07.12.2023 12:26

Moin, moin,

letztendlich unterliegt das Vorhalten von Ressourcen neben der wirtschaftlichen Betrachtung auch der der Wahrscheinlichkeiten. Der Wintereinbruch in der Münchner Region ging mit den höchsten Schneemassen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen einher. Dass so ein Extremfall nicht Maß für die Auslegung der notwendigen Ressourcen sein kann, um jetzt und gleich wieder den Regelbetrieb herzustellen, dürfte einleuchtend sein. Das Problem, das sich aber nun gezeigt hat, ist, dass man auch Tage später nicht in der Lage war, alle S-Bahnlinien wieder in Betrieb zu nehmen. Die Bewertung der Wahrscheinlichkeiten muss vielleicht angesichts des Klimawandels neu vorgenommen werden. Hinzu kommt sicherlich eine notwendige, ehrliche Neubewertung des Zustands der Infrastruktur und des Bestecks, wie es zu Recht seit langem gefordert wird.

Die überregionalen Auswirkungen des Wintereinbruchs im Süden sind den Langläuferlinien, aber auch den ausgelutschten Kapazitäten in Netz geschuldet. Die Dichte des Fahrplans erhöht das Angebot und die Verkehrsleistung, macht ihn aber gleichzeitig auch sensibler für Störungen.


Dat Ei

Porty 07.12.2023 12:51

Seltsam, um den Straßenverkehr wieder ans laufen zu bringen, hat es keine 24 Stunden gebraucht, bei der Bahn geht es immer noch drunter und drüber. Ich war eben auf dem Bahnhof Treuchtlingen (im Teitungskiosk) Dort fährt im Fernverkehr kaum ein Zug planmäßig und einige Zuge wurden komplett gecancelt
Aber so lange die Verantwortlichen Dienstwagen haben und ihr eigenes Produkt nicht nutzen müssen, wird sich da wohl nicht ändern. Und natürlich gehört die Bahn zur kritischen Infrastuktur.....

Dat Ei 07.12.2023 13:36

Moin, moin,

kommt da noch was gehaltvolles?

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2292831)
Seltsam, um den Straßenverkehr wieder ans laufen zu bringen, hat es keine 24 Stunden gebraucht, bei der Bahn geht es immer noch drunter und drüber.

Könnte es sein, dass das Transportsystem Bahn ein klitzekleines bisschen komplexer als das Auto ist? Ich denke da an so technische Einrichtungen wie Oberleitung, Weichen, LZB oder so? Oder gilt im Zug- wie im Straßenverkehr möglicherweise rechts vor links, wenn Signalanlagen ausgefallen sind?

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2292831)
Aber so lange die Verantwortlichen Dienstwagen haben und ihr eigenes Produkt nicht nutzen müssen, wird sich da wohl nicht ändern. Und natürlich gehört die Bahn zur kritischen Infrastuktur.....

Wer sind denn nun die Verantwortlichen? Und welche Dienstwagen fahren sie denn? Du musst ja ein immenses Insiderwissen haben...


Dat Ei


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