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-   -   Ich verspotte über Sony/Minolta (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=164546)

TONI_B 04.11.2015 12:26

Zitat:

Zitat von msiegw (Beitrag 1754779)
Tilt-Shirt...Softwäre...

Ich will ja niemand verspotten, aber das finde ich lustig. :lol:

Dana 04.11.2015 12:28

Moah...könnt ihr jetzt nicht einfach mal stecken lassen...

(Achja...und dies könnte man wirklich als erhobenen Zeigefinger ansehen. :D Und mir ist das auch bewusst. Aber es reicht halt langsam auch mal.)

EDIT: nur damit es nicht gleich wieder Öl aufs Feuer gibt:
Mir geht es nicht drum, dass ihr gefälligst woanders schreiben sollt...aber auf dem TO ist nun wirklich oft genug rumgehackt worden und es wird sich gerade bemüht, eine sachlichere Ebene zu erreichen, das muss man nicht gleich wieder torpedieren, meint ihr nicht auch...)

fhaferkamp 04.11.2015 12:49

Dana hat Recht, persönliche Angriffe und nicht sachdienliche Diskussionen könnt ihr bitte per PN austauschen. Dass der Threadtitel nicht glücklich gewählt wurde, muss nicht mehr thematisiert werden. Ansonsten könnt ihr gerne über das eigentliche Thema (Ringblitze von Sony/Minolta und deren Erfordernisse) weiter diskutieren.


der_knipser 04.11.2015 12:51

Meines Wissens war Sony nie führend in der Makrofotografie, und auch nicht in der Architekturfotografie. Sie haben Minoltas Grundlage verwendet, und damit einen Kameramarkt aufgebaut, der eine breite Kundschaft bedient, und nicht so sehr die Spezialisten, egal auf welchem Gebiet.

T/S-Objektive hatten zu Zeiten des chemischen Films eine größere Bedeutung als heute, denn das Entzerren in der Dunkelkammer hatte seine Tücken, vor allem, wenn man die Vergrößerungsoptik nicht nach Scheimpflug kippen konnte.
Das ist in der elektronischen Bildbearbeitung kein großes Thema mehr. Und selbst die Pixel, die beim Strecken eines Bildes verwischen, kann man mühelos durch längere Brennweiten und Stitchen von Bildern in fast beliebiger Auflösung vorsorgen, alles in Abhängigkeit von der geplanten Präsentationsgröße.
Fisheye-Objektive sind dazu kaum zu gebrauchen, weil sie zu wenig Auflösung pro Bildfläche liefern. Die verwendet man für andere Arten von Panoramen, insbesondere wenn es auf schnelle Bildfolge bei der Aufnahme ankommt, wenn bewegte Motive im Bild sind oder wenn man mit den Verschwenkmöglichkeiten eingeschränkt ist.
Für Architektur empfehle ich am Vollformat Brennweiten zwischen 35 und 70 mm, damit kann man Architektur mit hervorragender Detailauflösung stitchen.

Von Sony kenne ich auch keinen Panoramaadapter. Das sind rein mechanische Geräte, um die sich andere Hersteller hervorragend kümmern. Ebenso wie Stative, Kugelköpfe, Schnellwechselsysteme, Fototaschen, Filter, Funkauslöser, Sensorreiniger, Speicherkarten und Rawkonverter. Alles das ist auf dem Markt zu haben, aber für mich muss nicht überall "Sony" draufstehen, damit ich meinen Bedarf decken kann.

Auch nicht auf einem 72er Adapterring...

Ernst-Dieter aus Apelern 04.11.2015 13:25

Zitat:

Zitat von der_knipser (Beitrag 1754827)
Meines Wissens war Sony nie führend in der Makrofotografie,

Aber das Minoltaangebot war ausreichend und wurde ja von Sony übernommen.
3 Makroobjektive hatte Minolta im Angebot, darunter das absolute Highlight 4,0/200mm Makro!Der Makrospezialist früher war Olympus für mich.Die alten Olympusobjektive kann man an E-Mount Aps-C adaptieren.:top:
Noch vor ein paar Jahren wäre Niemand auf die Idee gekommen Sony wegen ein paar fehlender Sachen Spott und Hohn auszusetzen.Gemeckert und gejammert wurde aber.Verspotten hat Dschungelcampniveau für mich.
Ernst-Dieter

Dornwald46 04.11.2015 14:05

Zitat:

Zitat von der_knipser (Beitrag 1754827)
...........Ebenso wie Stative, Kugelköpfe, Schnellwechselsysteme, Fototaschen, Filter, Funkauslöser, Sensorreiniger, Speicherkarten und Rawkonverter. Alles das ist auf dem Markt zu haben, aber für mich muss nicht überall "Sony" draufstehen, damit ich meinen Bedarf decken kann.

Damit dürfte das wesentlichste gesagt worden sein. Auf meinem Tiroler Hut muß nicht auch noch SONY stehen.

badenbiker 04.11.2015 14:47

Ich verspotte die Leute welche:flop: so arm dran sind das sie nix besseres zu tun haben als andere zu "Verspotten" in ihrer Freizeit! Kopfschüttel!

msiegw 04.11.2015 16:05

Zitat:

Zitat von der_knipser (Beitrag 1754827)
Fisheye-Objektive sind dazu kaum zu gebrauchen, weil sie zu wenig Auflösung pro Bildfläche liefern. Die verwendet man für andere Arten von Panoramen, insbesondere wenn es auf schnelle Bildfolge bei der Aufnahme ankommt, wenn bewegte Motive im Bild sind oder wenn man mit den Verschwenkmöglichkeiten eingeschränkt ist.
Für Architektur empfehle ich am Vollformat Brennweiten zwischen 35 und 70 mm, damit kann man Architektur mit hervorragender Detailauflösung stitchen.

Das verstehe ich jetzt nicht. Mit welchem Objektiv hast Du Deine Innenpanoramas gemacht? Ich mache solche Sachen immer mit dem Walimex 8mm und dem Novoflex Slant. Für ein Foto des Empirestate Building nehme ich dann ein Zoom wie Du. Innenpanoramas (Immobilienbereich) mit mehreren Zeilen sind wir zu mühsam. Schon das Bild gegen unten einführen ist under Umständen sehr mühsam.

Oxensepp 04.11.2015 17:38

Zitat:

Zitat von msiegw (Beitrag 1754870)
Das verstehe ich jetzt nicht. Mit welchem Objektiv hast Du Deine Innenpanoramas gemacht? Ich mache solche Sachen immer mit dem Walimex 8mm und dem Novoflex Slant. Für ein Foto des Empirestate Building nehme ich dann ein Zoom wie Du. Innenpanoramas (Immobilienbereich) mit mehreren Zeilen sind wir zu mühsam. Schon das Bild gegen unten einführen ist under Umständen sehr mühsam.

Mit welchem Objektiv man Innen-Panoramen macht, hängt vom Zweck ab, würde ich sagen. Geht es um einen Gesamtüberblick, mag ein Fisheye reichen. Geht es um Details, wohl eher nicht. Da würde ich - je nach Raumgrösse - ein 24 oder 18mm nehmen und dann ein Panorama zusammensetzen. Manche Kamera hat das ja gleich an Bord, z.B. die Alpha 99, wo wir gerade bei Sony sind.

der_knipser 04.11.2015 17:43

Zitat:

Zitat von msiegw (Beitrag 1754870)
... Mit welchem Objektiv hast Du Deine Innenpanoramas gemacht? Ich mache solche Sachen immer mit dem Walimex 8mm und dem Novoflex Slant. Für ein Foto des Empirestate Building nehme ich dann ein Zoom wie Du. Innenpanoramas (Immobilienbereich) mit mehreren Zeilen sind wir zu mühsam. Schon das Bild gegen unten einführen ist under Umständen sehr mühsam.

Meine ersten Panos habe ich mit der A700 und dem 18-70er Kit-Objektiv gemacht. Und weil mir 30 Bilder für ein Pano zu mühsam waren, habe ich ein Sigma 10/20 gekauft. Damit brauche ich je nach Aufnahmemethode 10-14 Bilder.
Ich habe jedoch gemerkt, dass mir der Aufwand immer noch zu hoch ist, und ich die Qualität nie ausnutze. Deshalb dürfen es auch ruhig weniger Bilder sein. Hab das Peleng gekauft, und viele Sphären damit fotografiert. Später konnte ich ein 8mm-Sigma mit umgebautem A-Mount bekommen, das ist nicht so gegenlichtempfindlich wie das Peleng, und das nehme ich seitdem an der A77 für Panoramen.
Als ich das neulich nicht mit hatte, habe ich eine Kugel mit dem Sony 18-250 aufgenommen, und auch die hat wunderbar gepasst.
Bin also sehr flexibel, was Brennweite und Marke der Objektive angeht.
Das Sigma gebrauche ich gerne auch auf dem Einbein oder auf dem 6-Meter-Mast. Das ergibt Panos, die ich mit keinem anderen Fisheye machen könnte, auch nicht mit dem Walimex/Samyang. Hier ein Beispiel einer Baustellendokumentation.

Kein einziger Grund, mit dem Finger auf Sony zu zeigen, daher passt dieser Beitrag eigentlich gar nicht in den Thread. Die A77 ist klasse, das Sigma ist sehr gut, der Spiethmast ist einmalig, und der Funkauslöser von PiXel arbeitet hervorragend. Danach die Entwicklung mit Adobe LR, und dem Panostitcher PTGui, die alle bestens mit den gelieferten Pixeln klarkommen. :-)


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