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Ich beteilige mich in der Regel nicht an "Glaubenskriegen" - und jpeg vs. RAW fällt darunter. Ich fotografiere ausschließlich im RAW-Format, verzichte jetzt aber auf eine Begründung, weil ich die Argumente mancher Vorposter nicht wiederholen möchte.
Im Posting #93 konstatiert der Themenersteller, dass ein hochwertiger RAW-Konverter wie DXO im Stande ist, aus dem Material mehr herauszuholen als ein OOC-jpeg. Das sehe ich auch so. Was ich aber an "Vergleichen" ab #95 sehe, trägt wenig zu einer erhellenden Diskussion bei - Bearbeitungsversuche an Fotos in Forengröße mit "Beweiskraft" :roll: |
Da ich mich lieber mit der Kamera und den Einstellungen beschäftige, passen die ooc jpegs bei mir nahezu immer. Aus dem raw lässt sich da oft nicht mehr rausholen, weil eben nichts "gerettet" werden muss.
Diverse Konverter habe ich probiert und teilweise auch gutes Geld da gelassen. Geld und Zeit investiere ich jetzt mehr in die Kamera als das eigentliche Handwerkszeug, seitdem machen die Kamera und ich die Fotos und nicht mehr der Computer. :) |
Zitat:
Aus einem RAW kann man immer mehr herausholen, nicht von der Bildqualität aber von der Bildwirkung. Die Bearbeitung gibt dem Bild erst die Seele. Zitat:
Kann ja jeder machen wie er will, wenn du aber gegen jemanden antreten musst der die Nachbearbeitung beherrscht wirst du immer zweiter Sieger sein. |
Schön, dass es wieder mal einen Beitrag zu diesem Thread gibt :D
Der Themenersteller muss mittlerweile gestehen, dass er quasi sämtliche Fotos durchs Entwicklungs- und Fixierbad schickt..., soll heißen: per raw-Converter DxO entwickelt ;) Allerdings habe ich mir eigene presets erstellt, um optimale und vor allem bessere Ergebnisse als per Out-of-cam-jpegs zu erhalten. Allein die klasse Entrauschung ist es außerdem wert! Bewusst fotografieren tue ich trotzdem. Denn nichts geht über ein bereits möglichst gutes Ausgangsbild! |
Zitat:
Hand in Hand ins RAW-Land. Interessant, dass wir zu Anfang dieses Threads beide eher jpg-afin waren und jetzt beide bei dxo-Presets gelandet sind. Hätte ich vor drei Jahren nicht gedacht. Lumpiges SLT-Gedöns. bydey |
Zitat:
Ich werde Deinen Weg weiter beobachten :P :cool: ;) |
Zitat:
Ich fotografiere seit 40 Jahren mit verschiedenen SLR`s und davon 30 Jahre analog, und immer Diafilm OoCam. Da war nichts mit RAW Converter, da musste vorher alles so Eingestellt sein, dass es stimmte. Und genauso Fotografiere ich Heute mit Digitalen SLR`s. In meiner A77 kann ich vieles Einstellen und auch am Display prüfen (life view). Ich habe mich schon des öffteren mit den RAW Jüngern hier im Forum angelegt und werde auch nicht RAW fotografieren nur weil es "Profihaft" Mode ist. Fazit: Ich gebe dir zu 100% Recht! Viele Grüße Franz |
Zitat:
habs gerade probiert, und siehe da deine 500kb Datei ist plötzloch 1MB groß-von wegen Verlustbehaftet. Den Upload kriege ich auf die schnelle nicht hin. |
Muss ja was dran sein an RAW. Aber trotzdem sehe ich bis jetzt den need für mich nicht.
Bin mal gespannt, ob mich irgendwann jemand überzeugt. Mein Problem: Ich fotografiere gerne und hasse es geradezu, Bilder am Computer zu bearbeiten. Ausserdem habe ich dazu eigentlich keine Zeit. Ich fummel lieber an den Einstellungen der Kamera ausgiebig herum als an virtuellen Knöpfen und Drehreglern - und wenn ichs mal tue kommt oft übertriebener Mist raus. JPG OOC und ab und mal fünf Klicks in einem EBV Programm sind daher mein Ding. Und soo schlecht fahre ich auch heute noch nicht damit. Viele Grüße Ingo |
Ich entstamme noch einer Zeit, in der ich 1958 mit einer VITO BL und nur einem Diafilm im Berchtesgaden-Urlaub war. Für mehr reichte das Geld nicht. Zu Hause eingerahmt und sich die Bilder mit dem berühmten Agfa "Gucki" gegen Licht angesehen. Ganz natürlich gewöhnte man sich einen Fotografierstil an, bei dem alles, was Einfluss auf das Bild hatte, schon vorher erledigt wurde. Es war einfach zu teuer, die teuren Filme in den Sand zu setzen oder Reihen von Testfotos zu machen.
So arbeite ich auch heute noch, wobei Geld keine grosse Rolle mehr spielt, aber der Faktor "Zeit". Das Leben ist ja nicht auf "unendlich" ausgelegt. Man verbringt schon genug Zeit am PC (noch beruflich) und da möchte man doch, solange es geht, nach draussen und fotografieren. Ich mache alles per JPEG und hin und wieder Nachbearbeitung in Lightroom. Was fbenzer von der Nachbearbeitung berichtet, kann ich nur unterstreichen. Auch die Fotos von Ingo sehe ich immer sehr gerne. Hatte bis heute noch nicht gewusst, dass es alles JPEGs waren. Der beste Beweis, worauf es eigentlich ankommt bzw, dass RAW nicht alles ist. Und RAW ist ja nicht RAW. Manche Kamerahersteller üben Zwangskorrekturen ihrer Objektive schon in RAW aus. Ich glaube, diese Entwicklung wird sich fortsetzen und irgendwann ist die Verarbeitung in der Kamera so perfekt, dass man RAW nicht mehr braucht. Grüsse Horst |
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