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jqsch 12.11.2025 22:47

Hallo Markus, danke für die Besprechung meiner Bilder von heute.

Bild 1 und Bild 4 sind in Boston entstanden. Bild 1 müsste dasselbe Gebäude sein, dass auch der andere Jürgen (Effjotter) heute gezeigt hat. Bild 4 sind Baseballs als Souvenir Andenken. Nach Chicago auf Platz 2 meiner Lieblingsstädte in den USA.

Das zweite stammt aus Usedom. Hier kann der Tourist seine Wertsachen am Strand verstauen. Ich würde den Teilen nicht so ohne weiteres mehr vertrauen.

Und das dritte stammt aus dem Österreichischen Skulpturenpark bei Graz. Dieser wird für Start und Landung in Graz überflogen. Und das silberne Teil symbolisiert mit dem Grün einen Koffer. Ist also der Griff. Eine Wahnsinnsidee des Künstlers. Und mit dem Überflug des Flugzeugs (nicht reinkopiert!) werden auch noch die Dimensionen Koffer und Flugzeug umgedreht

Viele Grüße

Jürgen

jqsch 12.11.2025 23:04

Tagesaufgabe 12.11.2025 Gegensätze
 
Besprechungen 1211.2025 Gegensätze

Hier folgt jetzt meine Besprechung.

Für einen Tag vom 12.11 Thema Gegensätze
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Effjotter [ Jürgen eröffnet den Reigen mit Trau dich rein und closed. Am besten gefällt mir hier der Gegensatz drinnen /draußen. Wir stehen außen und werden aufgefordert Trau dich rein. Passt.
K-H-BEine sehr schöne Umsetzung des Themas Groß/Klein Der kleine Junge steht staunend vor der großen Maschine. Gelungen
rainerstollwetter Links/Rechts wäre mein Gegensatzpaar. Die Pfeile weisen gut in die unterschiedlichen Richtungen. Interessieren würde mich, welche Instanz sagt wohin es denn nun geht? Gibt es schon einen Befund.
  
cf1024Die Dame in schwarz betrachtet den weißen Hund und die Dame in hell steht vor dem schwarzen Hund. Doppelt gespielt mit dem Gegensatzpaar Schwarz/Weiß. Und mir fällt dann noch Kunst/Kitsch ein. Kunst ist was Klaus aus diesem kitschigen Bild gemacht hat.
CB450Die Gegensätze passen alle. Und sie werden in ihrer s/w Präsentation gelungen zur Geltung gebracht.
aidualkIch würde das Gegensatzpaar Künstliches versus Natürliches Licht benenennen. Aber Namen sind Schall und Rauch, wenn so ein Foto dabei herauskommt. Hut ab! Ein wundervolles Bild.
HoStMan kann diese Arbeiten von Holger gar nicht hoch genung einschätzen. Dieses Verschmelzen von Fotos aus dem heute und der Vergangenheit.Er nimmt uns mit in die heutige Zeit und die nach dem 2. Weltkrieg in einem Foto. Zeit verschmilzt. Hut ab.
  
kiwi05 Alle vier passen super ins Thema. Und bei allen Gegensätzen kann ich Dir folgen. Und sehr starke Bilder obendrein.
brandyhhHeike die fotografische Flaschensammlerin. Da fällt die Entscheidung, welches Bild man auswählen soll, nicht schwer. Und als Gegensatzpaar kommt es auch gut. Die Vorder- und Rückseite sind ein Gegensatzpaar.
DanaAls Reminiszenz an Monatsthema 1 muss ich das Bild zur Besprechung wählen. Und bin gespannt, was am 30.11.2025 an neuen Fotos kommt bevor die neue Generation der Bärchen in den Mägen oder in den Winterschlaf verschwinden. Farbig versus Monochrom wäre mein Gegensatzpaar für dein Bild. Jedes der anderen drei Bilder hätte das Thema auch getroffen aber wie oben schon gesagt: Als Reminiszenz ..
henzDas passt doch zum Thema. Klein/Groß auf zwei Ebenen, Fehlt noch Kind/Erwachsene und Land/Wasser.
bruno5Darauf hatte ich gewartet. Wasser flüssig und Wasser als Eis. Hell/Dunkel stimmt natürlich auch. Dein Boston Bild ist ein echter Hingucker.
Kurt Weinmeister Herr Weinmeister als gegensätzliche oder erweiterte Identität seiner selbst. Wenn er als Furry ein Fuchs ist, was ist er denn in der Realität? Oder welche Eigenschaft als Fuchs kann er vielleicht nicht ausleben. Listig wie ein Fuchs ist er allemal, wenn er sich bei seinen realen Touren an die fotografischen Ziele anschleicht. Google schreibt zu den Eigenschaften des Fuchses: Füchse sind anpassungsfähige, intelligente Allesfresser mit ausgezeichneten Sinnen (Sehen, Hören, Riechen), die nacht- und dämmerungsaktiv sind. Sie sind bekannt für ihre List, ihren langen buschigen Schwanz, der zur Kommunikation und zum Gleichgewicht dient, und ihre Fähigkeit, Geräusche gut zu orten und Nahrung zu finden, auch unter der Erde. Ihre schlitzförmigen Pupillen und die Möglichkeit, Krallen einzuziehen, ähneln denen von Katzen. Zitat Ende. Reichen ihm die Treffen mit realen Menschen u.a. wie Klaus, Peter und meiner einer nicht mehr. Möchte er mehr gekuschelt werden? Will er sich mit der Maske der realen Welt verschließen? Braucht er die Anonymität? Müssen wir uns Gedanken machen?
DatEiIch liebe deine Reisebilder. Sei es Asien oder sei es wohin auch immer es euch zieht. Und deswegen picke ich mir dieses eindrucksvolle Porträt von Vater und Sohn heraus. Grandioses Bild mal wieder.
IrmiEin richtig gutes Foto. Toll eingefangen. Hut ab. Alte Architektur versus Moderne Architektur. Stahl versus Stein. Fassade aus Aluminium (Metall) trifft auf Ziegel (Nichtmetall).
y740Der Commodore ist inzwischen auch ein Museumsstück. Aber natürlich passen Rechenschieber und Taschenrechner ins Thema.. Auch ich durfte noch in meiner Abiturarbeit einen solchen Rechenschieber benutzen. Taschenrechner kamen gerade erst auf. Und das Bild benennt einen Gegensatz, den wir bisher nicht hatten. In der engeren Auswahl war auch noch Jäger/Beute . Danke für das Zeigen.
Der Jeck aus KölleAbsolut gelungen würde ich sagen. Eine Gemüsepaprika und eine Chilischote. Gewissermaßen Schwestern aus der Familie der Paprika (Capsicum). Die eine die Sanfte, die andere die feurige. Hier aber sehr schön verwendet, um Dick/Dünn zu fotografieren. Daumen hoch dafür
CrimsonIch nehme das erste Bild. Das arme Venedig muss ich zu diesem Bild sagen. Und Klein gegen Groß passt selbstverständlich. Kreuzfahrten nein danke. Es ist nicht meine Art des Urlaubes. Vielleicht war ich bei deinem zweiten Bild blind, was die Gegensätze angeht. Aber so ganz konnte ich dir hier nicht folgen.
WindbreakerDas ist ein ganz feines Bild. Und besser kann man auf und ab nicht in einem Bild darstellen. Der Paternoster glänzt noch richtig. Schön, dass Du ihn noch mal in Betrieb gesetzt hast.

Und morgen folgt dann Bonjour Tristesse.

Effjotter 13.11.2025 00:13


Bild in der Galerie

Bei einem Wettbewerb unter dem Titel „The End of the American Dream“ hätte dieses Foto bestimmt gute Chancen auf's Treppchen.

Da passt wirklich so ziemlich alles. Einzig der schräge Horizont stört ein wenig, aber der war halt so. Da kann das Bild nichts für, und da konnte der Fotograph auch nichts dran ändern.

Aber sonst: Zuschnitt, Bildaufaufteilung, Gradation: einfach sehr schön. Besonders gefällt mir die Mischung aus Symmetrie und Unsymmetrie, wie am Dach oder bei den Rückleuchten.

Was der Fotograph mit dieser Aufnahme beabsichtigt hat, weiß ich natürlich nicht. Aber mir erzählt dieses Bild eine Geschichte.

PS: ich hätte glatt auf eine kürzere als der angegebenen Brennweite gewettet

Kurt Weinmeister 13.11.2025 16:33

Zitat:

Zitat von jqsch (Beitrag 2333142)

Für einen Tag vom 12.11 Thema Gegensätze
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Kurt Weinmeister [...] Müssen wir uns Gedanken machen?


Definitiv ja, Deine Fragen und Gedanken gehen in die richtige Richtung. Es fehlt mir an Gin.

y740 13.11.2025 17:21

Zitat:

Zitat von jqsch (Beitrag 2333142)

y740||Der Commodore ist inzwischen auch ein Museumsstück. Aber natürlich passen Rechenschieber und Taschenrechner ins Thema.. Auch ich durfte noch in meiner Abiturarbeit einen solchen Rechenschieber benutzen. Taschenrechner kamen gerade erst auf. Und das Bild benennt einen Gegensatz, den wir bisher nicht hatten. In der engeren Auswahl war auch noch Jäger/Beute . Danke für das Zeigen.

Danke, ich hatte bis zur 10 Klasse auch noch den Rechenschieber. Dagegen hatte meine zwei Jahre jüngere Schwester gleich einen Taschenrechner.

Crimson 13.11.2025 20:38

Moin Jürgen,

Zitat:

Zitat von jqsch (Beitrag 2333143)

Bild in der Galerie

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Bild in der Galerie
Bild 1 stammt aus Prag.
Bild 2 stammt hier unmittelbar aus der Umgebung von Bernau. Trostloser kann ein Fußballplatz nicht sein
Bild 3 Nebel in Venedig. Und die Polizei muss raus.
Bild 4 „Mein“ Autofriedhof in den USA in Virginia.200 plus Oldtimer der 50er Jahre. Alles Rostlauben und Unfallwagen, die als Ersatzteillager dienten, um dann zu einem neuen authentischen Wagen restauriert zu werden.

zu Bild 1: Demütiger kann man nicht "liegen", wohin muss man mit seinem Leben geraten - oder auch geraten werden. Mir schnürt so etwas (und vieles anderes) immer ein wenig den Hals zu, werde nie verstehen, welche Zustände wir in (Mittel)europa zulassen, ich könnte das nicht fotografieren - finde es so aber sehr gelungen.
Zu Bild 2: in der Tat äußerst trostlos und das Schild - ohne es im Thumb lesen zu können - konnte nur ein deutsches sein. Alles ist stramm geregelt, sogar die Trostlosigkeit. Muss ja für alle reichen.
Zu Bild 3: Venedig im Nebel ist sehr fein, zumal man die Gebäude noch ganz leicht schemenhaft erkennen kann... sehr fein.
Zu Bild 4: in der Tat der Hammer.... the end of the american dream, sogar die leicht aufsteigende Diagonale macht nichts positives... ich war vor über 20 Jahren drüben, von Jahr zu Jahr zieht mich weniger hin...

Zitat:

Zitat von jqsch (Beitrag 2333142)
Besprechungen 1211.2025 Gegensätze

Für einen Tag vom 12.11 Thema Gegensätze
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CrimsonIch nehme das erste Bild. Das arme Venedig muss ich zu diesem Bild sagen. Und Klein gegen Groß passt selbstverständlich. Kreuzfahrten nein danke. Es ist nicht meine Art des Urlaubes. Vielleicht war ich bei deinem zweiten Bild blind, was die Gegensätze angeht. Aber so ganz konnte ich dir hier nicht folgen.

das haben wir damals auch gedacht, diese Pötte sind einfach nur Irrsinn in Venedig. Aber es hilft ja nichts, es gibt gerade in Italien einflussreiche Kreise, die eben genau das - wie auch den Massentourismus in Venedig - befördern. Ja, ich mag die Stadt, aber ich weiß nicht, ob ich ein zweites Mal hinfahren würde... schauen wir mal.
Wenn das andere Bild nicht funktioniert, ist das eben so.

jqsch 13.11.2025 23:13

Besprechung 13.11.2025
 
Besprechungen 13.11.2025 Bonjour Tristesse

Das Oxford Dictionary bietet als Übersetzung für Tristesse Traurigkeit, Melancholie, Schwermut, Trostlosigkeit und Freudlosigkeit an.

Nicht alle Bilder genügten einer oder mehreren der fünf Übersetzunen zu 100%. Manche Bilder waren zu clean bearbeitet, bei manchen passte das traurige Motiv nicht in die Umgebung. Aber jeder hat hier Bilder eingestellt, die mir ausnahmslos gefallen haben.

Einige davon haben mich richtig berührt.

Bonjour Tristesse
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K-H-B Was mag passiert sein, dass man dieses Haus vor x-Jahren so verlassen hat. Das Essen noch auf dem Tisch. Der Wein inzwischen verdunstet. Die Sitzfläche des Stuhles verschlissen. Die Schuhe vor dem Bett. Eine eindringliche Atmosphäre. Tristesse voll getroffen.
CB450 Heute vor genau einem Jahr hat sich Peter bei ziemlich miesem Wetter aufgerafft, um dieses Bild zu schießen. Ein Bild bei denen man sofort den Fotografen erkennt. Ein melancholisches Bild fürwahr. Was durch die Bearbeitung noch unterstützt wird.
Dana Dana trifft mit ihren vier Bildern ins Traurige. Und die Bearbeitung passt zu jedem Bild richtig gut. Die schon verblühte helle Rose auf dem Grabstein bekommt den Focus auf sich gerichtet. Darum ist alles dunkel. Wunderbares Foto.
Dat Ei Vier tolle Fotos zum Thema deinerseits. Das hier ragt für mich heraus. Was für ein wunderschönes intimes Portrait von Hella. Den Moment des Woanders sein wunderbar eingefangen. Gedankenverloren, ganz weit weg kommt sie mir rüber. Gratuliere Dir zu diesem Foto.
HoSt Bei diesem Bild wünsche ich mir, dass Du es nochmal neu bearbeitest. Versuche den Hund so zu bearbeiten, dass er sich besser absetzt.Da steckt so viel Symbolkraft drin. Die Schienen von irgendwo nach Irgendwo. Schon längst nicht mehr befahren. Der Hund mit seinem traurigen Blick zurück. Ein tolles Foto.
  
rainerstollwetter Für mich ist das Brutalismus der grausamen Art. Und dann lese ich, dass in 2018 genau dieses Audimax einen Architekturpreis (den Big Beautiful Building Preis) bekommen hat. Begründung: "Architektur ist ein Spiegel der Zeit, in der sie entsteht", sagt Architekturprofessorin Karin Lehmann. Man brauche einen gewissen Abstand, damit das Gebäude auch wieder positiv bewertet werden könne.“ Mein zeitlicher Abstand, bis ich solche Architektur schön finde, muss auch noch größer werden. Die Trostlosigkeit selbst wird auch durch den Mangel an Menschen gut eingefangen.
  
perser Ein klassischer Lost Place. Was auch immer das mal war. Es könnt eine Kirche oder ähnliches gewesen sein. Auf jeden Fall gefährlich zu begehen, wenn ich das Loch in den Brettern rechts sehe. Neuere Bretter stehen oder liegen herum. Beginnt die Renovierung oder sichert man nur ab. Mich überkommt bei solchen Lost Places immer ein Wehmut. So viel geht an Geschichte und Geschichten verloren, wenn diese Gebäude verschwinden. Oder aber auch einer anderen Verwendung zugeführt werden.
hlenzHarald liefert das klassische Novemberbild. Pfütze in der sich ein kahler Baum spiegelt. Schmuddelwetter vom feinsten. Und das Ganze noch in s/w. Mehr November geht nicht. I‘ve got the Blues…
cf1024Stimmt da ist genug Tristesse. Die Schindeln haben schon Moos angesetzt, eine fehlt. Spinnweben an den oberen Fenstern. Nur der Gartenzwerg versucht dagegen anzupfeifen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob er es schafft.
Kurt WeinmeisterAls ich dieses Bild erstmals im Thumb sah, dachte ich, dass ich die Stele eines Grabes sehe. Die Bearbeitung ist Friedhof pur. Was hat ihn so getroffen? Mehr Traurigkeit geht nicht.
WindbreakerJa das passt. Die Farben zurückgenommen. Das Mauerwerk und der Automat verwittern um die Wette. Jesus scheint den Weg, die Wahrheit und das Leben auch nicht mehr zu finden. Ich hoffe aber Du hast Dir für 20 Cent, einen Ring im Diamantschliff besorgt. Das gäbe mir ein wenig Hoffnung zurück.
Der Jeck aus KölleDas Modell so zu sehen, macht einen schon traurig. Allerdings hat er ja ein gutes Zuhause gefunden. Obwohl ich mich frage, was für ein Modell das sein soll.
y740 Schönstes Wetter, ein schöner Weg und dann ein toter Wald. Ein Friedhof aus Wald. Hier scheint der Borkenkäfer wirklich ganze Arbeit geleistet zu haben. Ein Trauerspiel mit offenem Ende.
Irmi Das Bild erinnert mich an das von von Pete Seeger berühmt gemachten Lied „Little Boxes“. Monotone Balkone mit Waschbeton verkleidet. DIN gerecht durch genormt. Da passt die Bearbeitung zum Bildinhalt. Deine anderen Bildern finde ich zu clean.
Millefiorina In s/w passt es und macht die Trostlosigkeit aus. In Farbe würde es nicht passen, da wäre das Schilf z.B. noch gelb.
brandyhh Ein abgestorbener Baum am Limfjord. Auch hier macht die s/w Bearbeitung die traurige Stimmung. Ich denke, dass auch hier noch Farbe im Spiel wäre.
kiwi05 Ja das ist wirklich trostlos. Bei diesem Bild bin ich mir nicht sicher, ob das Fremdenverkehrsamt es in eine etwaige Bewerbungsmappe aufgenommen hätte. Season over würde ich sagen. Teen Challenge ist auch sensationell gut. Das Bild lässt mehr Fragen offen, als es Antworten gibt.
Effjotter Was für ein eindringliches Bild von einem offenbar alten Soldatenfriedhof. Aber diese Grabsteine sind einfach abgestellt. Sie haben nicht mal ein Stückchen Erde auf dem sie stehen können. Und die Namen werden so noch mehr dem Vergessen preisgegeben.
JoZ Meine persönliche Meinung. Ich finde das Zusammenspiel von Wind und Muschelresten schön. Natur eben. Hier sehe ich nichts Trauriges. Aber das siehst Du anders
bruno5 [ Vier starke Bilder. Dieses mag ich. Es erzählt mir eine Geschichte. Bei solchem Wetter ist man auf engstem Raum gefangen. Ich wünsche mir im Zelt schien die Sonne.
Crimson [Obwohl dieses Bild im wahrsten Sinne des Wortes, den berühmten Silberstreif am Horizont zeigt, passt es. Es könnte sogar ein Farbbild sein. Sehr schön!
Das war es für heute. Morgen geht es weiter mit Dreckswetter. Das hat sich Dana so gewünscht.:D:D:D

jqsch 13.11.2025 23:29

Mein Dank an Markus und Jürgen (Effjotter) für das Kommentieren meiner Bilder. Eine Freude, dass ihr das Bild meines Oldtimers so positiv aufgenommen hat.

Diesen Autofriedhof habe ich viermal besuchen dürfen. Außer einem Freund kennt kein Fotograf den Spot.

Ich denke die besten Bilder von dort werden zu einem Fotobuch.

Viele Grüße

Jürgen

Dana 14.11.2025 10:45

Jürgens Bilder von heute:


Bild in der Galerie

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Zu Bild 1: das Bild lässt einen schmunzeln. Es regnet sichtbar sehr stark und der Festival-/Pferdesport-/Beachvolleyball-Besucher knipst seelenruhig in guter Kleidung irgendwas, das ihm gerade gefällt. Ich mag es, wie schön du den Regen sichtbar gekriegt hast und den Humor des Bildes.

Zu Bild 2: WOW. Wowowowowowow. Das ist ja der HAMMER. Im Thumb dachte ich erst: naja, das ist doch jetzt kein Schlechtwetterbild...und dann machte ich es auf und dieses total crazy Naturschauspiel, das du eingefangen hast, knallt einem entgegen. Wie unglaublich das aussieht! Schneegestöber, das im Himmel völlig surreale Formen annimmt, wenn die Kamera es mit einer längeren Belichtungszeit ablichtet. Was für eine absolut geniale Entscheidung, dieses Schneetreiben so aufzunehmen. Es sieht so aus, als würde der Vordergrund vor einem riesengroßen Pulli mit Wollstrukturmakro erscheinen. Einfach großartig!! Dazu noch die Farben des Hintergrunds und des Vordergrunds, die so schön kontrastieren, das Nasse, das Eklige, gepaart mit diesem Wunderschönen...einfach WOW.

Zu Bild 3: jawoll, Dreckwetter at its best. =) Ein Seebad, von dem man nur das Schild sieht und sonst nix. :lol: Klasse. Die Menschen lustwandeln da anscheinend trotzdem in die Leere. Ich mag es, wenn man durch solches Wetter läuft und sich die Gegend erst dann erschließt, wenn man sich ihr nähert. Sehr cool!

Zu Bild 4: das ist aber noch kein oder schon wieder kein Dreckwetter. ;) Da kommt nix runter, nur der Himmel zeigt, dass er was kann, wenn er will. Grenzwertig - würde ich aus der Reihe rausnehmen. Total toll ist es trotzdem, weil diese tollen Lichtverhältnisse jeden Fotografen lächeln lassen.

perser 14.11.2025 15:57

Zitat:

Zitat von jqsch (Beitrag 2333199)
Bonjour Tristesse
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perser Ein klassischer Lost Place. Was auch immer das mal war. Es könnt eine Kirche oder ähnliches gewesen sein. Auf jeden Fall gefährlich zu begehen, wenn ich das Loch in den Brettern rechts sehe. Neuere Bretter stehen oder liegen herum. Beginnt die Renovierung oder sichert man nur ab. Mich überkommt bei solchen Lost Places immer ein Wehmut. So viel geht an Geschichte und Geschichten verloren, wenn diese Gebäude verschwinden. Oder aber auch einer anderen Verwendung zugeführt werden.

Das Bild zeigt den Theatersaal von Schloss Jezeří (deutsch: Schloss Eisenberg) im tschechischen Horní Jiřetín bei Ústí nad Labem. Es entstand im späteren 14. Jh. und war mal ein kultureller Hotspot in ganz Nordböhmen. Hier verkehrten Goethe, Gluck, Haydn, führte Beethoven gar seine Eroica (3. Sinfonie) auf.

Die sozialistischen Jahre in der CSSR bekamen dem Schloss – erst enteignet, dann unter Denkmalschutz gestellt – indes weniger gut, so dass es sich in den 1990er Jahren in einem derart trostlosen Zustand bestand, dass die alte Adelsfamilie Lobkowicz, die es dann rückübertragen bekam, letztlich doch wieder dem tschechischen Staat schenkte. Und der müht sich seither mit der schrittweisen Restaurierung, zumal direkt unterhalb des Schlosses noch ein gewaltiger Braunkohletagebau arbeitet.


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