subjektiv |
20.08.2016 15:24 |
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Zitat von Aleks
(Beitrag 1844456)
Das Auflagemaß ist bei EF, F und A sehr ähnlich, da flanscht Tamron einfach nur ein anderes Bajonett dran.
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Was natürlich für jedes andere Auflagemaß ebenfalls gilt, solange es nicht größer ist, als die Rechnung das mindestens erfordert. Die Bajonette kann man ja für kürzere Auflagemaße einfach entsprechend länger machen oder mit Zwischenringen anpassen.
Zitat:
Zitat von Aleks
(Beitrag 1844456)
// By the way: erinnert sich noch jemand an den Adaptall-2 von Tamron? DAS war ein geniales System... :-).
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Klar, halt ohne AF. Wobei Tamron natürlich bei all den aktuellen Kameras, welche AF ohne mechanische Übertragung unterstützen das entsprechend erweitert wieder aufleben lassen könnte...
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Zitat von Aleks
(Beitrag 1844456)
Ich nehme an, dass die E-Mount Objektive aufgrund des sehr kurzen Auflagemaßes eine andere optische Rechnung erfordern, als A-Mount..
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Natürlich nicht. Warum sollten sie? Problematisch könnten höchstens unterschiedliche Sensoren sein (Lichtreflexe...). Das kurze Auflagemaß ist dagegen einfach nur variabler zu bedienen, solange einen nicht stört, dass die Objektive entsprechend länger sind. Sonst wären natürlich die ganzen Adapter auch nicht möglich.
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Zitat von Aleks
(Beitrag 1844456)
Es wurde schon mehrfach von dem Phänomen berichtet, das einstige Top-Linsen aus der Analog-Ära im Superweitwinkelbereich große Probleme an den E-Mount VF-Sensoren machen, weil die Strahlen unter einem (zu flachen? zu steilen? hab die Quelle gerade nicht zur Hand) Winkel auftreffen, während dieser Winkel einem Analogfilm egal ist.
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Natürlich geht es um einen zu flachen Winkel, welcher bei den Sensoren im Randbereich Abschattungen produziert. Und natürlich betrifft das nicht nur die E-Mount Sensoren. Nur weil plötzlich auch Objektive von Meßsucherkameras verwendet werden konnten, deren Auflagemaß für die anderen Digitalen viel zu kurz war, war das natürlich deutlich extremer.
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Zitat von Aleks
(Beitrag 1844456)
So ist eine Neuentwicklung erforderlich, die immer sehr teuer ist. So konzentriert man sich lieber auf die großen Stückzahlen, für Canon und Nikon.
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Gerade die größeren Stückzahlen waren ja immer der Vorteil der Fremdhersteller. Und die erreichten sie halt, indem sie die Objektive für möglichst viele Systeme anboten. Mag sein, dass einfach die Stückzahlen so deutlich gefallen sind, dass sich die anderen Systeme gar nicht mehr rentieren. Wobei der Hauptaufwand neben unterschiedlicher elektronischer Übertragungsprotokolle möglicherweise sogar logistischer Natur ist???
Zitat:
Zitat von Aleks
(Beitrag 1844456)
Als Tamron würde ich mich zurücklehnen und abwarten ob Canon und Nikon auch auf E-Mount (oder neue ähnlich kurze Bajonette) aufspringen.
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Das dürfte am Aufwand wenig ändern, solange sich die Kommunikation zwischen den Komponenten nicht ähnlicher wird. Aktuell dürften hier die meisten Anpassungen erforderlich sein. Wenn man ein Bajonett einmal hat, kann man das ja an alle Objektive schnell anpassen. Sonst wäre ja auch das Adaptall-System nie möglich gewesen...
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