| DerGoettinger |
14.07.2022 11:07 |
Zitat:
Zitat von Ernst-Dieter aus Apelern
(Beitrag 2245985)
Klar neue Objektive sind sicherlich besser, nur um wieviel besser?
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Je mehr ich darüber nachdenke, desto besser wird die Frage :oops: Theoretisch könnte man sich natürlich unterschiedliche Versuchsaufbauten überlegen, mit denen man - halbwegs objektiv - die Fähigkeiten der Objektive in verschiedenen Kategorien "messen" könnte. Und dann?
Ich früher fast ausschließlich Objektive aus der "Ofenrohr"-Generation an meiner a6500 verwendet, hab aber irgendwann angefangen, sie sukzessive gegen neuere auszutauschen. Im Vergleich zum alten Minolta 85/1.4 löst das Sony 85/1.8 nun mal höher auf, hat weniger Farbsäume (woohoo, was für ein Geschiller, wenn man mit dem Minolta offenblendig fotografiert) und ist beim Fokussieren schneller. Ähnliches gilt für das Minolta 50/1.4, das ich irgendwann durchs Sigma 56/1.4 ersetzt hab.
Aber mal ganz ehrlich: mache ich dadurch bessere Bilder? :?
Und warum gibt es dann doch einige Objektive, die ich aus mir nicht klar ersichtlichen Gründen irgendwie doch nicht ersetze. Unstreitig ist das 70-200/4 von Sony besser als das alte Ofenrohr. Aber warum hab ich da so wenig Neigung, das Ofenrohr in die Sammelvitrine zu stellen? Und warum geht es mir mit dem Minolta 20/2.8 genauso?
Also: Es scheint ja so zu sein, dass "messbar deutlich besser" eben nicht allein ausschlaggebend ist (was mich - um mal Bezug auf das Posting von Ernst-Dieter zu nehmen - auch wieder zu der Frage bringt, ob man das wirklich im Detail durchmessen muss, wieviel besser neue Objektive sind).
Aber was sind denn dann "die anderen" Faktoren? Ist es der Preis (fürs Sony 70-200/4 müsste ich 20x so viel ausgeben wie für ein Ofenrohr), der die technischen Defizite erträglich macht? Ist es Nostalgie?
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