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Hallo Markus, danke für die Besprechung meiner Bilder von heute.
Bild 1 und Bild 4 sind in Boston entstanden. Bild 1 müsste dasselbe Gebäude sein, dass auch der andere Jürgen (Effjotter) heute gezeigt hat. Bild 4 sind Baseballs als Souvenir Andenken. Nach Chicago auf Platz 2 meiner Lieblingsstädte in den USA. Das zweite stammt aus Usedom. Hier kann der Tourist seine Wertsachen am Strand verstauen. Ich würde den Teilen nicht so ohne weiteres mehr vertrauen. Und das dritte stammt aus dem Österreichischen Skulpturenpark bei Graz. Dieser wird für Start und Landung in Graz überflogen. Und das silberne Teil symbolisiert mit dem Grün einen Koffer. Ist also der Griff. Eine Wahnsinnsidee des Künstlers. Und mit dem Überflug des Flugzeugs (nicht reinkopiert!) werden auch noch die Dimensionen Koffer und Flugzeug umgedreht Viele Grüße Jürgen |
→ Bild in der Galerie Bei einem Wettbewerb unter dem Titel „The End of the American Dream“ hätte dieses Foto bestimmt gute Chancen auf's Treppchen. Da passt wirklich so ziemlich alles. Einzig der schräge Horizont stört ein wenig, aber der war halt so. Da kann das Bild nichts für, und da konnte der Fotograph auch nichts dran ändern. Aber sonst: Zuschnitt, Bildaufaufteilung, Gradation: einfach sehr schön. Besonders gefällt mir die Mischung aus Symmetrie und Unsymmetrie, wie am Dach oder bei den Rückleuchten. Was der Fotograph mit dieser Aufnahme beabsichtigt hat, weiß ich natürlich nicht. Aber mir erzählt dieses Bild eine Geschichte. PS: ich hätte glatt auf eine kürzere als der angegebenen Brennweite gewettet |
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Moin Jürgen,
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Zu Bild 2: in der Tat äußerst trostlos und das Schild - ohne es im Thumb lesen zu können - konnte nur ein deutsches sein. Alles ist stramm geregelt, sogar die Trostlosigkeit. Muss ja für alle reichen. Zu Bild 3: Venedig im Nebel ist sehr fein, zumal man die Gebäude noch ganz leicht schemenhaft erkennen kann... sehr fein. Zu Bild 4: in der Tat der Hammer.... the end of the american dream, sogar die leicht aufsteigende Diagonale macht nichts positives... ich war vor über 20 Jahren drüben, von Jahr zu Jahr zieht mich weniger hin... Zitat:
Wenn das andere Bild nicht funktioniert, ist das eben so. |
Besprechung 13.11.2025
Besprechungen 13.11.2025 Bonjour Tristesse
Das Oxford Dictionary bietet als Übersetzung für Tristesse Traurigkeit, Melancholie, Schwermut, Trostlosigkeit und Freudlosigkeit an. Nicht alle Bilder genügten einer oder mehreren der fünf Übersetzunen zu 100%. Manche Bilder waren zu clean bearbeitet, bei manchen passte das traurige Motiv nicht in die Umgebung. Aber jeder hat hier Bilder eingestellt, die mir ausnahmslos gefallen haben. Einige davon haben mich richtig berührt.
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Mein Dank an Markus und Jürgen (Effjotter) für das Kommentieren meiner Bilder. Eine Freude, dass ihr das Bild meines Oldtimers so positiv aufgenommen hat.
Diesen Autofriedhof habe ich viermal besuchen dürfen. Außer einem Freund kennt kein Fotograf den Spot. Ich denke die besten Bilder von dort werden zu einem Fotobuch. Viele Grüße Jürgen |
Jürgens Bilder von heute:
Zu Bild 1: das Bild lässt einen schmunzeln. Es regnet sichtbar sehr stark und der Festival-/Pferdesport-/Beachvolleyball-Besucher knipst seelenruhig in guter Kleidung irgendwas, das ihm gerade gefällt. Ich mag es, wie schön du den Regen sichtbar gekriegt hast und den Humor des Bildes. Zu Bild 2: WOW. Wowowowowowow. Das ist ja der HAMMER. Im Thumb dachte ich erst: naja, das ist doch jetzt kein Schlechtwetterbild...und dann machte ich es auf und dieses total crazy Naturschauspiel, das du eingefangen hast, knallt einem entgegen. Wie unglaublich das aussieht! Schneegestöber, das im Himmel völlig surreale Formen annimmt, wenn die Kamera es mit einer längeren Belichtungszeit ablichtet. Was für eine absolut geniale Entscheidung, dieses Schneetreiben so aufzunehmen. Es sieht so aus, als würde der Vordergrund vor einem riesengroßen Pulli mit Wollstrukturmakro erscheinen. Einfach großartig!! Dazu noch die Farben des Hintergrunds und des Vordergrunds, die so schön kontrastieren, das Nasse, das Eklige, gepaart mit diesem Wunderschönen...einfach WOW. Zu Bild 3: jawoll, Dreckwetter at its best. =) Ein Seebad, von dem man nur das Schild sieht und sonst nix. :lol: Klasse. Die Menschen lustwandeln da anscheinend trotzdem in die Leere. Ich mag es, wenn man durch solches Wetter läuft und sich die Gegend erst dann erschließt, wenn man sich ihr nähert. Sehr cool! Zu Bild 4: das ist aber noch kein oder schon wieder kein Dreckwetter. ;) Da kommt nix runter, nur der Himmel zeigt, dass er was kann, wenn er will. Grenzwertig - würde ich aus der Reihe rausnehmen. Total toll ist es trotzdem, weil diese tollen Lichtverhältnisse jeden Fotografen lächeln lassen. |
Zitat:
Die sozialistischen Jahre in der CSSR bekamen dem Schloss – erst enteignet, dann unter Denkmalschutz gestellt – indes weniger gut, so dass es sich in den 1990er Jahren in einem derart trostlosen Zustand bestand, dass die alte Adelsfamilie Lobkowicz, die es dann rückübertragen bekam, letztlich doch wieder dem tschechischen Staat schenkte. Und der müht sich seither mit der schrittweisen Restaurierung, zumal direkt unterhalb des Schlosses noch ein gewaltiger Braunkohletagebau arbeitet. |
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