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Solche Beginenhöfe gibt es auch in Gent, Antwerpen, Löwen, Mechelen und anderen Städten in Flandern. Manche sehen noch possierlicher aus, etwa der in Antwerpen, doch sie gehören teils aus irgendwelchen kulturhistorischen Gründen nicht alle zum Weltkulturerbe. |
Gemischte Kultur- und Naturerbestätte: Felsen von Bandiagara - Land der Dogon (Mali)
Die Dogon sind eine etwa 700 000 Menschen zählende westafrikanische Volksgruppe im Osten von Mali, die seit dem 13./14. Jahrhundert in den schützenden Felsgebieten von Bandiagara lebt – vermutlich, um damit seinerzeit der Unterwerfung unter den Islam zu entgehen. Heute sind jedoch viele von ihnen auch Muslime.
Bekannt sind die Dogon sie für ihre reiche Kultur, die geprägt ist von Holzschnitzereien, Maskenkult und und einer animistischen Religion. Sie glauben, dass alles Lebendige eine Seele besitzt. Sie haben ein komplexes Verständnis des Kosmos, das auch astronomische Vorstellungen umfasst. Die traditionellen Lehmdörfer spiegeln in Architektur und Kunst diese animistische Weltsicht wider.
In die Felswand wurde seit vielen Generationen eine ganze Serie von Friedhöfen eingebettet, die nur mit Leitern erreicht werden können. Typisch für die rund 250 Dörfer der Dogon sind niedrig gebaute Versammlungsstätten mit einem Reisigdach, die sie Toguna nennen.
Die Bilder entstanden vor knapp 20 Jahren mit meiner ersten digitalen Spiegelreflexkamera, einer Minolta Dynax 5D. Ich habe sie für diesen Thread zumeist noch etwas aufgepeppt, entrauscht und nachgeschärft. |
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Vielleicht nicht ganz themenkonform aber immerhin:
Das Wissen um die Lipizzanerzucht wurde 2022 in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Der Ursprung dieser Pferde liegt im slowenischen Ort Lipica, wo seit 1580 urkundlich belegt die Lipizzanerzucht betrieben wird. Ich selbst war in großem Zeitabstand mehrmls dort: 1980 aufgenommen mit der Minolta XG1 :cool: → Bild in der Galerie 2025 aufgenommen mit der A99II: → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
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Ich war auch schon in Lipica, habe eine Reihe schöne Bilder von dort - auch wenn einige davon nicht eben so ganz jugendfrei sind... ;) Zitat:
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Es freut mich, dass es weitergeht Wenn ich aus dem Urlaub zurück bin, werde ich ein neues Welterbe einstellen und eure neuen Bilder ausführlich kommentieren.
VG |
Immaterielles Weltkulturerbe: Tradition der Lipizzaner-Zucht (Slowenien)
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Gut neun von zehn Lipizzanern sind Schimmel. Sie haben als Fohlen eine dunkle Farbe und „erblassen“ dann mit sechs bis zehn Jahren. Als Rasse charakterisiert man ihren Typ als athletisch - nämlich elegant, mittelgroß und kompakt, bei zugleich leicht federndem Gang. Das Stockmaß beträgt 155 bis 165 cm.
Lipizzaner können 40 Jahre alt werden. Ihre Zucht basiert auf zunächst drei spanischen Hengsten, die 1580 ins damalige Österreich eingeführt wurden. Einige Hengste wurden später legendär, etwa Toscanello, Neapolitano, Gazlan, Siglavy oder Tadmor. Wie jener Hengst heißt, den ich hier im Mai 2007 fotografiert habe, weiß ich nicht. Aber offenbar verstand er seinen Job…
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Es sind eben diese geringen Stockmaße gepaart mit dem muskulösen Körper, die die Schulen über der Erde überhaupt erst möglich machen, andererseits aber dafür sorgen, dass die Lippizaner im olympischen Dressursport nie ganz vorne landen (können).
1982 (Siglavy Monteaura ;)): → Bild in der Galerie Ich selbst habe nie besseres Pferdematerial geritten als das, was in Lipica verfügbar war / ist. Das Problem mit dem hohen Alter einzelner Hengste ist, dass die in ihren wilden Jahren sehr sehr dominanten Hengste zum Schluss ihr Gnadenrot alleine genießen müssen (dafür gibt es in Lipica nach wie vor Extrakoppeln), da es sonst zu - nicht altersgemäßen - Kämpfen mit schweren Verletzungen käme. |
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