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guenter_w 29.09.2016 12:19

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 1854126)
Ja, schau mal aufs Datum: Damit begann die Produktion der D800. Zu dem Datum waren es natürlich Planzahlen, was denn sonst? Aber du scheinst den Zusammenhang nicht verstehen zu wollen!?

Schön wäre es, wenn du die damaligen Planzahlen mit Realzahlen hättest unterfüttern können. So ist das eine vollkommen unnütze Meldung!

Natürlich wissen wir alle, dass die Nikon-Produktionszahlen wesentlich höher waren und Sony in der DSLR-Berufsfotografie praktisch keine Rolle spielte. Man könnte parallel dazu noch die Weihnachtgrußkarten von Canon als Referenz nehmen, mit dem gleichen Gehalt realer Information!

aidualk 29.09.2016 12:24

you're welcome :top:

Man 29.09.2016 12:39

Zitat:

Zitat von Projekt5 (Beitrag 1854085)
Mir würde eine komplett abgespeckte manuelle Kamera für die meisten meiner Einsätze vollkommen ausreichen. Das Einstellrad steht bei 80% meiner Einsätze auf M. Diese ganze AF-Sache ist nett, aber bei genauer Anwendung immer grob und zufällig. ISO, Blende und Zeit von oben schnell einzusehen und einzustellen... fertig.
Ein Sucher und ein kleiner Bildschirm zur groben Kontrolle reichen vollkommen aus.
Bei den analogen Kameras finde ich so etwas, warum nicht auch bei den Digitalen?
...

Ich sehe dein Problem nicht. AF ist bei (fast) allen Kameras abschaltbar. Wenn du statt DSLR oder DSLT eine Spiegellose Kamera wählst, kannst du diverse Fremdobjektive - natürlich auch nur manuell bedienbare - adaptieren.
Bei den aktuellen IIer der A7-Reihe von Sony kannst du sogar noch zusätzlich den Bildstabilisator nutzen, bei allen A7er von Sony kannst du die manuelle Scharfstellung auf Wunsch mit Fokuspeaking unterstützen - wenn du das denn überhaupt möchtest.

Auf den ersten Blick würde ich dir für rein manuelle Nutzung mit Top-Bildqualität ohne Bildstabilisierung und zu noch erschwinglichen Preisen die (alte) A7R empfehlen - sollte für rd. 1.500 EUR erhältlich sein.
Wenn du Abstriche bei der Bidlqualität machen möchtest, kann es alternativ auch die A7 für rd. 1.000 EUR sein.

Dass hier "Missionare" unterwegs sind und dass das Sonyneueinsteiger abschrecken kann: stimmt, läßt sich aber vermutlich nicht ändern.
Das gibt es nicht nur bei technischen Themen, sondern zum Beispiel auch in der Politik im In- und Ausland (A-bendland ist tot, wir igeln uns ein und lassen uns die neu zu bauende Mauer nach Mexico von den Mexicanern bezahlen usw.).

Hier geht es nicht um die Zukunft der Fotografie als Kunstform, sondern "nur" um die Zukunft des oder der Sony-Fotosysteme. Da dazu niemand hier etwas definitiv weiss, ist das in der Glaskugel angesiedelt.
Themen zur Bildgestaltung gibt es hier im Forum auch - allerdings nicht in diesem Thread. Unter dem Überbegriff "Rund ums Bild" gibt es dazu reichlich Stoff.

vlG

Manfred

Edit: ich hatte versehentlich MF statt AF gechrieben, ist im Text oben jetzt geändert.

zonebattler 29.09.2016 12:52

Zitat:

Zitat von Projekt5 (Beitrag 1854085)
Mir würde eine komplett abgespeckte manuelle Kamera für die meisten meiner Einsätze vollkommen ausreichen. Das Einstellrad steht bei 80% meiner Einsätze auf M. Diese ganze AF-Sache ist nett, aber bei genauer Anwendung immer grob und zufällig. ISO, Blende und Zeit von oben schnell einzusehen und einzustellen... fertig.
Ein Sucher und ein kleiner Bildschirm zur groben Kontrolle reichen vollkommen aus.
Bei den analogen Kameras finde ich so etwas, warum nicht auch bei den Digitalen?

Das meiste was hier in den 12.396 Beiträgen steht, hat nichts mit Fotografie zu tun. Es geht um Technik und wirtschaftliche Zusammenhänge - und hier wird auch nur geraten und spekuliert.

Unter Zukunftsaussichten verstehe ich Visionen. Dinge aus einer anderen Perspektive betrachten, sich auszutauschen, gegenseitig zu bereichern, um daraus vielleicht etwas neues zu entwickeln.

Hier lese ich nur von Menschen, die unbedingt Recht haben wollen, sich gegenseitig verunglimpfen und sich im wirklichen Leben wohl eher aus dem Weg gehen würden. Dann werden hier Ängste der schlimmsten Art geschürt... wir bei Versicherungen und Glaubensgemeinschaften.

Wenn ich mir vorstelle, ihr würdet euer gesamtes Wissen sinnvoll miteinander kombinieren... da könnte etwas wirklich brauchbares entstehen.

Dieses ellenlange Forum-Thema ist das beste Beispiel dafür, das keiner weiß was in der Zukunft passiert und wenn, würde es keiner glauben.

Ich fasse kurz zusammen:
Ich wünsche mir eine digitale manuelle Kamera. Wenn es so etwas geben sollte, freue ich mich auf eure Hinweise per PM.
Der ganze Humbug um Schärfe, Technik (Bitte nicht mit der Technik der Fotografie selbst verwechseln), etc. ist für mich Anfänger-Kram und hat nur wenig mit Fotografie zu tun.
Da wo Zukunftsaussichten drauf steht, sollte auch genau das drin sein. Wenn schon "geweissagt" wird, dann nicht nach dem Motto "Ich habe Recht".

Mit war es schon lange ein Bedürfnis zu diesem Thema etwas beizutragen.
Vielleicht ist es euch schon gar nicht mehr bewusst, aber es lesen hier eine Menge Menschen mit. Menschen, die diesen Beitrag z.B. einfach über die Internetsuche gefunden haben. Die lesen dann, das a-Mount sei tot. A-Mount gehört zu Sony... alles klar, ich kaufe mir keine Sony Kamera.
Man sollte natürlich nicht alles schön reden, aber auch nicht gutes schlecht reden.

Wir sind alle weit davon entfernt perfekt zu sein. Wir haben unsere Meinung aus Erfahrung und Wissen anderer gebildet. Daher kann diese Meinung stark fehlerhaft sein - nicht bewusst natürlich. Wir sind fest der Meinung, das unsere Meinung die richtige ist. Aber schön ein kleiner Schritt zu Seite und schon ergibt sich eine andere Sichtweise. Aus dieser Sichtweise ist unsere Meinung vielleicht schon gar nicht mehr gültig. Richtig und falsch gibt es in dieser Form somit auch nicht. Daher sind Auseinandersetzungen nur dann sinnvoll, wenn man sich dessen bewusst ist und so voneinander profitieren kann.

Nun hoffe ich, das euch dieser kleine philosophische Ausflug noch zu sehr gelangweilt hat - war er ja wenig technisch (Für kleine zynische Anfall sei mir bitte erlaubt :)).

Aber vielleicht regt es zu mehr Offenheit, Verständnis und Kreativität an.

Bis dahin.

Der Beitrag verdient ein Vollzitat, ist er doch aus meiner Sicht einer der besten in diesem Thread. Danke dafür! Leider - aber wenig verwunderlich - erfährt er wenig Resonanz. Daher erlaube ich mir als Vielleser und Wenigposter, dem Kollegen Projekt5 ermutigend zuzurufen: Du bist nicht allein! :top:

Ich hätte auch gerne einen minimalistischen Vollformat-Body, so in der Art der Minolta Dynax 600si Classic: Wenige Schalter, simples Display, griffige Knöppe, moderater Preis. Ja, ich weiß, daß man nicht benötigte Funktionen nicht benutzen muß. Aber nein, ich muß und will nicht alles haben, was machbar, schick und im einzelfall nützlich ist. Ich mag unkomplexe Werkzeuge, deren intuitive Handhabung nicht meinen gelegentlichen kreativen Flow bremst...

Beste Grüße,
Ralph

BeHo 29.09.2016 13:01

Ich brauche kein Vollzitat. Ich habe den Beitrag schon im Original gelesen. :roll:

Ansonsten sehe ich es ähnlich wie Manfred. :cool:

hpike 29.09.2016 13:05

Es geht um die Zukunft des Alpha Systems und nicht um die Zukunft der Fotografie. Insofern finde ich das hier etwas deplaziert. Ganz abgesehen davon das ein zurück zu den Wurzeln der Fotografie, das Ende des Alpha Systems bedeuten würde. Ich gehe davon aus, das so eine Kamera wie Blei in den Regalen liegen würde. Die allerwenigsten wollen noch so fotografieren und die wenigen die es tun würden, reichen wohl kaum aus die Sony Kamerasparte am Leben zu halten.

Ellersiek 29.09.2016 13:10

Zitat:

Zitat von Projekt5 (Beitrag 1854085)
Mir würde eine komplett abgespeckte manuelle Kamera für die meisten meiner Einsätze vollkommen ausreichen. Das Einstellrad steht bei 80% meiner Einsätze auf M. Diese ganze AF-Sache ist nett, aber bei genauer Anwendung immer grob und zufällig. ISO, Blende und Zeit von oben schnell einzusehen und einzustellen... fertig.
Ein Sucher und ein kleiner Bildschirm zur groben Kontrolle reichen vollkommen aus....

80%? Das heißt, bei jeder fünften Aufnahme steht sie nicht auf M. Du würdest also gerne auf jede fünfte deiner Aufnahmen verzichten?

Was den Rest des Posts angeht: Ja, die Beiträge sind hier manchmal bis größtenteils schon recht merkwürdig. Wer hier allerdings längerfristig mitliest, der sollte das einordnen können.

Gruß
Ralf

usch 29.09.2016 13:11

Zitat:

Zitat von zonebattler (Beitrag 1854149)
Der Beitrag verdient ein Vollzitat,

Dein einziger Beitrag seit drei Jahren ist ein Vollzitat, und das nicht einmal, weil du es nicht besser weißt, sondern auch noch mit voller Absicht? Super. :?

zonebattler 29.09.2016 13:14

Zitat:

Zitat von hpike (Beitrag 1854153)
Ich gehe davon aus, das so eine Kamera wie Blei in den Regalen liegen würde. Die allerwenigsten wollen noch so fotografieren und die wenigen die es tun würden, reichen wohl kaum aus die Sony Kamerasparte am Leben zu halten.

Tja. Wenn das Gehäuse weiß wäre und ein angebissener Apfel als Logo drauf wäre, wäre so eine edle Simpel-Knipse die Hipster-Kamera schlechthin. Dummerweise wäre sie dann aber wohl mindestens so teuer wie die A99 II...

Beste Grüße,
Ralph

gyrator.ac 29.09.2016 13:16

Zitat:

Zitat von zonebattler (Beitrag 1854149)
[...]
Ich hätte auch gerne einen minimalistischen Vollformat-Body, so in der Art der Minolta Dynax 600si Classic: Wenige Schalter, simples Display, griffige Knöppe, moderater Preis
[...]

Wenn Dir die a7 im Modus-M mit manuellem Altglas noch nicht minimalistisch genug ist, weil Du die relativ wenigen "überflüssigen" Knöpfe nicht ausblenden kannst, bleibt Dir wohl nur eine Leica - leider nicht zu einem moderaten Preis.


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